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  <link>https://www.ratioblog.de</link>
  <copyright>(C) Michael Hohner</copyright>
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  <description>Kritische Betrachtungen über Naturwissenschaften, Alternativmedizin, Alltagsmythen, Parawissenschaften und Wissenschaft in den Medien</description>
  <language>de-DE</language>
  <pubDate>Sat, 04 Apr 2026 22:07:09 +0200</pubDate>
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    <title>RatioBlog</title>
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  <title>RatioBlog, Kommentare</title>
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  <link>https://www.ratioblog.de/entry/fehlschluss-2-falsche-praemisse#c1374</link>
  <title>Tanja zu &#039;Fehlschluss #2: Falsche Prämisse'</title>
  <pubDate>Sat, 13 Mar 2021 17:21:27 +0100</pubDate>
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  <description>Ein logischer Schluss besteht aus einer (oder mehreren) Prämissen und einer Konklusion. Man muss unterscheiden zwischen der Korrektheit des Schlusses und der Wahrheit der Konklusion. Das sind zwei Paar Stiefel! Die Korrektheit des Schlusses hängt von formalen Kriterien ab, nicht vom Wahrheitsgehalt der Aussagen in den Prämissen bzw. in der Konklusion. Ein Schluss kann also korrekt sein, und trotzdem kann die Konklusion falsch sein. (Es gibt korrekte Schlüsse mit wahrer Konklusion und auch korrekte Schlüsse mit falscher Konklusion.)&lt;p&gt;&quot;ex falso quodlibet&quot; (aus Falschem kann Beliebiges gefolgert werden) bedeutet, dass ein Schluss mit einer falschen Prämisse (z.B. &quot;Homöopathie funktioniert&quot;) zwar immer korrekt ist, aber aus der Korrektheit dieses Schlusses kann man nichts über den Wahrheitsgehalt der Konklusion ableiten; aus Falschem lässt sich ja Beliebiges folgern, d.h., Wahres und Falsches, und in beiden Fällen ist der Schluss korrekt. Nur wenn die Prämisse wahr und gleichzeitig der Schluss korrekt ist, darf man davon ausgehen, dass die Wahrheit der Prämisse sich auf die Konklusion überträgt. Es gibt (interessante) Ausnahmen, aber darauf einzugehen, würde an dieser Stelle zu weit führen. Wer mehr darüber wissen will, dem empfehle ich die Vorlesung von Paul Hoyningen-Huene über formale Logik (eine Einführung, also für Anfänger gut geeignet): &lt;a href=&#039;https://www.youtube.com/watch?v=k89wRDg5H-0&#039; rel=&#039;nofollow&#039; target=_blank&gt;https://www.youtube.com/watch?v=k89wRDg5H-0&lt;/a&gt;</description>
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  <link>https://www.ratioblog.de/entry/fehlschluss-2-falsche-praemisse#c1014</link>
  <title>R. zu &#039;Fehlschluss #2: Falsche Prämisse'</title>
  <pubDate>Thu, 11 Jul 2013 20:33:53 +0200</pubDate>
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  <description>Ex falso quodlibet ist ein logisches Gesetz. Die Aussage &quot;Homöopathie funktioniert&quot; ist logisch nicht falsch, deswegen kann man daraus nicht beliebig folgern. Oder vertu ich mich grad?</description>
</item>

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  <link>https://www.ratioblog.de/entry/fehlschluss-2-falsche-praemisse#c811</link>
  <title>Karsten zu &#039;Fehlschluss #2: Falsche Prämisse'</title>
  <pubDate>Thu, 16 Aug 2012 11:29:19 +0200</pubDate>
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  <description>Das mit der Richtigkeit der Aussage ist im Natuerlichsprachlichen ein gewisses Problem, denn eigentlich gibt es zwei Aussagen, die gerne durcheinander gebracht werden: Die Implikation und ihre Konklusion. 
&lt;br&gt;
Das obige Beispiel von jemseneier muesste man zur genaueren Betrachtung noch etwas &quot;ausrollen&quot; zu 
&lt;i&gt;&quot;Homoeopathie funktioniert (&lt;b&gt;A&lt;/b&gt;) und aus dem Funktionieren der Homoeopathie folgt das Funktionieren von Geraeten zur Wasserenergetisierung, also funktionieren auch Geraete zur Wasserenergetisierung(&lt;b&gt;B&lt;/b&gt;)&quot;&lt;/i&gt;. 
&lt;br&gt;
Es handelt sich also um eine Anwendung des &lt;i&gt;Modus ponens&lt;/i&gt;: &lt;i&gt;&quot;Es gilt &lt;b&gt;A&lt;/b&gt; und aus &lt;b&gt;A&lt;/b&gt; folgt &lt;b&gt;B&lt;/b&gt;, also gilt auch &lt;b&gt;B&lt;/b&gt;&quot;&lt;/i&gt;.
&lt;br&gt;
Dass &quot;aus Falschem Beliebiges folgt&quot;, bezieht sich nur auf den Wahrheitswert der Implikation (&lt;i&gt;&quot;aus &lt;b&gt;A&lt;/b&gt; folgt &lt;b&gt;B&lt;/b&gt;&quot;&lt;/i&gt;). Wenn Homoeopathie nicht funktioniert, kann die Implikation &lt;i&gt;&quot;aus dem Funktionieren der Homoeopathie folgt das Funktionieren von Geraeten zur Wasserenergetisierung&quot;&lt;/i&gt; als wahr angesehen werden. 
Allerdings bringt einem die Implikation nicht viel, wenn die Praemisse falsch ist, da somit nicht auf die Konklusion geschlossen werden kann. 
&lt;br&gt;
Wenn hingegen Homoeopathie funktionieren sollte, dann ist die Implikation tatsaechlich nur dann wahr, wenn ebenfalls gilt, dass Geraete zur Wasserenergetisierung funktionieren. 
Da diese Konklusion jetzt aber auch nicht logisch aus der Praemisse folgt, koennte man die Praemisse auch weglassen oder durch eine beliebige andere ersetzen (&lt;i&gt;Wahres folgt aus Beliebigem&lt;/i&gt;).
&lt;br&gt;
Daher kann man die gesamte Beispiel-Aussage wohl tatsaechlich als &quot;Bullshit&quot; ansehen...</description>
</item>

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  <link>https://www.ratioblog.de/entry/fehlschluss-2-falsche-praemisse#c617</link>
  <title>Björn zu &#039;Fehlschluss #2: Falsche Prämisse'</title>
  <pubDate>Sat, 09 Jul 2011 19:37:22 +0200</pubDate>
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  <description>Da Homöopathie nicht funktioniert, ist diese Aussage nun richtig? Da aus Falschem Beliebiges folgt?</description>
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  <link>https://www.ratioblog.de/entry/fehlschluss-2-falsche-praemisse#c616</link>
  <title>Michael Hohner zu &#039;Fehlschluss #2: Falsche Prämisse'</title>
  <pubDate>Fri, 08 Jul 2011 12:55:00 +0200</pubDate>
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  <description>Eine Kombination aus falscher Prämisse und non sequitur heißt glaube ich offiziell &amp;bdquo;Bullshit&amp;rdquo;.</description>
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  <link>https://www.ratioblog.de/entry/fehlschluss-2-falsche-praemisse#c615</link>
  <title>jemseneier zu &#039;Fehlschluss #2: Falsche Prämisse'</title>
  <pubDate>Fri, 08 Jul 2011 11:29:40 +0200</pubDate>
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  <description>find ich gut ;-)
Das Problem ist, das bei kritischen Blogs oft zuviel Basisknowhow vorausgesetzt wird.&lt;p&gt;Ich hätte übrigens noch ein Beispiel für eine Mischung aus &quot;Non sequitur&quot; und &quot;falsche Prämisse&quot;:&lt;p&gt;&quot;da die Homöopathie funktioniert (=falsche Prämisse), funktionieren auch Geräte zur Wasserenergetisierung&quot; (non sequitur)...</description>
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