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18.
Dezember
2009

Die 140 Sünden der Anita Petek-Dimmer

Geschrieben von Michael Hohner am 18. Dezember 2009, 07:36:42 Uhr:

Was tut man, wenn man eine Auffassung von der Realität hat, die von keinem seriösen Wissenschaftler vertreten wird, wenn man von keinem ernstgenommen wird? Genau, man schließt sich mit anderen ähnlich Abseitigen zusammen, jammert über die „Unterdrückung” seiner Meinung, trifft sich dann mit unter dem Motto der Meinungsfreiheit zu einer Konferenz und des-informiert sich gegenseitig in Vorträgen.

So geschehen 2008 in der Schweiz bei der Konferenz des AZK, einem Kuriositätenkabinett von Impfgegnern, Verschwörungstheoretikern, Scientologen, Elektrosensitiven und Quacksalbern. Praktischerweise wurden die Videos der Vorträge veröffentlicht, so dass sich wirklich jeder davon überzeugen kann, dass sich die Vortragenden mit ihrer Weltbild-Kapsel völlig vom Mutterschiff der Realität abgekoppelt haben und nun ohne Sicherungsleine durch den freien Raum der Fantasie schweben.

Beweisstück 1, der Vortrag von Anita Petek-Dimmer zum Thema „Impfungen: Sinn oder Unsinn”:

Ich habe mir den zweifelhaften Spaß gegönnt, den kompletten Vortrag anzuhören, dabei die nicht-trivialen Aussagen überprüft, mit folgendem Ergebnis:

(2:20) […]bin ich immer wieder angegriffen worden, weil ich keine Ärztin bin[…]

Ich bin mir sicher, dass das nicht der Grund war. Die Gründe werden im folgenden offenbar.

zu Pasteur und der Tollwutimpfung…

(3:45) […]Louis Pasteur war kein Arzt[…]

Ja, er war Chemiker. Die Fachgebiete, die wir heute als „Mikrobiologie” und „Immunologie” bezeichnen, gab es damals noch nicht. Viele andere Chemiker haben wichtige Beiträge zur Medizin geliefert, wie Paul Ehrlich, der Begründer der Chemotherapie[1], Alfred Einhorn[2], Erfinder des Betäubungsmittels Procain, Crick, Watson, Wilkins (der sogar „nur” Physiker war) und Francis, die Entdecker der Struktur der DNS,[3] uvw. 1 Desi-Punkt für das umgedrehte Autoritätsargument.

(4:07) […]Infektionstheorie[…]heißt ja heute noch Infektionstheorie, selbst von Befürwortern[…]

Hier offenbart Petek-Dimmer, dass sie den Unterschied zwischen dem umgangssprachlichen Begriff der „Theorie” und dem fachsprachlichen Begriff nicht kennt. In der Umgangssprache steht „Theorie” für eine unbewiesene, gedankliche Konstruktion. In der Fachsprache wird so etwas eher „Hypothese” genannt. Eine Theorie ist deutlich mehr. Eine Theorie ist eine Gruppe von Aussagen, die bereits durch gute Nachweise gestützt werden. Eine Theorie wurde bereits vielfach getestet und hat sich dabei nicht als falsch erwiesen. Sie erklärt die gemachten Beobachtungen umfangreich und zufriedenstellend. Eine Theorie macht Vorhersagen für zukünftige Nachweise.[4] Die Impftheorie (wie sie übrigens eher von Impfgegnern genannt wird, alle anderen sprechen von „Immunologie”) ist ähnlich solide wie die Gravitationstheorie.

Für diesen Versuch des Kleinredens gibt es 1 Desi-Punkt.

(4:17) […]und deshalb fühle ich mich auch in sehr guten Kreisen, der gute Mann war nämlich ebenso wenig Arzt wie ich[…]

Pasteur rotiert gerade im Grab. 1 Desi-Punkt.

zu Edward Jenner und der Pockenimpfung…

(5:50) […]14 Personen[…]waren gänzlich ungeimpft, die sind trotzdem mit aufgenommen worden[…]als Beweis, dass die Pockenimpfung funktioniert[…]

Es ist offensichtlich, dass Petek-Dimmer Jenner's Bericht[5] nicht verstanden hat (ein wiederkehrendes Thema…). Deshalb hier eine kurze Zusammenfassung:

Es gab bereits vor Jenners Untersuchung die Beobachtung, dass eine Infektion mit den Kuhpocken einen Menschen immun gegen die Pocken macht. Dies war auch Jenners Anfangshypothese. Seine Arbeit beinhaltete zum Großteil, diese Hypothese konkret zu verifizieren oder zu widerlegen. Mit seinen 23 Fallberichten zeigte er,

  • dass Menschen mit einer überstandenen Kuhpockeninfektion nicht mehr an den Pocken erkranken können, selbst wenn man die Pockeninfektion künstlich herbeiführen will;
  • dass Menschen auch lange nach einer Kuhpockeninfektion noch gegen beide Krankheiten immun sind;
  • dass Menschen ohne Vorerkrankung an den Kuhpocken erkranken können;
  • dass Menschen mit überstandener Pockenerkrankung auch umgekehrt nicht mehr an Kuhpocken erkranken;
  • dass Kuhpocken nicht von Mensch zu Mensch übertragen werden, wenn keine Hautverletzung vorliegt, durch die die Erreger eindringen können;
  • dass eine Infektion mit Kuhpocken auch künstlich herbeigeführt werden kann, und auch dann eine spätere Infektion mit Pocken nicht mehr möglich ist;
  • dass die Kuhpocken im Allgemeinen harmloser verlaufen als die Pocken.

Petek-Dimmers Kritik geht ins Leere. Jenner verwendet die genannten 14 Fälle nicht als Beweis für seine Impfung, sondern zur Überprüfung der Anfangshypothese. Wie jeder sorgfältige Wissenschaftler stellt er erst sicher, dass ein Phänomen auch tatsächlich objektiv existiert, bevor er Schlussfolgerungen daraus zieht und weitere Versuche anstellt.

1 Desi-Punkt für das Argumentieren gegen einen Pappkamerad.

(6:15) […]John Baker ist wenige Tage nach der Impfung gestorben[…]das wurde in seinem Bericht[…]nicht erwähnt[…]

Jenners Bericht erwähnt, dass Baker 8 Tage nach der Impfung mit Kuhpocken wieder vollständig genesen ist. Er erwähnt auch, dass die nachfolgenden Untersuchungen nicht angestellt werden konnten, denn „der Knabe war zur Vornahme der Inokulation untauglich, er akquirierte in einem Volkshause ein kontagiöses Fieber, bald nachdem dieses Experiment angestellt worden war.”

Petek-Dimmer suggeriert hier, dass dieses nicht näher beschriebene Fieber eine Folge der Impfung war. Diese Schlussfolgerung ist ohne weitere Informationen nicht zulässig. Eine Korrelation ist nicht automatisch eine Kausalität. 1 Desi-Punkt.

(6:30) […]nur 4 Fälle[…]können als echte Beweise gelten[…]

Nein, alle 23 beschriebenen Fälle zusammen belegen die Anfangshypothese, belegen die Wirksamkeit der 4 aktiven Impfungen und rechtfertigen die Schlussfolgerungen. 1 Desi-Punkt.

(7:10) […]diese Menschen sind nur wenige Wochen vor dem Abfassen des Berichts geimpft worden, das kommt erschwerend noch hinzu, d.h. es hat keine Nachbeobachtungszeit gegeben, niemand konnte wissen, sind sie jetzt geschützt oder sind sie nicht geschützt[…]

Das ist faktisch falsch. Jenner schreibt explizit, dass sein Neffe und er selbst versucht haben, die vorher künstlich geimpften auch mit den echten Pocken zu infizieren (ohne Erfolg), und gleichzeitig die Infektiösität seines Pockenmaterials an anderen, nicht Vorerkrankten verifiziert haben.[5] 1 Desi-Punkt.

(7:27) […]kein Beweis über die Höhe und Dauer vom Schutz hat es jemals gegeben[…]

Jenner liefert selbst den Beweis. Er zeigt, dass eine absichtlich herbeigeführte Kuhpockeninfektion equivalent ist zu einer unabsichtlichen Infektion (an erkrankten Kühen mit Hautverletzungen an den Händen), und er zeigt, dass nach einer solchen Infektion mit hoher Sicherheit und für lange Zeit eine Immunität gegen Pocken besteht. Petek-Dimmer zeigt nicht, dass einer der beiden Belege falsch ist. Die pure Behauptung ist kein Gegenbeweis. 1 Desi-Punkt.

(7:45) […]ist die Impfpflicht aufgehoben worden[…]die Impfung ist ja dann verboten worden[…]

In den 1970ern wurde die Impfpflicht aufgehoben, und nach einigen Jahren auch die Impfempfehlung, nachdem jahrelang kein endemischer Fall mehr aufgetreten ist. Verboten ist die Impfung aber, zumindest in Deutschland, nicht.[6] 1 Desi-Punkt.

(7:55) […]übrigens ist die Schweiz eins der wenigen Länder gewesen, wo's nie eine Pockenepidemie in dem Ausmaß gegeben hat[…]weil wir keine Pockenimpfung hatten[…]das ist der einzige und wahre Grund[…]

Das kommt auf die Definition von „in dem Ausmaß” an. Die Schweiz war keinesfalls verschont vor den Pocken. Diese Krankheit war zeitweise die zweithäufigste Todesursache nach der Pest. Nach der Einführung der Impfung, auch in der Schweiz, gab es zwar punktuell weitere Ausbrüche, mit steigender Impfquote gingen die Fälle, so wie auch weltweit, bis auf Null zurück.[7] 2 Desi-Punkte.

(8:15) […]Unsere Wissenschaft und die heutige Medizin[…]bauen ihren Glauben an die Pockenimpfung[…]auf 4 Fälle auf[…]

Erstens ist Medizin keine Religion, weshalb das Wort „Glauben” nicht angebracht ist. Zweitens ist die Zeit seit Jenner nicht stehengeblieben. In den 200 Jahren danach hat man die Methoden verfeinert, die verschiedenen Stämme der Pockenviren entdeckt, die Mechanismen des Immunsystems erforscht, epidemiologische Untersuchungen angestellt, usw. Auf diesen 200 Jahren Forschung und den offensichtlichen Ergebnissen basiert das Vertrauen in die Pockenimpfung, nicht auf 4 von Jenners Fällen. 1 Desi-Punkt.

wieder zur Tollwut…

(9:21) […]dass sich im Speichel eines tollwütigen Tieres keine Tollwuterreger finden und im Labor nachzüchten lassen[…]

Das ist schlicht und einfach falsch. Der Speichel der infizierten Tiere ist gerade der Hauptübertragungsweg von Tollwut.[8] Im Labor lassen Sie sich Tollwut-Viren problemlos züchten, natürlich in passendem Gewebe, nicht in Gemüsebrühe. 2 Desi-Punkte.

(10:48) […]er hatte bis dahin noch nie einen Menschen geimpft, immer nur die armen Schafe, die dann reihenweise gestorben sind[…]

Pasteur hat vor allem mit Hunden und Kaninchen gearbeitet.[9] Wie kommt die Frau auf Schafe? In der Fragestunde nach dem Vortrag spricht sie selbst von Kaninchen. 1 Desi-Punkt.

(10:10) […]wenn man von einem tollwütigen Hund gebissen wird, was man ja heute immer noch sagt und was auch nicht stimmt, stirbt man ja grundsätzlich[…]

Mit „man” meint sie wohl hauptsächlich sich selbst. Natürlich bekommt man die Tollwut nicht durch den Biss, sondern durch eine Infektion. Nicht bei jedem Biss wird der Erreger auch übertragen. Nur bei Verletzung der Haut und Eindringen von Speichel besteht Infektionsgefahr. Die Fachwelt spricht von einer Infektionsrate von 10 bis 18% nach einem Biss eines tollwütigen Tiers.[10][9] Für dieses Argumentieren gegen einen Pappkameraden gibt es 1 Desi-Punkt.

Wenn eine Infektion stattgefunden hat, dann endet der Verlauf ohne Behandlung (durch Impfung!) jedoch fast immer tödlich.[11]

(11:25) […]drei Wochen lang hat der jeden Tag eine Spritze erhalten

Er erhielt 14 Impfungen in 10 Tagen.[10] 1 Desi-Punkt.

(11:50) […]Pasteur ist nur durch diesen einen Fall berühmt geworden[…]er musste nie wieder irgend etwas beweisen[…]

Pasteur wurde dadurch zwar berühmt, aber seine Methode war trotzdem nicht sofort allgemein anerkannt. Er musste sich weiterhin beweisen.[10] 1 Desi-Punkt.

(12:19) […]Warum ist dieser Fall kein Beweis für die Impfung? Pasteur wandte die aktive Impfung an. Heute lernt man, dass man sofort sowohl aktiv als auch passiv impfen muss.[…]wenn man nicht beide[…]dann stirbt der Mensch.[…]

Das dem Kaninchen entnommene Gewebe enthält nicht nur das Virus selbst, sondern auch die Antikörper, die das Kaninchen bereits gebildet hat. Diese Impfung war also sowohl aktiv als auch passiv. 1 Desi-Punkt.

(12:55) […]heute lernt man, dass die Impfung in den ersten 24 Stunden nach dem Biss erfolgen muss[…]

Die Inkubationszeit der Tollwut ist 3 bis 8 Wochen.[8] Je früher die Behandlung beginnt, desto besser die Aussicht auf Erfolg. Der Erfolg ist jedoch bei einem Beginn nach 24 Stunden nicht ausgeschlossen. 1 Desi-Punkt.

(13:05) […]wurde in die Bauchdecke geimpft[…]dass diese Lokalisation des Impfstoffs völlig falsch ist[…]

Warum sind die kruden Methoden der ersten Impfungen ein Beweis für deren Unwirksamkeit? Die Impfung in die Bauchdecke ist sicher nicht optimal, aber kein entscheidender Unterschied. 1 Desi-Punkt.

(13:20) […]es wird heute direkt in die Wunde hineingeimpft[…]

Nochmals: die suboptimalen Methoden sind kein Nachweis für eine Unwirksamkeit. Es ist auch nur das Immunglobulin, das um die Wunde injiziert wird (aus naheliegenden Gründen), die aktive Impfung wird intramuskulär verabreicht.[8] 1 Desi-Punkt.

(13:30) […]zwei Männer sind ebenfalls gebissen worden[…]die haben keine Impfung erhalten. Die zwei Männer sind gesund geblieben.[…]

Es wurde nur ein weiterer Mann gebissen, die Zähne des Hundes haben dessen Kleidung jedoch nicht durchdrungen. Deshalb fand keine Infektion statt.[10] 1 Desi-Punkt.

(14:00) Pasteur war Chemiker, und kein Arzt, wie konnte er Tollwut diagnostizieren? Bitte beantworten Sie mir die Frage, wie ein Chemiker Tollwut diagnostizieren kann.

Das tue ich gerne: Indem er sich in den 5 Jahren davor mit der Tollwut beschäftigte und die Symptome der infizierten Tiere sicher genau kannte und sich von den Patienten und Zeugen schildern ließ.[10] Auch heute kann die Tollwut vor der akuten Phase nicht sicher direkt am Patient diagnostiziert werden, sondern nur am infizierten Tier. Man beginnt mit der Immunisierung, falls ein begründeter Verdacht auf Tollwut vorliegt. Wenn beim infizierten Tier doch keine Tollwut festgestellt wird, kann die Impfung problemlos abgebrochen werden.[8] 1 Desi-Punkt für das umgekehrte Autoritätsargument, 1 Desi-Punkt für das Argument aus Unwissenheit.

zur Impfstoffproduktion…

(15:10) Dann gibt es Impfstoffe, die sind auf abgetöteten menschlichen Föten produziert.[…]Pharmaindustrie sagt, dass das Ausgangsmaterial so günstig zu erstehen ist.

Es gibt einige Zelllinien, z.B. MRC-5[12], die in der Impfstoffproduktion und der Forschung Verwendung finden. Diese Lungenzellen stammen von einem einzigen Fötus aus dem Jahr 1966, und werden seitdem nur in Kulturen weitergezüchtet.

Was Petek-Dimmer hier unterstellt, nämlich das massenhafte Ankaufen von „billigen” Föten aus Abtreibungen, ist ekelhaft und verdient eigentlich mehr als nur 1 Desi-Punkt.

(16:03) […]wenn ich Leben achte und ehre, dann ist es genauso unethisch, wenn ich ein Tier benutze und brauche als wie einen Menschen.

… sprach sie, während sie Lederschuhe trug. 1 Desi-Punkt für Doppelmoral.

(16:15) […]Impfstoffe wachsen auf HeLa-Zellen[…]hat nichts mit Gesundheit zu tun, sondern es geht um den Profit[…]

HeLa-Zellen[13] werden meines Wissens nach nicht zur Produktion von Impfstoffen verwendet, sondern zur Grundlagenforschung. Warum das nichts mit Gesundheit zu tun haben soll, ist mir ein Rätsel. 1 Desi-Punkt.

(17:50) […]gereinigt[…]ist nachher gar nichts mehr vorhanden von diesen Krebszellen. Das stimmt nicht.[…]Diese Krebszellen sind nachträglich nachweisbar.[…]Wenn sie nachweisbar sind, sind sie auch in der Lage zu schädigen.

Nachweisbar ist nicht gleich schädlich. Das gilt auch für Fremdzellen, die in den Organismus gelangen. Diese werden wie alle Antigene vom Immunsystem erkannt und bekämpft. Sollte die eine oder andere Zelle tatsächlich vom Nährmedium in den Impfstoff und den Körper des Geimpften gelangen, dann wird sie spätestens von dessen Immunsystem gekillt. Das ist auch bei Krebszellen nicht anders. Die Krebszellen eines Krebspatienten können sich nur deshalb massenhaft vermehren, weil sie eben nicht körperfremd sind und vom eigenen Immunsystem nicht bekämpft werden. Übertragen in einen anderen Körper sieht das anders aus. 1 Desi-Punkt.

(19:20) […]gentechnisch hergestellte Impfstoffe[…]neuer Impfstoff[…]immer grundsätzlich gentechnisch hergestellt ist[…]

Viele neue Impfstoffe, z.B. solche gegen Influenza, werden immer noch traditionell im Hühnerei hergestellt. Für Übertreibungen gibt es hier 1 Desi-Punkt.

(19:40) […]HPV-Impfung ist gentechnisch hergestellt.

Und deshalb…? 1 Desi-Punkt für die unausgesprochene falsche Voraussetzung.

(20:00) […]die Pharmaindustrie weiß mit der Gentechnik gar nicht, was sie tut.

Nein, aber Petek-Dimmer weiß nicht, was die Pharmaindustrie mit der Gentechnik tut.

In der Pharmaindustrie sind gentechnisch veränderte Hefen und Bakterien zur Produktion von Enzymen und Eiweißen keine Neuerung. Die Pharmaindustrie weiß sehr wohl, was sie tut. Statt andere Tiere und Pflanzen zu züchten, um daraus bestimmte Stoffe zu extrahieren, werden Hefezellen oder Bakterien so genetisch verändert, dass sie diese Stoffe massenhaft selbst produzieren. Auf diese Weise wird unter anderem seit 1982 Humaninsulin produziert, statt massenhaft Schweine zu schlachten, um aus deren Bauchspeicheldrüsen das Insulin zu gewinnnen.[14]

Bei Impfstoffen werden auf ähnliche Weise die Proteine, die die Antigene des ursprünglichen Erregers ausmachen, durch gentechnisch veränderte Hefen produziert. Es wird also nicht der Erreger in einem Wirt gezüchtet und dann die Antigene abgetrennt, sondern es wird eine Hefezelle gezüchtet, die die Antigene direkt produziert. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass Eiweiße des Zwischenwirts, z.B. von Hühnern, in den Impfstoff gelangen. Ebenso ist es ausgeschlossen, dass lebende Viren aus der Produktion im Impfstoff enden, denn während der Produktion existiert das Virus nicht als Ganzes.

Eine andere Methode ist, mit rekombinanter DNS komplette rekombinante Viren zu produzieren. Die Virus-DNS wurde dabei gezielt so manipuliert, dass das Virus weniger virulent ist als das Wildvirus, gegen das geimpft werden soll, aber dennoch in Kulturen vermehrungsfähig bleibt und die gleichen Antigene ausbildet. Die so erzielte Abschwächung des Virus ist viel kontrollierter als z.B. die Verwendung von Formaldehyd.

Wenn es Petek-Dimmer um die Ethik ginge, dann sollte sie es begrüßen, dass der Tod von Wirtstieren bei der Produktion vermieden wird, und dass Impfstoffe für Menschen mit Hühnereiweißallergien verfügbar sind. Stattdessen wird pauschal die Gentechnik verteufelt. 1 Desi-Punkt.

(20:20) […]Schaden ist nicht sofort sichtbar, sondern er vererbt sich an die nächste[…]Generation.

Vererbung ist also ein weiteres Thema, von dem sie nicht einmal die Grundlagen kennt. Ein genetischer Schaden kann nur weitervererbt werden, wenn er auch in den Keimzellen vorliegt, insbesondere in ausgerechnet der Ei- und Spermazelle, aus denen das Kind entsteht. Jeder andere Defekt in jeder anderen Zelle hat keinerlei Einfluss auf die Erbsubstanz des Kindes. 1 Desi-Punkt.

Muss ich noch erwähnen, dass Erbschäden durch Impfungen ebenfalls unbekannt sind? Dafür noch 1 Desi-Punkt obendrauf.

Und übrigens, etwa 3 bis 8% des menschlichen Genoms wurde von Viren dort eingeschleust.[15] Viren verändern ständig auch die menschliche DNS, was der Grund ist, dass einige Stämme Krebs auslösen können. Impfungen tun also genau das Gegenteil, sie verhindern virale Mutationen.

(20:50) […]Hepatitis[…]seit 1985/86 gibt es nur noch gentechnisch hergestellte Impfstoffe.

… und das ist gut so. 1 Desi-Punkt.

zu den Inhaltsstoffen…

(21:00) […]Tierimpfungen[…]da darf man alles reinpacken, was es so gibt.

Das ist falsch. Auch für Tierarzneien gibt es Zulassungsverfahren, und man darf nicht „alles reinpacken”.[16] 1 Desi-Punkt für Übertreibung.

(21:15) In jedem Impfstoff sind zwischen 80 und 100 Inhaltsstoffe enthalten.

Und was beweist das? Es gibt einen guten Grund für jeden einzelnen Inhaltsstoff. „100 Inhaltsstoffe” klingt nur gefährlich, deshalb erwähnt sie es. 1 Desi-Punkt.

(21:40) Über die Inhaltsstoffe hören sie nirgendwo etwas, höchstens irgendwo kleingedruckt fällt das Wort Quecksilber einmal auf. Sonst redet man nicht über diese Stoffe.

Im Kleingedruckten steht eher „Thiomersal”, nicht „Quecksilber”. Nicht, weil das verharmlost, sondern weil das der Name des Stoffes ist. Metallisches Quecksilber ist nicht vorhanden.[17] Und über die Inhaltsstoffe reden Wissenschaftler, bis die Wirkungen und Nebenwirkungen geklärt sind, und Impfgegener bis in alle Ewigkeit. 1 Desi-Punkt.

(22:30) […]kleine Kinder[…]die sich nicht wehren können[…]dem der Organismus nichts entgegenzustellen hat[…]

Dieses emotionale Argument ohne Inhalt verdient 1 Desi-Punkt.

(23:15) […]Stoffe die zur Herstellung benötigt werden, sind nicht deklarationspflichtig[…]

Auf dem Toastbrot steht auch nicht, dass der Trecker, mit dem der Weizen geerntet wurde, mit Diesel gefahren ist. Deklarationspflichtig sind Stoffe, die tatsächlich noch in nennenswerter Menge vorhanden sind, egal, zu welchem Zeitpunkt sie in dem Impfstoff gelangt sind. 1 Desi-Punkt.

(24:10) […]rekombinante Viren[…]eine Flüssigkeit[…]und da schwimmen dann ein paar Viren drin rum, und das konnte ich nicht ganz glauben.

Auch wenn sie es nicht glaubt, ist es dennoch so. Der Fehlschluss „Argument aus persönlichem Unglauben” verdient 1 Desi-Punkt.

(27:05) Auf dem Beipackzettel stehen nur diejenigen, die nachträglich zugefügt worden sind.

Siehe oben. Wiederholungen ergeben 1 wiederholten Desi-Punkt.

(27:18) 98% dieser Inhaltsstoffe sind reine Nervengifte.

Die Zahl ist völlig aus der Luft gegriffen. Dafür schonmal 1 Desi-Punkt.

Desweiteren ist es unseriös, von einem Stoff als Gift zu sprechen, wenn man nicht gleichzeitig die Dosis diskutiert. Die Dosis macht das Gift, nicht der Stoff alleine. Von den Inhaltsstoffen ist keine Schadwirkung bekannt für die Dosen, die in Impfungen vorkommen. Teilweise liegen die sicheren Dosen bei Dauerexposition um das zig- bis hundertfache höher als das, was in Impfstoffen enthalten ist. 1 Desi-Punkt. Siehe auch „13 Impf-Mythen”.

(27:40) […]Aluminiumsulfat und Antibiotika[…]

Bei der ersten Nennung von Aluminium etwas ausführlichere Informationen dazu:

Aluminium ist das dritthäufigste Element in der Erdkruste. Es ist unvermeidlich, dass der Mensch damit ständig in Kontakt kommt und laufend Aluminium aufnimmt. In unserer Nahrung ist ebenfalls Aluminium enthalten, z.B. in Gemüse und Getreide bis zu 150 mg/kg.[18] In der EU gilt eine wöchentliche Aufnahme von 7 mg Aluminium pro kg Körpergewicht als unbedenklich.[18] Das ergibt bei einer Resorbtionsquote von 1% eine tägliche unbedenkliche Menge von fast 5 mg Aluminium, das ins Blut eines Erwachsenen übergehen kann. Im Durchschnitt gehen pro Tag 0,03 bis 0,05 mg des mit der Nahrung aufgenommenen Aluminiums ins Blut über.[19]

Im Vergleich dazu ist in einer Impfdosis mit einem Adjuvans auf Aluminiumbasis 0,25 bis 0,55 mg Aluminium enthalten. Dieses ist in schwer löslichen Verbindungen enthalten und geht nur sehr langsam ins Blut über.[19] Eine Impfdosis erhöht also die Menge des Aluminiums, die ins Blut übergeht, nur minimal im Vergleich zu dem, was man tagtäglich mit der Nahrung aufnimmt. Selbst mit einem sofortigen und 100%-igen Übergang ins Blut bliebe man bei etwa 1/10 bis 1/20 der täglichen sicheren Resorbtion. Da man typischerweise nicht täglich eine Impfung bekommt, ist die Aluminiumzufuhr durch Impfstoffe vernachlässigbar.

Selbst gezielte Studien haben keinen Zusammenhang zwischen Aluminium in Impfungen und dauerhafter gesundheitlicher Beeinflussung gefunden.[20]

Die Nennung von Aluminiumsulfat ergibt an dieser Stelle also schonmal 1 Desi-Punkt.

(27:50) […]werden von der chemischen Industrie produziert[…]das wird einfach genommen, in die Impfstoffe gepackt und mein Gott

Wenn das die chemische Industrie herstellt, dann kann das ja nur schlecht sein. So wie Kochsalz, Stärke, Papier, Seife, Düngemittel, usw. Für diesen Fall von Non Sequitur 1 Desi-Punkt. Und natürlich wird das nicht „einfach genommen und die die Impfstoffe gepackt”. Jeder Inhaltsstoff hat seinen Zweck und muss seine Unschädlichkeit in den Zulassungsstudien beweisen. Die Übertreibung liefert 1 Desi-Punkt.

zu den klinischen Studien…

(28:00) […]und ausprobiert wird es in dem Moment, in dem ein Impfstoff zugelassen ist[…]

Das ist falsch. Grundlagenforschung erfolgt immer mit Zellkulturen und später am Tier. Erst viel später erfolgen Tests auch am Menschen. Hier wird auch und gerade auf die Verträglichkeit geachtet, und es werden Indikatoren für die Wirksamkeit gesammelt. Diese klinischen Prüfungen sind Voraussetzungen für die Zulassung. 1 Desi-Punkt.

(28:05) Die ersten 5 Jahre der Zulassung eines Medikaments, die gelten als klinische Studie.

Dies ist pure Desinformation. Worauf sie hier anspielt ist die Phase IV einer klinischen Studie.[21] Hier werden nach der Zulassung weiter alle Auffälligkeiten, ob ursächlich oder nicht, nach Anwendung des Medikaments gesammelt. Nur so lassen sich seltene und seltenste Nebenwirkungen noch finden, ebenso wie Kreuzwirkungen mit anderen Medikamenten. Dies ist in den Phasen vor der Zulassung mit meist weniger als 10000 Teilnehmern kaum möglich. Falls sich hier besonderes zeigt, dann kann das Medikament relativ schnell wieder vom Markt genommen oder die Empfehlungen zur Anwendung angepasst werden.

Diese Phase IV ersetzt also die vorherigen Phasen nicht. Sie dient vor allem der Sicherheit der Patienten. Ohne diese zusätzliche Phase blieben seltene Nebenwirkungen lange Zeit unentdeckt.

Es ist schlicht unmöglich, eine Studie mit Millionen von Teilnehmern noch vor der Zulassung durchzuführen. Ebenso können nicht alle Kreuzwirkungen mit allen möglichen anderen Medikamenten getestet werden. Würde man dies fordern, so gäbe es heute kaum überhaupt ein Medikament. 1 Desi-Punkt.

zu HPV…

(28:25) Habt ihr schon gewusst, dass jetzt auch Männer Gebärmutterhalskrebs kriegen können? (lacht)

Noch ein Thema, das Petek-Dimmer offenbar nicht ganz durchblickt. Woher haben wohl die Mädchen und Frauen einen hauptsächlich sexuell übertragenen Virus? Natürlich hauptsächlich von den Männern. Und natürlich bekommen die keinen Gebärmutterhalskrebs, aber sie stellen mit 50% der Bevölkerung ein enormes Reservoir für den HP-Virus dar. Der Grund, warum die Impfung auch von Jungen und Männern in Erwägung gezogen wird, ist dieses Reservoir zu verkleinern und die Übertragungswege abzuschneiden. Für diesen Nicht-Witz gibt es 1 Desi-Punkt.

(29:20) Er könnte sich bei dem Mädchen anstecken[…]dann würde er, und jetzt passts auf, Peniskrebs kriegen[…]

Jetzt passts auf, Peniskrebs ist tatsächlich ein (wenn auch kleines) Risiko für HPV-infizierte Männer.[22] Noch 1 Desi-Punkt.

wieder zu Zusatzstoffen…

(29:55) Konservierungsstoffe[…]bei allen Totimpfstoffen gesetzlich vorgeschrieben[…]

Beim PEI oder RKI habe ich eine solche Vorschrift auf die Schnelle nicht gefunden. Das ist aber nicht relevant. Die Frage ist eher, warum das ein Argument gegen Impfungen sein soll. Wir können heilfroh sein, dass die unsterile Herstellung, Lagerung und Verabreichung von Impfstoffen á la Jenner ein Ding der Vergangenheit ist. 1 Desi-Punkt.

(30:20) besteht zu[…]aus reinem Quecksilber

Das ist schlicht falsch. Zu Thiomersal siehe „13 Impf-Mythen”. 1 Desi-Punkt.

(30:40) Seit 2000 dürfen Kinderimpfstoffe kein Quecksilber mehr enthalten.[…]was vorher verwendet wird ist nicht deklarationspflichtig[…]wird immer noch Quecksilber verwendet[…]das ist nachher immer noch vorhanden[…]

Thiomersal wurde aus den meisten Impfstoffen entfernt. Diese Maßnahme war freiwillig und keine Vorgabe eines Gesetzgebers. In einigen Influenza-Impfstoffen ist Thiomersal weiter enthalten, und diese sind auch für Kinder ab 6 Monaten zugelassen.[17] Dafür 1 Desi-Punkt. In manchen Impfstoffen können noch Restmengen von weniger als 0,3 µg Thiomersal (entspr. 0,15 µg Ethylquecksilber) vorhanden sein. Das ist nur 1/16 der normalen Menge, und nur 1/593 (!) der empfohlenen maximalen wöchentlichen Aufnahme von Quecksilber (in Form des deutlich länger im Körper verbleibenden Methylquecksilbers). Dafür noch 1 Desi-Punkt.

(31:25) […]führt zu[…]Lern- und Konzentrationsstörungen, zu diesen Zappelphilippen, zu diesen hyperaktiven Kindern, die ja heute ein Drittel von der Klasse ausmachen[…]

Nach aktuellen epidemiologischen Untersuchungen ist die Prävalenz von ADHS in Deutschland etwa 3,9%.[23] Diese Übertreibung um das beinahe 10-fache verdient 1 Desi-Punkt. Übrigens ist einer der Risikofaktoren für ADHS – Trommelwirbel – Infektionen.[23]

(32:20) […]Natriumtimerfonat[…]2 Phenoxyethanol

Die pure Nennung von zwei Inhaltsstoffen ist kein Argument. 2 Desi-Punkte.

(33:00) hydrolisierte Gelatine[…]dafür zuständig, dass es so viele Allergien bei unseren Kindern gibt[…]

Gelatine und Hühnereiweiß sind zwei Bestandteile von Impfstoffen, die eine allergische Reaktion hervorrufen können. Diese sind aber ziemlich selten. Schwere Reaktionen treten im Durchschnitt bei einer von 1 Million Impfungen auf. Der Betroffene ist dabei aber schon vor der Impfung allergisch gegen diese Stoffe. Dass Gelatine eine Allergie verursacht, ist eine Erfindung von Petek-Dimmer,[24] für die es 1 Desi-Punkt gibt.

(33:40) Humanalbumin[…]anaphylaktischer Schock[…]damit das a bissl vertuscht wird

Das ist Unsinn. Albumin ist als Reststoff des Nährmediums enthalten, in dem die Viren in der Produktion gezüchtet werden. Damit kann man keinen anaphylaktischen Schock vertuschen. Und wenn man damit eine allergische Reaktion verhindern könnte, dann würde man das sogar im Impfstoff haben wollen. Menschen mit Allergien gegen Hühnereiweiß würden sich freuen. 1 Desi-Punkt.

(24:07) Wenn der liebe Gott gewollt hätte, dass die Kinder das in ihrem Körper haben, dann hätte er sie so auf die Welt geschickt.

Was für ein seltsames Argument. Jede Medizin, Kleidung usw. ist ein Kampf gegen den natürlichen Zustand. Oder anders ausgedrückt, wenn der liebe Gott gewollt hätte, dass Kinder nicht frieren und hungern, dann hätte er sie mit einer Jacke und einem Butterbrot auf die Welt geschickt. 1 Desi-Punkt.

(34:35) […]Aluminiumsulfat[…]Alzheimerpatienten[…]sehr viel Aluminium im Körper haben[…]eben dadurch entsteht Alzheimer[…]Die allermeisten Alzheimerpatienten sind künstlich erschaffen.

Zum Hintergrund: Im Jahr 2000 erschien eine Studie, die eine Korrelation einer hohen Konzentration von Aluminium im Trinkwasser und Alzheimer fand.[25] Aus dieser Studie die obigen Schlüsse zu ziehen, ist aber falsch:

  • In der gesamten Studie ist nie von Aluminiumsulfat in Impfungen die Rede, nur allgemein von Aluminium im Trinkwasser. Das pauschal gleichzusetzen verdient 1 Desi-Punkt.
  • Die hohe Konzentration von Aluminium im Trinkwasser war >= 0,1 mg/Liter. Schon drei Liter dieses Trinkwassers enthalten ungefähr so viel Aluminium wie eine Impfdosis. Diese Aufnahme ist auf das ganze Jahr hochgerechnet um Größenordnungen höher als des Aluminiums, das man durch eine Impfung aufnimmt. Es ist immer noch die Dosis, die ein Gift macht, und deshalb gibt es 1 Desi-Punkt.
  • Die Studie fand insbesondere keine Reaktion proportional zur Dosis. Das lässt schon auf eine ziemlich schwache Korrelation und das Überwiegen von anderen Faktoren schließen.
  • Die Studie benennt insbesondere Aluminium nicht als Ursache für Alzheimer, sondern als einen möglichen Risikofaktor. „…dadurch entsteht…”? 1 Desi-Punkt.
  • Es wurde nur die einfache Korrelation gefunden, dass von 182 gefundenen Alzheimerpatienten 13 mit Trinkwasser mit erhöhtem Aluminiumgehalt lebten. Die umgekehrte Korrelation, also dass in Gebieten mit hohem Aluminiumgehalt auch mehr Personen an Alzheimer erkranken, wurde ausdrücklich nicht gefunden.
  • Andere Quellen der Aluminiumaufnahme, insbesondere die Nahrung, wurden nicht betrachtet.

Der wissenschaftliche Konsens ist weiter, dass es für Alzheimer eine genetische Veranlagung gibt, und eine ganze Reihe von Risikofaktoren tragen zum Auslösen bei. Aluminium als Risikofaktor gehört eher zu den umstrittenen.[26]

(34:59) Zusätze[…]Emulgatoren[…]damit das auch für den Arzt schön zum Anschauen ist[…]

Emulgatoren haben den Zweck, die verschienen Inhaltsstoffe, die teilweise nicht wasserlöslich sind, in einer gleichmäßigen Mischung zu halten. Sie verhindern, dass sich die Stoffe in der Lösung trennen und absetzen.[27] „Schön anschauen” ist nicht der Zweck. 1 Desi-Punkt.

(35:13) Antibiotika ist so gut wie in jedem Impfstoff enthalten[…]

Viele Impfstoffe enthalten Antibiotika, damit sich im Impfstoff keine Bakterien und Pilze ansiedeln oder als kleinste Spuren aus der Produktion. Das ist eine gute Sache, es verhindert ungewollte Infektionen durch die Impfstoffe. Die Mengen sind natürlich minimal, denn sie müssen ja nur eine Impfdosis von wenigen ml von unerwünschten Keimen freihalten. Das ist kein Vergleich zu den Dosen, die man bei einer Verschreibung von Antibiotika gegen akute Infektionen zu sich nimmt. 1 Desi-Punkt.

(35:40) Aluminiumsulfat[…]erzeugt Entzündungen im Körper[…]damit die nicht Überhand nehmen, damit man die unter Kontrolle hat, packt man Antibiotika mit rein

Noch ein Thema, von dem Petek-Dimmer offenbar nur ein gefährliches Halbwissen besitzt. Wenn das Immunsystem einen Fremdstoff im Körper entdeckt, dann reagiert es mit einer entzündlichen Reaktion. Es gibt viele Formen und Auslöser von Entzündungen. Im Fall von Aluminiumsulfat, einem Adjuvans, sind aber keine Bakterien die Auslöser dieser Reaktion, deshalb würden auch Antibiotika nicht dagegen helfen. 1 Desi-Punkt.

(36:00) […]Formaldehyd[…]den die Möbelhersteller schon lange nicht mehr in die Möbel einbauen dürfen[…]krebserregend ist

Zu Formaldehyd siehe „13 Impf-Mythen”. 1 Desi-Punkt.

(36:40) Rückstände[…]Thiomersal[…]rekombinante Organismen

Wiederholung ergibt 2 Desi-Punkte.

(36:55) […]ist immer noch nachweisbar, sprich kann immer noch einen Schaden anrichten.

Aus einer Nachweisbarkeit folgt noch lange keine Schadwirkung. Es ist immer noch die Dosis, die ein Gift macht. In unserem Trinkwasser, in Lebensmitteln, usw. sind alle möglichen Stoffe nachweisbar. Solange die sichere Dosis nicht überschritten wird, gibt es keine Schadwirkung. Non Sequitur ergibt 1 Desi-Punkt.

(37:10) […]Pharmaindustrie gibt zu[…]ohne Inhaltsstoffe im Impfstoff bilden sich bei uns im Organismus keine Antikörper.

Ja, ohne Inhaltsstoffe, insbesondere ohne Antigene, bilden sich keine Antikörper. Reine Salzlösung ist keine Impfung. Für diese Binsenweisheit gibt es 1 Desi-Punkt.

(37:20) […]haben Masernepidemie in der Schweiz[…]ich hoffe ihr seid alle geimpft, die vom Ausland daherkommen, damit ihr das nicht mit nach Hause nehmt[…]

Ja vielen Dank! Die Schweiz hat erfolgreich, durch ihre niedrige Impfquote, die Masern nach Süddeutschland und Österreich exportiert.[28] Dass sie das lustig findet, verdient 1 Desi-Punkt.

(37:30) […]unser Sohn[…]Masern gehabt[…]musste ich nicht[…]einen Löffel Quecksilber nachschieben oder Aluminium zum Lutschen geben, der hat trotzdem seine Antikörper gehabt. Der wird nie wieder Masern kriegen. Warum funktioniert das nicht bei der Impfung?

Später heißt es, dass Antikörper kein Nachweis für Immunität wären. Und jetzt doch? 1 Desi-Punkt für Inkonsistenz.

Die pure Behauptung, dass Impfungen nicht das gleiche bewirken, ist kein Nachweis. Noch 1 Desi-Punkt.

(37:50) Eine Impfung gelangt auf einem ganz anderen Weg in den Körper hinein als diese Krankheit an sich[…], und deswegen kann eine Impfung mich nicht schützen.

Dem Immunsystem ist es wurscht, wie die Antigene in den Körper kommen. Wenn sie die äußeren Barrieren überwunden haben (egal ob auf natürliche Weise oder mit Nachhilfe), dann reagiert es immer gleich. 1 Desi-Punkt.

(38:20) […]dass die Höhe vom Antikörper nichts übern Schutz aussagt.[…]

Woher hat sie nur diese Ideen? Der Antikörperspiegel korreliert sehr wohl mit dem klinischen Schutz vor Infektionskrankheiten wie Influenza, Masern, Diphterie, Hepatitis A und B usw.[29] 1 Desi-Punkt.

(39:29) […]innerhalb weniger Minuten[…]von oben bis unten umkreist[…]

Impfungen werden vor allem deshalb intramuskulär verabreicht und nicht intravenös, damit die Inhaltsstoffe den Körper nicht „in wenigen Minuten von oben bis unten umkreisen”, sondern nur langsam ins Blut übergehen.[30] 1 Desi-Punkt.

(39:40) […]unter drei Jahren[…]haben eine extrem durchlässige Blut-Hirn-Schranke[…]alles was sich im Blut befindet, gelangt automatisch ins Gehirn[…]

Das Gegenteil ist der Fall. Die Blut-Hirn-Schranke ist schon beim Fötus weit ausgebildet und beim Neugeborenen fast vollständig funktionsfähig. Die älteren Untersuchungen, die das Gegenteil belegen, beruhen auf fehlerhaften Methoden.[31] 1 Desi-Punkt.

(39:55) Quecksilber ist offiziell kein Schwermetall, ich rechne es trotzdem dazu.

Für den Versuch, das Periodensystem selbst definieren zu wollen, gibt es schonmal 1 Desi-Punkt.

Übrigens zählt Quecksilber tatsächlich nach vielen Definitionen als Schwermetall. Weitere Schwermetalle: Zink und Eisen, zwei sowohl lebensnotwendige als auch potentiell tödliche Stoffe. Was sagt es also alleine aus, ob etwas ein Schwermetall ist oder nicht? Nichts. Petek-Dimmer verwendet den Begriff nur, weil er so schön schaurig klingt, und das gibt noch 1 Desi-Punkt.

zu den Nebenwirkungen…

(40:00) Unser Körper ist nicht im Stande, diese Stoffe wieder auszuscheiden[…]d.h. die verbleiben jetzt[…]setzen sich irgendwo ab.

Siehe „13 Impf-Mythen” und Aluminium oben. 1 Desi-Punkt.

(40:20) Vor allem Quecksilber und Aluminium deponieren sich im Gehirn eines kleinen Kindes

Falsch. Ethylquecksilber, und eine andere Quecksilberverbindung ist in Impfstoffen nicht vorhanden, wird aktiv ausgeschieden mit einer Halbwertszeit von wenigen Tagen. 1 Desi-Punkt. Siehe „13 Impf-Mythen”.

Ebenso reichert sich Aluminium nicht im Körper von gesunden Menschen an, insbesondere sind Impfungen eine vernachlässigbare Quelle von Aluminium (siehe oben). 1 weiterer Desi-Punkt.

(40:37) […]das ist[…]der offizielle Grund, warum im Alter von zwei, drei Monaten bereits geimpft wird, weil wir jetzt den Schaden nicht feststellen können.

Der „offizielle Grund”? Offiziell laut wem? 1 Desi-Punkt. Der offizielle Grund ist natürlich, dass ab diesem Alter viele Impfungen schon möglich sind, die eigentlichen Erkrankungen in diesem Alter oft schwere Verläufe haben, und der Impfschutz so früh wie möglich beginnen soll.

(41:10) das Kind hat das von Geburt an, sie haben das nur nie gemerkt.

Ist es völlig undenkbar, dass sich Entwicklungsstörungen erst während der Entwicklung zeigen? Tatsächlich sind die meisten dieser Krankheiten erst ab einem bestimmten Alter nachweisbar. 1 Desi-Punkt.

(41:20) Asthma ist für mich eine indirekte Nebenwirkung, die entsteht in der Regel, dass ein Kind nach der Impfung eine Neurodermitis bekommt. Diese[…]wird falsch behandelt[…]mit Cortison[…]statt mit der Homöopathie[…]

Auf PubMed habe ich 9 Studien gefunden, die gezielt den Zusammenhang zwischen Neurodermitis und Impfungen untersucht haben.[32] [33] [34] [35] [36] [37] 8 kommen zum gleichen Ergebnis: Es gibt keinen Zusammenhang, bzw. geimpfte Kinder neigen sogar weniger zu Neurodermitis. Eine Studie findet einen rein zeitlichen Zusammenhang zwischen 1960 und 1990 zwischen dem Auftreten von Neurodermitis und steigender Impfquote,[38] jedoch keinen kausalen Zusammenhang. 1 Desi-Punkt für diese Erfindung.

Und Homöopathie, im Ernst? Später fordert sie für Impfstoffe randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudien, und in eben solchen ist die Homöopathie jedesmal mit Pauken und Trompeten durchgefallen. 1 Desi-Punkt dafür.

(41:40) Krankheit geht in den Körper zurück statt dass sie raus kann, wird unterdrückt[…]später bekommt das Kind den ersten Asthmaanfall[…]

Hier ist nicht ganz klar, was sie mit „geht zurück” und „raus” meint, aber ich rieche da ein Überbleibsel der Miasmentheorie. 1 Desi-Punkt für lange widerlegte Medizintheorien.

(42:25) Allergien[…]für meine Begriffe sind es zu 99% diese Nervengifte, diese Zusatzstoffe im Impfstoff, die hier für diese Dinge verantwortlich sind.

Dummerweise zählt Meinung hier nicht, nur Belege. Es wurde bisher kein kausaler Zusammenhang zwischen Allergien und den Zusatzstoffen festgestellt, eher die umgekehrte Korrelation (geimpfte Kinder tendieren weniger zu Allergien, s.o.) 1 Desi-Punkt für die unbelegte Behauptung.

(42:40) Das Immunsystem des Kindes ist vollkommen auf den Kopf gestellt, dem Kind seiner Grundgesundheit ist der Boden unter den Füßen weggezogen worden, was passiert, […]Erkältungen, Erkrankungen, usw.

Es ist mir ein Rätsel, was sie hier mit „auf den Kopf gestellt” meint? Nach der Beschreibung meint sie hier ein allgemein geschwächtes Immunsystem. Impfungen schwächen aber das Immunsystem nicht. Es ist ein weit verbreitetes Missverständnis, dass Impfungen das natürliche Immunsystem „ersetzen” und dieses dann nicht mehr auf andere Erreger genügend reagiert. Das ist nicht der Fall. Aktive Impfungen funktionieren genau umgekehrt. Sie stimulieren das natürliche Immunsystem mit Antigenen und provozieren eine spezifische Gegenreaktion. Sie benutzen das Immunsystem und ersetzen es nicht. Nur passive Impfungen, die im Wesentlichen aus bereits fertigen Antikörpern bestehen, können als Ersatz angesehen werden. Diese werden aber nur verwendet, wenn eine Infektion bereits erfolgt ist, z.B. bei der Tollwut. Die üblichen Impfungen, die als Vorsorge durchgeführt werden, sind alle aktive Impfungen. 1 Desi-Punkt für Wischi-Waschi.

(42:55) Häufige Mandel- und Mittelohrentzündungen

Auf PubMed findet man keine Studie, die einen Zusammenhang zwischen Mandelentzündungen und Impfungen untersucht hat.[39] Eine Studie aus Australien findet allgemein einen Rückgang von Mandelentzündungen bei Kindern in den 90er Jahren.[40] 1 Desi-Punkt für diese Erfindung.

Ähnlich sieht es bei Mittelohrentzündungen aus.[41] Was stattdessen untersucht wird, sind Impfungen gegen Mittelohrentzündungen. 1 weiterer Desi-Punkt für eine weitere Erfindung.

(44:13) Sprachstörungen

Dem RKI ist eine solche Nebenwirkung nicht bekannt.[19] Auch das CDC weiss nichts davon.[44] 1 Desi-Punkt für diese Erfindung.

(44:25) […]das Aluminium, dass sich im Sprachzentrum festsetzt[…]

Schon wieder? Siehe oben. 1 Desi-Punkt.

(44:40) […]Verhaltensstörungen[…]

Ist das ein Hinweis auf den Autismus-Mythos? Siehe „13 Impf-Mythen” und 1 Desi-Punkt.

(45:29) […]wir betreuen einen Bub[…]hat 48 Stunden[…]ununterbrochen so geschrien.[…]heute ist er schwer geistig behindert

So bedauerlich dieser Fall auch ist: Sie impliziert hier, dass die Impfung die Behinderung verursacht hat. Wer hat das denn festgestellt, und wie? Was sollte der Mechanismus sein, über den eine Impfung dies tun kann? Schlaganfall? Wurde der festgestellt? Längerer Sauerstoffmangel? Wurde der festgestellt, oder ist er in dem Fall wenigstens plausibel? Hohes Fieber über längere Zeit? Wurde das festgestellt?

Petek-Dimmer lässt die Behauptung im Raum stehen, bringt nicht den geringsten Nachweis oder auch nur eine plausible Erklärung. 1 Desi-Punkt.

(46:40) In den USA steht beim Keuchhusten-Impfstoff[…]schrilles, unstillbares Schreien bis zu 2 Stunden mit anschließenden plötzlichen Kindstod.

Zitat des CDC: „Moderate Problems (Uncommon):[…] Non-stop crying, for 3 hours or more (up to about 1 child out of 1,000)”.[44] Von plötzlichem Kindstod ist nicht die Rede. 1 Desi-Punkt.

(47:30) Was auch mit absoluter Sicherheit auftritt nach der zweiten Impfung, das sind diese Apnoen, diese Atemstillstände[…]

Die treten „mit absoluter Sicherheit” auf? 1 Desi-Punkt wegen maßloser Übertreibung.

(48:05) […]nach der dritten Impfung[…]plötzlicher Kindstod[…]

Wieder mal Korrelation und Kausalität verwechselt. Siehe unten. 1 Desi-Punkt.

(48:28) […]weiss man, dass zwei Drittel aller Kinder, die am plötzlichen Kindstod sterben, wenige Stunden bis 7 Tage vor ihrem Tod entweder gegen Tetanus, Diphterie oder vor allem Keuchhusten geimpft worden sind. Das wird totgeschwiegen, weil das bringt ja kein Geld, wenn man das veröffentlicht.

Kleine Kinder sterben am plötzlichen Kindstod, und kleine Kinder werden häufig geimpft. Übrigens waren auch die meisten Menschen, die in Deutschland an Herzinfarkt sterben, wenige Tage bis Wochen vorher beim Haareschneiden. Eine Korrelation ist noch lange keine Kausalität, und für diesen Fehlschluss gibt es 1 Desi-Punkt.

Tatsächlich wurde dieser angebliche Zusammenhang untersucht und nichtmal eine Korrelation festgestellt.[42] Für das Ignorieren der systematischen Untersuchungen noch 1 Desi-Punkt.

(48:10) […]das steht alles im Beipackzettel, aber den bekommen wir ja so selten zu Gesicht.

Der Beipackzettel ist nicht geheim. Den kann man auch lange vor der Impfung einsehen, z.B. im Internet.

Wer den Beipackzettel liest, der sollte ihn vor allem richtig lesen. Die aufgelisteten Nebenwirkungen klingen alle schrecklich, aber es wird jeweils dazu grob die Wahrscheinlichkeit des Auftretens angegeben. Die muss man mit der Wahrscheinlichkeit des Auftretens der gleichen Komplikation bei der entsprechenden Krankheit vergleichen, um tatsächlich eine Risikoabwägung durchzuführen. Petek-Dimmer stellt im Folgenden die Komplikationen so dar, als ob sie mit nahezu 100% Wahrscheinlichkeit auftreten. Tatsächlich ist meist das krasse Gegenteil der Fall. Für das Schüren von Ängsten gibt es 1 Desi-Punkt.

(49:33) […]vorübergehende Nierenschäden[…]

Auf PubMed habe ich keine Studien dazu gefunden.[43] Ein großes Thema dagegen sind Impfungen als Infektionsvorsorge für Patienten mit chronischen Nierenerkrankungen, denn für diese stellen Infektionen ein erhöhtes Risiko dar.

Auch die CDC nennt Nierenschäden nicht als bekannte Impfnebenwirkung.[44] Das RKI nennt vorübergehende Nierenerkrankungen als vereinzelte Symptome im rein zeitlichen Zusammenhang mit einigen Impfungen. Der ursächliche Zusammenhang ist fraglich.[19] 1 Desi-Punkt.

(49:50) Autoimmunerkrankungen[…]Multiple Sklerose[…]Hepatitis B, HPV

Diese Zusammenhänge existieren nicht. Siehe die Meldung des PEI.[45] Zusammengefasst: Bisherige Studien fanden keinen Zusammenhang. Eine Studie von 2004 fand eine Korrelation, machte aber keine Aussage zur Kausalität. Sie wies zudem erhebliche methodische Schwächen auf, so dass selbst die Korrelation fraglich erscheint. 1 Desi-Punkt.

(50:15) In Frankreich finden keine Schulimpfungen mehr statt gegen Hepatitis B, weil dort hat's innerhalb von 2 Jahren mehr als 600 Fälle von Multipler Sklerose bei den Schulkindern gegeben. Wir Schweizer und ihr Deutschen[…]haben den gleichen Impfstoff[…]

Die Impfungen in Frankreich wurden ausgesetzt, um die Vorfälle zu untersuchen. Was Petek-Dimmer nicht erwähnt hat, ist dass diese Untersuchungen keinen Zusammenhang zwischen der Impfung und MS fanden.[46][47]

1 Desi-Punkt für das Weglassen der halben Geschichte.

(50:45) […]FSME[…]kann ersten Schub einer Multiplen Sklerose auslösen.

Die Fachinformation von Encepur, einem FSME-Impfstoff sagt dazu: „Statistisch ist kein Hinweis auf eine Häufung von Erstmanifestationen oder Schubauslösungen von Autoimmunerkrankungen (z. B. Multiple Sklerose) nach Impfungen zu erkennen. Trotzdem kann im individuellen Fall nicht mit absoluter Sicherheit ausgeschlossen werden, dass eine Impfung als unspezifischer Trigger einen Schub bei entsprechender Prädisposition auslösen kann. Nach heutigem Kenntnisstand sind Impfungen nicht die Ursache von Autoimmunerkrankungen.” Mit anderen Worten, bei einer Veranlagung zu MS ist nicht ausgeschlossen, dass die Impfung einen Schub auslöst. Dies wurde aber nicht statistisch relevant beobachtet. 1 Desi-Punkt.

(50:50) Diabetes[…]bei kleinen Kindern[…]Tendenz steigend[…]Österreich[…]nach FSME

Auf PubMed findet man zum Thema FSME und Diabetes rein gar nichts. Auch das Österreichische Grüne Kreuz, das Nebenwirkungen der FSME-Impfung untersucht hat, erwähnt nur die üblichen Reaktionen, jedoch nicht Diabetes.[48] 1 Desi-Punkt.

(51:19) Enzephalitis[…]Meningitis[…]treten nach so gut wie jeder Impfung auf und stehen auch bei jeder Impfung im Beipackzettel als Nebenwirkung aufgelistet.

Das Risiko von Enzephalitis/Meningitis durch z.B. die MMR-Impfung liegt bei weniger als 1 von 1 Million. Dieses Risiko ist um mehrere Größenordnungen geringer als bei der entsprechenden Erkrankung (1 von 1000 bis 1 von 10000, bzw. 15% Meningitis).[49] Bei den anderen Impfstoffen sieht es ähnlich aus. „nach so gut wie jeder Impfung” ist eine schamlose Übertreibung, die 1 Desi-Punkt verdient.

Natürlich sind die Nebenwirkungen im Beipackzettel aufgelistet. Dafür ist er da. Nur muss man auch die Zahlen dazu lesen, nicht nur den Namen der Nebenwirkung.

(51:35) […]Guillain-Barré-Syndrom[…]

Guillain-Barré-Syndrom ist eine Erkrankung, bei der das Immunsystem das eigene Nervengewebe angreift. Die Folge sind Lähmungen, die im Extremfall auch zum Tod führen können (ca. 3% bis 10% der Erkrankten).[50] Die meisten Fälle können jedoch innerhalb von Monaten bis ca. 1 Jahr geheilt werden.

Speziell Impfungen sind ein extrem seltener Auslöser des GBS. Man muss mit weniger als 1 GBS-Fall pro 1 Million Impfungen rechnen.[51] Bei einer Todesrate von 3% bis 10% durch GBS ergibt das etwa 1 Todesfall pro 10 bis 33 Millionen Impfungen.

Um das ins Verhältnis zu setzen, ein Vergleich zum Hauptauslöser von GBS: Infektionen gehen 2/3 aller Fälle von GBS voraus.[51] Weltweit erkranken jährlich etwa 1,2 bis 8,6 von 100000 Personen an GBS.[52]

Das Risiko, an GBS durch eine Impfung zu erkranken, ist also etwa um den Faktor 10 bis 80 niedriger als an GBS durch eine Infektion zu erkranken. Das Risiko, an GBS durch Impfungen zu sterben, ist um mehrere Größenordnungen niedriger, als an den sonstigen Komplikationen dieser Infektionskrankheiten zu sterben.

1 Desi-Punkt für die fehlende Risikoabwägung.

(52:05) chronische Müdigkeit[…]hoffe jetzt nicht, dass das demächst über euch jetzt rüberfällt (Schnitt auf gähnendes Kind im Publikum)

Ist es nicht drollig, wie diese Leute sich unabsichtlich selbst verkohlen? Kein Desi-Punkt, nur Spaß!

(52:05) Depressionen[…]nach Hepatitis A und B

Bekannte Nebenwirkungen der Hepatitis-A-Impfung sind Appetitlosigkeit und Müdigkeit, die jedoch nach 1 bis 2 Tagen wieder verschwinden.[44] Auch das RKI berichtet über Müdigkeit als seltene und vorübergehende Nebenwirkung der Hepatitis-B-Impfung.[19] Müdigkeit ist aber keine Depression, und das gibt 1 Desi-Punkt.

(52:20) Unruhe[…]Vorstufe zu hyperaktivem Kind

Unruhe ist eine gelegentliche Nebenwirkung der Impfstoffe gegen Diphtherie-Tetanus-Pertussis-Poliomyelitis-Hib bzw. Diphtherie-Tetanus-Pertussis-Poliomyelitis-Hib-Hepatitis-B. Diese Nebenwirkung ist aber vorübergehend.[19] Dass diese Unruhe zu ADHS führt, ist Petek-Dimmers Erfindung, die 1 Desi-Punkt einbringt.

(52:30) Kinder hören nach der ersten Impfung auf, richtig durchzuschlafen.[…]Wachstumsstillstand über zwei, drei Jahre.

Schlaftstörung kann eine vorübergehende Nebenwirkung mancher Impfungen sein.[19] Aber „Kinder hören[…]auf[…]”? Übertreibungen geben wie immer 1 Desi-Punkt.

Unnötig zu sagen, dass Wachstumsstillstand als Nebenwirkungen von Impfungen unbekannt sind.[19] Erfindungen geben auch 1 Desi-Punkt.

(52:45) Todesfälle sind keine Einzelheiten und sehr, sehr oft, leider, nach dem Impfen

Sie wissen schon, Korrelation und Kausalität. 1 Desi-Punkt. Und „sehr, sehr oft”? Eher „extrem selten”. Übertreibungen geben 1 Desi-Punkt.

(53:10) […]PEI[…]in 10 Jahren[…]13140 Meldungen über schwere Reaktionen nach Impfungen[…]„schwer” heißt Diabetes, Enzephalitis[…]nicht leichtes Fieber

Das entscheidende Wort ist „Reaktionen nach Impfungen”. Das sind nicht automatisch immer Reaktionen durch Impfungen. Die Meldungen an das PEI liefern die Rohdaten, die lediglich eine Korrelation darstellen. Aus diesen kann man eventuelle Häufungen herausfinden und, ggf. nach detaillierten Nachforschungen, eine Kausalität postulieren. 1 Desi-Punkt für diesen Fehlschluss.

Nur als Beispiel: Angenommen, das Schicksal hat sich entschieden, dass ich an einem Impftag einen Herzinfarkt bekommen soll. Wenn das 5 Minuten nach der Impfung passiert, dann folgt eine Meldung an das PEI. Wenn ich zufällig 5 Minuten länger im Wartezimmer sitze und den Herzinfarkt vor der Impfung bekomme, dann folgt keine Meldung an das PEI. Es ist offensichtlich, dass die Meldung alleine nichts über die Kausalität aussagt. Erst eine Vielzahl solcher Meldungen könnte einen Verdacht entstehen lassen.

(53:30) […]höchstens 5% der tatsächlichen Fälle

Fälle von was? Von den Fällen von schweren Komplikationen, oder von allen Komplikationen? Die Vermutung liegt doch nahe, dass gerade die leichten Komplikationen (leichtes Fieber) und die üblichen Reaktionen nicht gemeldet werden, vor allem weil sie nicht gemeldet werden sollen.

(53:40) […]oder man geht davon aus,[…]das kann nix damit zu tun haben, und dann kehren wir's untern Teppich.

… oder weil ein Vorfall tatsächlich nichts mit einer vorhergehenden Impfung zu tun hat. Davon geht man nicht einfach so aus, sondern die Umstände werden durchaus gründlicher untersucht. Ist das wirklich so unglaublich? 1 Desi-Punkt.

(54:08) Es erleidet jeder 1522te Geimpfte einen mehr oder weniger schweren Schaden nach der Impfung[…]Hartmann[…]im Juni 1997 entlassen worden

Wenn er 1997 entlassen wurde, warum hielt er dann noch 2002 Vorträge für das PEI?[53] 1 Desi-Punkt.

In der Zusammenfassung dieses Vortrags ist zu lesen, dass im Jahr 2001, nach der Einführung des Meldesystems, nach Impfungen 321 Fälle von Komplikationen gemeldet wurden. Davon waren 4 Todesfälle und 13 weitere Fälle mit bleibenden Schäden. Der entscheidende Satz ist jedoch „In keinem dieser Fälle konnte ein Zusammenhang mit der Impfung sicher hergestellt werden, allerdings wurde im Fall eines ca. drei Wochen nach Hepatitis-B-Impfung aufgetretenen Guillain-Barré-Syndroms der kausale Zusammenhang zur Impfung mit ?möglich? beurteilt.”. Das liest sich doch etwas anders. Nach Millionen Impfungen in 2001 gilt gerade mal 1 Fall als „möglich”. 1 Desi-Punkt.

Erst 2003 verließ Hartmann das PEI, um sich seine Brötchen als Gutachter von Impfschäden zu verdienen. Seine Homepage ist mittlerweile nicht mehr online. Desweiteren postulierte er einen Zusammenhang zwischen Autismus und Impfungen, sowie ADHS und Impfungen. Diese angeblichen Zusammenhänge existieren jedoch nicht, siehe oben und „13 Impf-Mythen”.

(56:29) Wirksamkeitsstudie[…]keine Kontrollgruppe[…]diese Kontrollgruppe findet nur in der Phantasie statt

Warum man bei Impfungen keine klassische Studie mit Kontrollgruppe durchführt, siehe unten. Reine Phantasie ist aber nicht am Werk. Die Antikörperreaktion der Probanden wird gemessen. Wie die Antikörperreaktion mit dem klinischen Schutz zusammenhängt, ist schon länger bekannt.[29] Und natürlich wird der Erfolg der Impfungen epidemiologisch kontrolliert. Diese Falschdarstellung gibt 1 Desi-Punkt.

(57:30) Man wartet nicht 20, 50 Jahre[…]man möchte jetzt Geld verdienen

Erwartet sie ernsthaft, ein Medikament 20 bis 50 Jahre vor der Zulassung zu testen? Mit solchen Standards gäbe es heute kaum ein Medikament. 1 Desi-Punkt.

(59:50) Statistiker[…]feilt an den Zahlen rum, damit die wirklich gut aussehen

Sie unterstellt hier Betrug. Das gibt schonmal 1 Desi-Punkt. Der Grund, warum Statistiker in großen Studien beteiligt sind, ist dass Ärzte oft nicht die besten Mathematiker unter der Sonne sind. Sie überlassen die speziellen Aufgaben den Spezialisten.

(1:01:00) Quecksilber[…]Autismus

Für die Wiederholung dieser seit Jahren widerlegten Hypothese gibt es 1 Desi-Punkt. Siehe „13 Impf-Mythen”.

(1:02:10) Stellt ein Forscher[…]fest[…]dass ein Impfstoff gravierende Nebenwirkungen hat, also negative Daten auftreten, wird die Studie nicht veröffentlicht.

Hab ich schonmal gesagt, das Petek-Dimmer von vielen Dinge keine Ahnung hat? Hier zeigt sie uns, dass sie nicht weiß, was „negativ” bei einer Studie bedeutet. Sie meint damit das umgangssprachliche „schlimme Sache”. Wenn aber eine Studie ein „negatives Ergebnis” hat, dann bedeutet das nicht mehr und nicht weniger, als dass sich die Ausgangshypothese nicht bestätigt hat. Über Nebenwirkungen sagt das noch gar nichts aus. Auch eine Studie über ein Medikament ohne Wirkung oder Nebenwirkung kann ein negatives Ergebnis haben. 1 Desi-Punkt.

Abgesehen davon ist das Auftreten von Nebenwirkungen in klinischen Studien in Deutschland meldepflichtig, unabhängig davon ob die Studie veröffentlicht wird oder nicht.[54]

Übrigens gibt es wirklich das Problem, dass Studien, deren Ausgangshypothese sich nicht bestätigt hat, oft nicht veröffentlicht werden. Das ist vor allem ein Wissensverlust, hat aber mit Nebenwirkungen nichts zu tun und ist ein ganz anderes Thema.

(1:02:20) […]der Forscher bekommt von der Pharma dann kein Geld[…]er hat viel Geld reingesteckt[…]am Schluss kriegt er nix dafür[…]

Falsch. Das finanzielle Risiko einer Studie trägt alleine der Sponsor, also in diesem Fall der Pharmahersteller, nicht der Ausführende.[21] Warum ist das so geregelt? Genau darum, dass die Studien möglichst ergebnisoffen durchgeführt werden. Der Ausführende hat keinen unmittelbaren Anreiz, das Ergebnis für den Sponsor genehm hinzutricksen. Er wird so oder so für seine Arbeit bezahlt. 1 Desi-Punkt.

(1:03:29) Es gibt keine einzige Wirksamkeitsstudie von Impfungen[…]das RKI hat mir das bestätigt[…]die neutral ist[…]randomisierte, placebo-kontrollierte Doppelblindstudie[…]und die einen[…]Schutz aufzeigt

Eine derart gestaltete Studie müsste so aussehen: Man impft die Verumgruppe, z.B. gegen Pocken, und verabreicht der Kontrollgruppe nur eine Injektion mit Kochsalzlösung. Dann setzt man beide dem Pockenerreger aus und kontrolliert, ob in der Verumgruppe signifikant weniger Probanden erkranken als in der Kontrollgruppe.

Warum mag es wohl so eine Studie nicht geben? Weil es unethisch ist, die Probanden vorsätzlich mit einem potentiell tödlichen Virus zu infizieren. Die Mediziner, die bisher als so unmenschlich dargestellt wurden (sie bringen Babys zum Weinen!), werden doch tatsächlich von einer Ethikkommission kontrolliert, die eine Studie vor der Genehmigung auf vertretbare Methoden prüfen muss.[55]

Da Mediziner keine Monster sind, bleiben für manche Fragestellungen nur retrospektive und epidemiologische Studien, und vorher natürlich ausführliche Versuche mit Gewebe und Tieren, sowie Schlüsse aus der Grundlagenforschung. In klinischen Studien werden die Sicherheit und Dosierung geprüft, sowie Indikatoren für die Wirksamkeit gesammelt.

Übrigens, es gibt auch keine randomisierte, doppelt verblindete, placebokontrollierte Studie zur Wirksamkeit von Fallschirmen.

Für diese dicke Nebelkerze gibt es trotzdem nur 1 Desi-Punkt.

(1:04:30) Wenn man aufhören würde mit dem Impfen, dann kämen diese Krankheiten alle wieder zurück. Stimmt das? Nein, das stimmt nicht.

Gegenbeispiel 1: Nach dem MMR-Autismus-Schreckgespenst nach Wakefields Veröffentlichung 1998 und dem kräftigen Nachhelfen der Presse in den Folgejahren ließ die Impfbereitschaft in Großbritannien deutlich nach. Sie sank bis 2004 von über 90% auf ca. 80%. Durch die niedrige Impfquote stiegen schließlich die Neuerkrankungen von Masern bis 2007 auf fast das 10-fache der Zahlen von vor 2001 an.[56]

Gegenbeispiel 2: Das Heimatland von Petek-Dimmer, die Schweiz, hat eine für Mitteleuropa niedrige Impfquote. Kinder im Alter von 24 bis 35 Monaten sind nur zu 81% geimpft, Kinder von 5 bis 7 Jahren sind immerhin zu 89% geimpft. Es ist also fast kein Wunder, dass 2003 dort eine starke Zunahme der Erkrankungen an Masern verzeichnet wurde. Von den Erkrankten waren 3/4 jünger als 16 Jahre, und 92% waren nicht gegen Masern geimpft.[57]

Gegenbeispiel 3: Auch die Masernausbrüche seit 2006 in der Schweiz werden auf die niedrige Impfquote zurückgeführt.[28]

Gegenbeispiel 4: 1999 gab es einen Ausbruch der Masern in den Niederlanden innerhalb einer Gemeinschaft, die Impfungen aus religiösen Gründen ablehnt. Fast alle Masernfälle in den Niederlanden in diesem Jahr ereigneten sich in diesen Gemeinschaften. Ähnliche Ausbrüche gab es 1997 und 1999 in Großbritannien, ebenfalls in Gemeinschaften mit besonders niedriger Impfquote.[58]

1 Desi-Punkt für das Ignorieren von gegenteiligen Belegen.

(1:04:46) (eingeblendet) Keine einzige Krankheit ist durch das Impfen zurückgedrängt worden oder ausgerottet worden!

Die Pocken wurden definitiv durch Impfungen ausgerottet. Polio ist auf dem Weg dorthin. Bei den Tierseuchen wurde die Rinderpest mit Impfungen bekämpft. Seit 2001 ist kein Fall mehr aufgetreten, und wenn das so bleibt, wird 2010 auch diese Krankheit als ausgerottet erklärt werden.[59] 1 Desi-Punkt.

(1:04:45) […]jede einzelne Krankheit, gegen die wir impfen, bereits rückläufig war[…]und dann ist erst die Impfung eingeführt worden.

Ein aktuelles und sehr deutliches Gegenbeispiel sind die Windpocken. Vor der Einführung der Impfung entsprach die Inzidenz der Windpocken in etwa der Geburtenrate, d.h. trotz aller anderen Maßnahmen ist fast jeder Mensch einmal im Leben an den Windpocken erkrankt. Die Krankheit war keinesfalls rückläufig. Erst nach der Zulassung der Impfung 1995 nahmen die Erkrankungsraten deutlich ab. In den USA wurden 2004 83% bis 93% weniger Erkrankungen gezählt als noch 1995.[60] 1 Desi-Punkt.

was angeblich wirklich und ausschließlich hilft…

(1:05:34) Ausreichende Ernährung[…]

OK…

(1:06:35) Vor 50, 100 Jahren gab es kein sauberes Trinkwasser bei uns

Die Trinkwasserqualität hat sich sicherlich verbessert, und das ist gut so. Aber vor 50 Jahren gab es kein sauberes Trinkwasser? Übertreibungen verdienen 1 Desi-Punkt.

(1:07:23) Hygiene[…]vor 200 Jahren gab's ja nichtmal Seife

Dass es bereits im Altertum Seife gab, das ignoriere ich mal. Es ist leider ein Missverständnis, dass allgemeine Hygiene Impfungen unnötig macht. Hygiene reduziert die Übertragung und das Ausgesetztsein vieler Erreger. Hygiene alleine ist aber kein ausreichender Schutz vor vielen Infektionskrankheiten. Gerade die Krankheiten, die über die Luft und direkt von Mensch zu Mensch übertragen werden, können oft nur durch Immunisierung effektiv eingedämmt werden.

Nochmal das Beispiel der Windpocken von oben: Will uns Petek-Dimmer ernsthaft erzählen, dass die USA noch bis 1995 kollektiv unterernährt, unhygienisch und ohne sauberes Trinkwasser war, und dass sich das ausgerechnet mit Einführung der Windpockenimpfung innerhalb weniger Jahre dramatisch gebessert hat? 1 Desi-Punkt.

Anderes Beispiel, die Pocken. Weltweit ist seit 1977 kein Pockenfall mehr aufgetreten,[6] wohlgemerkt auch in den Regionen der Welt, in denen heute noch schlechtere hygienische Zustände herrschen als in Jenners England vor 200 Jahren.

Aber Moment, wird Seife nicht von der chemischen Industrie hergestellt, die vorhin noch die Bösen waren? Und jetzt ist das eine gute Sache? 1 Desi-Punkt für Inkonsistenz.

(1:07:50) Wir Menschen haben immer wieder die Angewohnheit ins Extrem zu fallen. Den Mittelweg, den haben wir noch nicht so ganz richtig raus.

Anita Petek-Dimmer charakterisiert sich ungewollt selbst. Impfungen sind nie wirksam, Nebenwirkungen treten mit absoluter Sicherheit auf, Stoff X ist 99% ein Nervengift, nur Hygiene hilft, usw. Sie ist das Paradebeispiel für das Schwarz-Weiß-Denken, das sie an der Welt kritisiert. Grauzonen wie Wahrscheinlichkeiten, kombinierte Maßnahmen, Dosis-Wirkungs-Kurven und Risikoabwägungen sind ihr fremd. 1 Desi-Punkt.

(1:08:03) Saubere, trockene und warme Wohnungen[…]

Auch gut…

(1:10:10) (eingeblendet) Es gibt keine Impfung, die auch nur für wenige Stunden imstande ist, uns oder unsere Tiere vor einer Krankheit zu schützen!

Auch hier ein Gegenbeispiel: Ein wichtiges Reservoir der Tollwut sind wilde Fuchspopulationen. Diese wurden in den letzten Jahrzehnten intensiv durch Impfköder immunisiert. Als Ergebnis ist das Aufkommen der Tollwut in Wildtieren stark zurückgegangen, auch in der Schweiz.[61] Große Regionen in Europa gelten heute als tollwutfrei. Will Petek-Dimmer dies etwa auch der verbesserten Hygiene der Füchse zuschreiben? 1 Desi-Punkt.

(1:11:02) […]das haben wir gesehen bei der Mumps-Epidemie[…]da wurde nicht drüber gesprochen[…]Deutschand und Österreich[…]die haben nix darüber gewusst

Es wurde nicht darüber gesprochen? Das schweizerische Bundesamt für Gesundheit berichtete hochoffiziell darüber in seinem Bulletin.[62] 1 Desi-Punkt.

Dass Ärzte in Deutschland und Österreich das nicht unbedingt gewusst haben, dürfte wohl daran liegen, dass (zumindest in Deutschland) nicht der gleiche Impfstoff verwendet wurde (siehe unten). Dieses spezielle Problem gab es schlicht hier nicht.[62] Das gibt noch 1 Desi-Punkt.

(1:11:50)[…]dass[…]mehr als 75% vorschriftsmäßig, sprich, zweimal geimpft waren, und haben trotzdem Mumps gekriegt.

Nur endet die Geschichte hier nicht. Die Ursache für die hohe Erkrankungsrate von Geimpften war der ungeeignete Mumps-Stamm in den Impfungen. Dieser erzeugte nur eine ungenügende Immunität. Seit 2001 wird in der Schweiz ein anderer Stamm verwendet.[62] 1 Desi-Punkt für das Weglassen der halben Geschichte.

(1:12:00) das kann nur noch einen Schluss zulassen, wenn Sie möchten, dass Ihr Kind den Mumps kriegt, lassen's impfen, das ist die einzigste Möglichkeit.

Falsche Schlussfolgerungen durch Halbwissen gibt 1 Desi-Punkt.

(1:16:10) Kranke Kinder darf man nicht impfen, und gesunde Kinder brauchen keine Impfung[…]und mit einer gesunden, homöopatischen Begleitung kommen die von selber wieder raus[…]

Für die wiederholte Nennung von Zauberwasser gibt es wiederholt 1 Desi-Punkt.

(die Fragestunde habe ich mir geschenkt)

Macht zusammen 140 falsche oder irreführende Aussagen, Fehlschlüsse, Widersprüchlichkeiten, Verzerrungen, Übertreibungen, rein emotionelle Argumente, unbelegte Behauptungen. Das ergibt bei einem 77-minütigen Vortrag eine rekordverdächtige Rate von 1,8 Desinformationen pro Minute.

Gibt es also die Autodidakten, die zu den Besten gehören, wie es der Moderator angekündigt hat? Natürlich, einige erreichen höchstes Niveau, weil sie sich die gleiche strikte Methodik und sorgfältige Recherchedisziplin angeeignet haben wie die formal Ausgebildeten. Sie erlauben sich keine Fehlschlüsse, prüfen ihre Hypothesen selbst, bevor es andere tun. Wenn die Nachweise ihren Hypothesen widersprechen, dann lassen sie diese fallen oder korrigieren sie.

Anita Petek-Dimmer gehört nicht dazu.


Quellen:

  1. Wikipedia: Paul Ehrlich
  2. Wikipedia: Alfred Einhorn
  3. Wikipedia: Desoxyribonukleinsäure
  4. Wikipedia: Theorie
  5. Edward Jenner: Untersuchungen über die Ursachen und Wirkungen der Kuhpocken
  6. RKI: Pocken, FAQs zu Pocken
  7. Historisches Lexikon der Schweiz: Pocken
  8. RKI: Tollwut
  9. Klaus Beneke, Institut für Anorganische Chemie der Christian-Albrechts-Universität der Universität Kiel: Louis Pasteur, Erforscher der Infektionskrankheiten
  10. Dr. Emile Duhr: Mit der Tollwut leben. Min. Santé Publ. et Croix-Rouge Lux. 1983, in: Zum hundertsten Jahrestag der ersten Tollwutimpfung
  11. WHO: Rabies
  12. ViroMed: MRC-5
  13. Wikipedia: HeLa-Zellen
  14. Wikipedia: Rekombinantes Protein
  15. Viral Genes in Human Genome
  16. PEI: Zulassung (Veterinärmedizin)
  17. CDC: Vaccine Excipient & Media Summary, Part 2
  18. Bundesverband der Lebensmittelchemiker/-innen im öffentlichen Dienst e.V. (BLC): Aluminium in Lebensmitteln
  19. RKI: Hinweise für Ärzte zum Aufklärungsbedarf über mögliche unerwünschte Wirkungen bei Schutzimpfungen/Stand: 2007
  20. Jefferson T et al.: Adverse events after immunisation with aluminium-containing DTP vaccines: systematic review of the evidence
  21. Wikipedia: Klinische Studie
  22. Cervical Cancer Consortium: Häufige Fragen zu Humanen Papillomviren (HPV) und Gebärmutterhalskrebs
  23. Dr. Michael Huss: Vorbereitung der Erhebung und Auswertung zur Prävalenz des Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndroms (ADHS) in Deutschland im Rahmen des Kinder- und Jugendsurveys des Robert-Koch-Instituts
  24. PubMed, Stichworte „gelatin allergy”
  25. Rondeau et al.: Relation between Aluminum Concentrations in Drinking Water and Alzheimer's Disease: An 8-year Follow-up Study
  26. A review of epidemiologic studies on aluminum and silica in relation to Alzheimer's disease and associated disorders
  27. Wikipedia: Emulgator
  28. RKI: Zu den Masernausbrüchen in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich
  29. Nauta et al.: On the relationship between mean antibody level, seroprotection and clinical protection from influenza
  30. Wikipedia: Intramuskuläre Injektion
  31. Wikipedia: Blut-Hirn-Schranke
  32. Rosenlund et al.: Allergic disease and atopic sensitization in children in relation to measles vaccination and measles infection
  33. Grüber et al.: Early atopic disease and early childhood immunization – is there a link?
  34. Hennino et al.: Influence of measles vaccination on the progression of atopic dermatitis in infants
  35. Möhrenschlager et al.: Early BCG and pertussis vaccination and atopic diseases in 5- to 7-year-old preschool children from Augsburg, Germany: results from the MIRIAM study
  36. McKeever et al.: Vaccination and allergic disease: a birth cohort study
  37. Drei weitere, Stichworte „dermatitis vaccination” auf PubMed
  38. Olesen et al.: Atopic dermatitis is increased following vaccination for measles, mumps and rubella or measles infection
  39. PubMed: Stichworte „tonsillitis vaccination”
  40. Charles et al.: Trends in childhood illness and treatment in Australian general practice, 1971-2001
  41. PubMed: Stichworte „otitis vaccination”
  42. Vennemann MM et.al.: Sudden infant death syndrome: no increased risk after immunisation.
  43. PubMed: Stichworte „vaccination kidney”
  44. CDC: Possible Side-effects from Vaccines
  45. PEI: Multiple Sklerose und Impfungen - Hepatitis-B-Impfung
  46. Merelli et al.: Prognostic factors in multiple sclerosis: role of intercurrent infections and vaccinations against influenza and hepatitis B
  47. Gout: Vaccinations and multiple sclerosis
  48. Weinzettel et al.: FSME monitoring: monitoring of adverse events of tick-borne-encephalitis vaccines by selected paediatricians and general practitioners
  49. Wikipedia: MMR-Impfstoff
  50. van Doorn et al.: Clinical features, pathogenesis, and treatment of Guillain-Barré syndrome
  51. Grygorczuk: Guillain-Barré Syndrome and its association with infectious factors
  52. Avila-Funes et al.: Guillain-Barre syndrome: etiology and pathogenesis
  53. Hartmann: Auswertung der Meldungen von Impfkomplikationen nach dem Infektionsschutzgesetz im Jahr 2001
  54. PEI: Nebenwirkungen in klinischen Prüfungen
  55. Wikipedia: Ethikkommission
  56. Brian Deer: Investigation halts the decline of vaccine in UK, but not enough to stop the return of disease
  57. RKI: Ausgedehnte lokale Masernausbrüche in der Schweiz
  58. RKI: Masern-Ausbrüche in Gemeinschaften mit Vorbehalten gegenüber der Impfung
  59. Wikipedia: Rinderpest
  60. CDC: Windpocken (engl.)
  61. RKI: Erfolg der Tollwutbekämpfung in der Schweiz gesichert
  62. RKI: Eine Mumpsepidemie in der Schweiz 1999 bis 2001

Kategorien: Impfungen, Medizin, Pseudowissenschaft

Was tut man, wenn man eine Auffassung von der Realität hat, die von keinem seriösen Wissenschaftler vertreten wird, wenn man von keinem ernstgenommen wird? Genau, man schließt sich mit anderen ähnlich Abseitigen zusammen, jammert über die „Unterdrückung” seiner Meinung, trifft sich dann mit unter dem Motto der Meinungsfreiheit zu einer Konferenz und des-informiert sich gegenseitig in Vorträgen. So geschehen 2008 in der Schweiz bei der Konferenz des AZK, einem Kuriositätenkabinett von Impfgegnern, Verschwörungstheoretikern, Scientologen, Elektrosensitiven und Quacksalbern. Praktischerweise wurden die Videos der Vorträge veröffentlicht, so dass sich wirklich jeder davon überzeugen kann, dass sich die Vortragenden mit ihrer Weltbild-Kapsel völlig vom Mutterschiff der Realität abgekoppelt haben und nun ohne Sicherungsleine durch den freien Raum der Fantasie schweben. Beweisstüc...
Kommentar #10-1 von Fischer am 10. Mai 2010, 09:03:32 Uhr:
Kommentar #10 von Jonathan am 2. Mai 2010, 00:47:48 Uhr:

Unsere Pharmaindustrie wird nicht umsonst Industrie genannt, dass es hierbei um den Profit geht, kann man nicht leugnen. Allerdings sollten wir uns fragen ob es nicht auch wichtig ist, dass diese Firmen ihr Geld verdienen:
Einerseits natürlich um laufende Kosten zu decken, jetzt könnte man sagen, dann könnte man die Medikament doch genau zu diesem Preis verkaufen. Falsch, denn es geht nicht nur um die Abdeckung von den Produktions-, Vertriebs-, Verwaltungskosten etc. (die auf jeden Produkt, egal welcher Branche drauf gerechnet werden) sondern auch darum sich weiterzuentwickeln, das heißt wie soll ein Unternehmen Anlagen ausbauen oder aktive Forschung betreiben, wenn nicht das Geld dafür da ist. Und die Forschung an Medikamenten ist ein enorm hoher Kostenfaktor, da man hierbei nicht nur Medikamtente betrachten darf, die es bis zu einer Zulassung geschafft haben und dieser Weg ist schon sehr lange und steinig, nein man muss auch diese Medikamente mit einbeziehen die NICHT funktionieren und somit eine "Geldverschwendung" waren.
Das heißt im Sinne des Unternehmens, kann überhaupt nicht rein nur an die menschliche Gesundheit, sondern muss zunächst ans eigene Interesse gedacht werden. Zum eigenen Interesse gehört allerdings auch keine Fehler zu machen, denn wir wissen alle wie schnell Produktionsfehler etc. dazu führen können bisher angesehene Pharmakonzerne in die Insolvenz zu treiben, vorrausgesetzt der Fehler ist bei ihnen zu finden.
Ich will nicht sagen, dass wir der Pharmaindustrie voll und ganz blind vertrauen sollten, das wäre wiederum falsch, nur sollte uns auchklar sein welche Möglichkeiten sie geschaffen hat. Möglichkeiten Menschen zu behandeln und ihnen das Leben zu erleichtern die früher als hoffnungslose Fälle galten.
Eine gesunde Skepsis ist immer gut, nur gibt es grundsätzlich zwei Seiten, die zu betrachten sind damit eine Geschichte zu einem ganzen Bild wird.

Zu dem Argument: "Die Pharmaindustrie kann nur gesund sein, wenn die Menschheit krank ist (oder gemacht wird)."
Es gibt leider noch genug Krankheiten, für die es keine Medikamente gibt, weil sie viel zu komplex sind um sie mit ein paar Tabletten behandeln zu können. Natürlich gäbe es die Pharmaindustrie nicht, wennn die Menschheit und zwar die gesamte gesund wäre. Nur und dies mag jetzt für den ein oder anderen hart klingen, ist es nun einmal so, dass auch bestimmte Menschen ohne unsere Pharmaindustrie leiden würden oder gar schon tot wären.

Ich beziehe mich hier nun nicht nur auf Impfungen sondern auf die Gesamtheit, der auf dem Markt befindlichen Medikamente.


Ich selbst habe alle Impfungen bekommen von Mumps über Kinderlähmung ja sogar die HPV-Schutzimpfung und ich bin ehrlich gesagt sehr froh darüber. Wenn es für mich die Möglichkeit gibt gewisse Faktoren vorher auszugrenzen, dann möchte ich diese auch Nutzen. Dass Impfungen auch negative Folgen haben können will ich gar nicht bestreiten, dafür kenn ich keine exakte Statistik zu diesen Fällen (und ich meine eine wirklich repräsentative Statistik).

Nun noch zum Artikel:
Ein großes Dankeschön, er spiegelt genau wieder, was ich mir bei diesem Film gedacht habe und ich habe ihn mir auch in voller Länge angesehen. Bei dieser Frau bekommt man nicht nur den Eindruck, dass sie Impfgegnerin ist, sondern auch gegen unsere moderne Medizin ist.

Kommentar #12-1 von Michael Hohner am 23. Mai 2010, 11:43:13 Uhr:
  1. Über die wirklichen Motive von Anita Petek-Dimmer könnte ich nur spekulieren. Die Frage, wer etwas zu gewinnen oder zu verlieren hat, ist aber ein schlechtes Kriterium, um die Wahrheit herauszufinden. Dann könnte ich mich auch hinstellen und behaupten, dass Apfelsaft nicht so harmlos ist, denn was hätte ich bei dieser Behauptung schon zu gewinnnen, und die Apfelindustrie hätte viel zu verlieren. Nein, wie immer zählen die Nachweise. Deshalb sollte eher die Frage gestellt werden, welche überprüfbare, wiederholbare, mit dem Grundlagenwissen vereinbare und bisher nicht widerlegte Nachweise hat Petek-Dimmer für ihre Behauptungen, und inwiefern übertrumpfen diese gegenteilige Nachweise?
  2. Viele der Kinderimpfungen sind lebenslang ausreichend wirksam. Bei Erwachsenen besteht also eine Restimmunität durch die Impfung oder Erkrankung im Kindesalter. Wenn Sie aber sagen, dass bei Erwachsenen keine Häufungen der Erkrankungen auftreten, dann ist das falsch. Wenn Sie sich z.B. den oben zitierten Masernausbruch in der Schweiz anschauen, dann sehen Sie, dass ein Viertel der Erkrankten älter als 16 Jahre war. Ebenso beim Mumps-Ausbruch. Hier war, neben den häufigsten Erkrankungen bei Kindern, besonders ein Anstieg im Alter von 30 bis 39 zu sehen, bei denen wahrscheinlich die Kinder die Eltern angesteckt haben.
    Einige Impfungen sollten auch bei Erwachsenen ab und zu aufgefrischt werden.
  3. Da muss ich die indiskrete Frage stellen, wie alt sie sind. In meiner Kindheit waren die Impfungen gegen Masern, Mumps und Windpocken noch nicht verfügbar. Wenn Sie sagen „alle Impfungen”, waren da wirklich die Impfungen gegen Masern und Mumps enthalten? Die Erinnerung trügt ja oft, aber mit einem Impfbuch kann man das ja überprüfen.
    Desweiteren sind Impfungen (wie jedes andere Medikament) nicht bei allen Menschen 100% wirksam. Falls Sie tatsächlich geimpft wurden, dann gehören Sie evtl. zu den wenigen % der Geimpften, bei denen die Impfung nicht ausreichend angeschlagen hat. Wenn Impfungen nicht 100% wirksam sind, dann heißt das aber nicht, dass sie nutzlos sind. Oder würden Sie auf den Airbag im Auto verzichten, nur weil Airbags nicht bei jedem Unfall jeden Insassen retten?

Ja, es gibt die Ärzte, die Petek-Dimmer unterstützen würden. Aber welchen Anteil an der gesamten Ärzteschaft oder gar an der auf Infektionskrankheiten spezialisierten Ärzteschaft stellen diese dar? Auf welche Nachweise stützen sich diese, und auf welche Nachweise stützt sich dagegen der Konsens? Auf welche Nachweise stützen sich die Hebammen? Es gibt sicher keine Theorie, die abstrus genug ist, um nicht mindestens ein paar Wissenschaftler zu finden, die diese unterstützen würden. Selbst Nobelpreisträger haben schon die wildesten Sachen vertreten. Das Ansehen zählt in der Wissenschaft wenig. Was zählt sind die Nachweise.

Kommentar #13 von Frans Maserel am 6. Juni 2010, 22:31:40 Uhr:
Hallo miteinander

Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, was passiert, wenn euch jemand 20 Impfungen auf einmal verpasst?
Dann klärt sich schnell, ob Petek lügt oder nicht, ich bin sicher, dass das niemand, nicht einmal der grösste Impfpapst an sich selber machen würde, alles andere ist reines Gequassel mit Zeitverschwendung, "...ich hab das hier gelesen und die hat etwas was nicht stimmt an einem anderen Ort gelesen...", reine Zeitverschwendung, die Fakten sind klar, wir haben einen Haufen mehr "verwischte Krankheiten" seit man auf die Idee gekommen ist, man könnte den Menschen Schwermetalle einimpfen, damit sie gesund werden würden.

Nun Quecksilber hat die Eigenschaft vor allem Gefässerkrankungen hervorzurufen, wenn man in der Statistik nachschaut, dann sterben die meisten Menschen an Gefässerkrankungen, aber es ist noch nicht lange her, als das noch nicht so war, wobei Krebs die Gefässerkrankungen schon fast eingeholt oder sogar übertroffen hat, wohlgemerkt, wir reden hier von Todeszahlen. Wenn wir von Erkrankungen reden, dann sind die Störungen des Zentralnervensystem an erster Stelle, aber ich bin sicher da gibt es auch jemand der dies dementieren kann, egal es ist auch das was ich in meiner Praxis sehe...

Die Menschen wachen erst gerade auf, dass das gesammte medizinische Konzept, den Menschen mit Chemie zu kurieren, nicht funktioniert hat, ganz einfach, weil der Mensch nicht nur aus einem Körper besteht, sondern auch aus Energie und künstliche Stoffe immer dieser Energie entgegenwirken.

Es gibt bis heute keinen einzigen medizinischen Nachweis, dass Impfungen einen Schutz bieten könnten. Tja Pech gehabt, lieber Michael

Lieber Michael, wenn jemand ein Argument in die Welt setzt, dann lässt sich bestimmt jemand finden, der ein Gegenargument in die Welt gesetzt hat, z:B. Michael und man kann dies dann der Person widersetzten, das ist absolut nicht schwierig und kann jeder der lesen und schreiben kann.

Lieber Michael kannst du denn auch Impfnebenwirkungen heilen, weist du so richtig unheilbare, da wo einem die Oma und vielleicht auch die kleine Schwester wegstirbt, so langsam an der Krebstherapie? Das ist eigentlich nicht lustig, aber es passt so in diesen Blog.

Weisst du Michael, es gibt viele Menschen die handeln aus Gier und möchten einfach nur berühmt werden und wenn sie das schreiben, was diejenigen wollen, welche davon letztendlich Macht geniessen, dann ist das ja eine tolle Sache, du kannst dir damit ein Auto kaufen oder so...

Wer wirklich hinter die Impfungen schauen möchte, der soll zuerst mal den medizinischen Schmaus verlassen und sehen was auf dieser Welt abgeht. Ein schönes Beispiel ist dazu die momentane Tagung der Bilderberger, jeder der dieses Wort nur in den Mund genommen hat, war bis anhin ein Verschwörungstheoretiker per se.

Nun sagt man öffentlich dass es dieses Meeting gibt und nun sind die, die es schon immer sagten, trotzdem noch Verschwörungstheoretiker, weil diejenigen, die normale Bürger mit normalen Verstand zu irgendwelchen Radikalen oder Staatsfeinden oder Schwätzer machen, IMMER davon profitieren, weil das gesamte System so aufgebaut wurde und Pasteur und und und und zufälliger Weise die Ideen dieses Systems getroffen haben, zur richtigen Zeit am richtigen Ort, nennt man dies.

Es gibt da ein Prof. Zinkernagel in der Schweiz, der hat den Nobelpreis für Gentech versetzte Impfstoffe erhalten, zufällig einer aus der Schweiz, die die Gentechnik glücklicherweise ablehnt (erfolglos), zufälligerweise kurz vor der Abstimmung zu diesem Thema, und der gute Mann hatte bis zu seiner Nominierung nur schlechte Erfahrungen mit seinen Mäusen gemacht.

Dieser Blog mit diesen so genannten Richtigstellungen sieht wohl eher danach aus, als ob er dazu dient, Leute mit wenig medizinischem Wissen aber ienen Haufen Emotionen von dem abzuhalten, was vor sich geht oder sie einfach nur etwas zu beschäftigen.

Nun lieber Michael, wenn du mich kommentieren möchtest und du deine Meinung weiterhin vertreten möchtest, dann lass dir zuerst mal diese 20 Impfungen verpassen und ich werde dir erst dann antworten, vorher wirst du es ja nicht glauben wollen, warum du das nicht tuest, ist mir eigentlich egal, obwohl ich jeden Menschen versuche gern zu haben, aber wenn jemand mit soviel Theorie die Praxis verdrehen möchte, der sollte zuerst mal die Praxis kennenlernen, bevor er sich gegen Leute aus der Praxis stellen möchte.

Lieber Gruss
Frans

Kommentar #14 von Pocke am 9. Juni 2010, 18:21:22 Uhr:
hallo
Ich weiss ja nicht warum sie auf dieser Frau herumhaken und was diese komischen Dasy punkte bedeuten sollen aber ich bin der Meinung das sie volkommen Recht hat.
Sie wollen Beweise?Die können sie haben!
Wenn sie sich mal umschauen würden und der Wahrheit mal einen Chance lassen würden,würden sie es vielleicht auch sehen was um uns herum passiert.
Das beste Beispiel ist doch erst vor kurzem riesegroß in den tollen Medien die wir ja haben gewesen,es wurde uns anfang des Jahres 2010 sugeriert das eine sehr gefährlich Grippe im anmarsch ist die aus Mexico kommt nammens Schweinegrippe.
Diese Krankheit ist ja so gefährlich das sie Milionen von Menschen das Leben kosten wird,es gibt aber kein Impfstoff gegen die Grippe deswegen ist sie ja auch soooo gefährlich,also alle die Symtomme anzeigen,müssen in Karantene um diesen Virus auszurotten.Panik und ratlosigkeit bricht aus was tun es gibt ja nichts was den virus töttet.Wochen vergehen und in den Medien wird weiter Panik verbreitet aber eines schönen tages,wer es glaubt ist selber schuld,schwupp die wupp wurde von der Arznei INDUSTIE unter hochdruck ein Impsoff erzeugt,oder erfunden?
Leider aber nur in begrenzter Zahl weil die Anfrage ja sooo groß ist,wieder Panik in den Medien,naja lange Rede kurzer Sinn wir wissen alle wie es gelaufen ist.
Irgendwann dann war der Impstoff auch in der BRD vervügbar etwa 50 Milionen Einheiten,mann beachte das es zwei verschieden gab,einmal für denn gemeinen Bürger und einmal für die Politiker und Soldaten ect.,nunja es kamm zu dem Tag wo ca. 20 Milionen der Bürger zur Imfung gingen und diesen bösen Virus überlebt haben,und nahdem Tage wurde nichts mehr in den Medien berichtet aber auch garnichts mehr,die krankheit ist genauso plötzlich verschwunden wie sie aufgetaucht ist,komisch aber wahr,aber sie werden mit Sicherheit auch dafür eine erklärung bei Wikkipedia finden denk ich mal.

Für mich beweisst das,daß diese Frau die sie in den Dreck ziehen vollkommen Recht hat,Leute wacht auf und beobachtet was um euch rumm passiert,seit nicht so blauäugig und glaubt was man euch sugerieren will,benuzt euren Verstand!

Ich hoffe sie verzeihen mir meine Zahlreichen Rechtsschrebfehler,ich bin Ausländer und habe leider nur einen Hauptschulabschluß,und genau deswegen redet diese Frau so wie sie redet,damit es auch Leute verstehen die keinen Dr. haben oder Studiert sind.

MfG

Kommentar #21 von Jana am 16. August 2010, 20:27:56 Uhr:

Moderation: EMail-Adresse entfernt.

Impfen oder Nicht-Impfen meiner Kinder / meines Kindes. Dazu gibt es meiner Meinung nach nur eine einzige RICHTIGE Vorgehensweise. Und das sag ich allen Mamis und Papis, die sich vernünftigerweise dieser Frage stellen: Hört in euch rein, entscheidet aufgrund eurer INNEREN Stimme! Jaja, ich weiß - das is nicht belegbar, das is nicht begründbar, was jetzt folgt ist weder logisch, noch kann ich das in IRGENDEINER Art erklären. Aber es ist richtig. Ich habe von Kinderarzt meines Babys gesagt bekommen, ich MÜSSE sie mit 2 Monaten impfen, ansonsten würde es einer Vergewaltigung gleichkommen. Man muss dazu sagen, dass er ihr eine sogenannte 8-fach (7-fach und eine einfache gleichzeitig!) Impfung verpassen wollte. Ich habe das kleine hilflose Bündel Mensch angeschaut und entschieden, es nicht zu machen. Ich kann es nicht erklären, aber irgendwas in mir hat sich gesträubt! Nach weiteren 4 Monaten und wirklich ETLICHEN Diskussionen mit ihm über dieses Thema und das meine innere Stimme doch nur ein verstecktes Münchhausensyndrom sein könne, etc. und Drohungen darüber, dass ich mir nen anderen Dummen suchen solle, der den "Scheiß" mit Nichtimpfen mitspielt, sowie Drohungen, dass er das Jugendamt einschaltet, habe ich mich überreden lassen, sie mit dem Zeug vollstopfen zu lassen. Ich wiederhole nochmal: 8(!) Wirkstoffe.. Angeblich gäbe es keine einfachen Wirkstoffe mehr, aus "Verträglichkeitsgründen" werden angeblich nur noch Kombi-Wirkstoffe hergestellt. Ich musste meine Tochter oben fixieren, eine Krankenschwester musste die Beine fixieren, der Arzt stach zu - und das Unglück nahm seinen Lauf. Beim Schreiben dieser Zeilen kommen mir wieder die Tränen, vor Wut, was ich meinem Baby angetan habe.. Die üblichen Nebenwirkungen von Impfungen, also Anschwellen der Einstichstelle, Apathie, Fieberkrämpfe, schrilles Aufschreien mitten in der Nacht, Einschlafprobleme, extremst verändertes Wesen, etc... muss nicht näher erläutert werden - die Eltern können diese Nebenwirkungen auf dem Beipackzettel nachlesen. Des Weiteren kann man übrigens auf Beipackzetteln lesen, dass Impfungen VOR dem 3. Lebensjahr nur nach intensiver Risiko- Nutzenabwägung verabreicht werden darf! Das nur am Rande. Nach einer Woche dieser perversen Nebenwirkungen und vielen durchgemachten und durchgeheulten Nächte über mein armes Baby passierte dann etwas, womit weder die Ärzte, noch ich als Leie gerechnet haben - meine Tochter schwoll an.. Die inneren Organe, wie Blase, Nieren etc. wollten nicht mehr - meine Tochter machte kein Pipi mehr, hatte auch nix großes mehr in der Windel. Innerhalb von 3 Stunden bekam sie flächendeckend auf der Haut riesengroße Placken, diese sind angeschwollen, man konnte keine Knöchen mehr erkennen (was man vorher konnte!), sie musste dringendst in die Klinik! Dort verabreichte man ihr sofort Steroide, damit die (so der O-Ton der Ärzte) Schwellung VERDRÄNGT wird. Hat auch geklappt. Zum Glück! Sie sah wirklich aus, als würde sie sterben - das wünscht man seinem ärgsten Feind nicht!! Außerdem bekam sie Antihystamine, damit die Flecken weggehen. Beides bekam sie 2(!) Wochen in der Klinik. Wir wurden entlassen, die Mittel hat sie noch 5 Tage bekommen. Ich hab die Medis abgesetzt und was passierte? Es fing von vorn an!! Zurück in die Klinik. Dort wurde ich gefragt, ob ich die Mittel vorschriftsmäßig verabreicht hatte und JA, liebe Zweifler - ich wollte, dass meine Tochter wieder gesund wird, ich HABE sie verabreicht. Man schickte uns nach Hause, man könne nur die Symptome behandeln, da es ja, zumindest offiziell, keine Ursache dafür gab! Impfreaktion?? Neeee - sowas gibt es doch gar nicht! Is ne Erfindung von Impfgegnern!! ah ja... Auf eine Empfehlung hin kamen wir an einen antroposophisch behandelnden Arzt (Volles Medizinstudium mit antroposophischer Weiterbildung), der meine Kleine angeschaut hat, ungläubig den Kopf schüttelte und eine EINDEUTIGE Impfreaktion diagnostizierte. Ich muss anmerken, dass ich an Globuli (kleine Zuckerkügelchen mit einem extremst verdünnten minimalsten Anteil von Wirkstoff aus Pflanzen und Tieren) nicht glaube. Aber was blieb mir übrig? Meine Tochter war, laut Ärzteschaft unheilbar krank und müsse, um die Symptome unterdrücken zu können, ein Leben lang Steroide zu sich nehmen.. Die Nebenwirkungen von selbigen sollten bekannt sein. Nebenwirkungen von Globuli allerdings gibt es keine.. Außer n Zuckerschock, wenn man mehr als 400 Packungen isst. Also hab ich mich auf ein weiteres Experiment eingelassen und ihr diese gegeben.. Meine Tochter wurde innerhalb von 4 Tagen wieder vollständig gesund. Nach dem Absetzen der Globuli kamen die Flecken dieses Mal NICHT wieder zurück. Wir gingen erneut zum Arzt um mit ihm die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Er konfrontierte mich, das 1. Mal war ich zu aufgelöst, mit weiteren Schäden: Meine Tochter hat von der Impfung ein Traumata erfahren, welches bis heute anhält. Vor der Impfung hat sie 2 Mal pro Nacht trinken wollen. Hatte keine Probleme. Inzwischen ist sie 14 Monate alt und kann weder ein- noch durchschlafen.

Die Ärzte in der Klinik reagierten mit objektiver Konfrontation erst damit, dass das ZUFALL wäre, dass die Hautkrankheit weg wäre - es könne NIE an den Globuli gelegen haben..

Inzwischen wurde meine Tochter, von dem Antroposophen, mit einer NEUGEBORENEN-Dosis Tetanus geimpft. Wohlgemerkt KEIN Kombi-Wirkstoff.. AHA - es geht eben DOCH!! Man muss nur den richtigen Arzt finden..

Ich möchte hier, bitte nicht falsch verstehen, keine Werbung fürs Nicht-Impfen machen. Im Gegenteil! Ich will lediglich bezwecken, dass Eltern auf ihre innere Stimme hören! Und wenn DIE sagt "Nein, mein Baby ist noch zu klein, um geimpft zu werden.. Und es verträgt bestimmt nicht den Kombi-Wirkstoff..", dann sollte man auf diese hören.. Auch, wenn ich das in keinster Weise belegen kann, ich habe diese innere Stimme. Und DIE hat mir auch "gesagt", dass meine Tochter mit einem Jahr die Tetanus gut vertragen kann. Und siehe da - sie hat sie gut vertragen! Ein weiteres Traumata hat der neue Arzt umgehen können. Eine komplett andere Impftechnik OHNE Festhalten hat sich bewährt.. Mein neuer Arzt und ich arbeiten jetzt Hand in Hand. Die Auffrischungsimpfung für Tetanus beispielsweise MUSS nicht nach 6 Woche erfolgen. Nach 12 Wochen isses auch noch voll im Rahmen. Er bestärkt mich in meinem Urinstinkt und DAS ist ganz essistentiell, wenn es um dieses heikle Thema geht! Der Impfrhythmus, den uns alle "normalen" Ärzte einbleuen, ist definitiv nicht notwendig. Auch die Kombiwirkstoffe und die MASSE an Impfungen nicht. Aber wie bereits erwähnt - das muss man mit sich selber ausmachen. Fest steht: Sollte mein Kind eines Tages eigeninitiativ Impfungen nachholen wollen, so geht das bei den meisten Impfungen ohne Probleme auch noch im Teenie- oder Erwachsenenalter. Nachholen kann man immer noch - rausholen kann man den Dreck, wie beispielsweise Quecksilber, nicht.

So - abschließend ein letzter Hinweis für alle Eltern, die sich mit dieser Entscheidung quälen, die frischgebackenen Mamis, die jetzt heulend in ihrem Babyblues hängen (jaja - ich weiß wies euch geht.. Alles wird wieder gut! ;-) ): Hört auf euch! Wenn eurer Bauchgefühl nach 2 Lebensmonaten eures Engelchens sagt, der oder die hält sowas locker aus! und ich steh voll und ganz dahinter - dann macht es! Wenn nicht, wenn euer Bauchgefühl sagt, dass es noch zu klein ist, oder dass euch der Kombiwirkstoff zu heftig ist, dann lasst es solange bleiben, bis euer Bauchgefühl euch das Zeichen gibt.. Egal, wie ihr euch entscheidet - solange ihr voll und ganz hinter eurer Entscheidung steht, habt ihr euch RICHTIG entschieden! Auch, wenn danach vielleicht etwas passiert - IHR habt genau so entschieden, wie ihr das in DEM Moment für richtig gehalten habt. Und DAS gibt innere Stärke.. Ich drück jeder Mami und jedem Papi die Daumen, dass ihr euch gut entscheidet und gaaanz viel Kraft..

Nochmal an alle Zweifler und Impffanatiker oder Ärzte, oder alle, die halt ne andere Meinung haben: Ich respektiere eure Haltung, wie gesagt - EURE innere Stimme liegt halt so. Und das ist auch richtig so.

Zum Thema Anita Petek-Dimmer: Selten sowas unprofessionelles und inkompetentes gesehen! Wenn man schon gegen Impfungen (oder sonstwelche Themen) geht, sollte man vielleicht der Vollständigkeit halber auch Vertreter der "Gegenseite" befragen. Ich vermisse die professionelle und objektive Darstellung BEIDER Seiten zu den von ihr angesprochenen Themen und Behauptungen! Liebe Eltern - auch von IHR nicht kirre machen lassen..

NUR IHR WISST, WAS EUER STERNCHEN BRAUCHT, UND WAS NICHT!!

Liebe Grüße und alles erdenklich Gute an alle Impfer und Nicht-Impfer..

Jana.

P.S.: Bei Nachfragen, könnt ihr mich einfach unter xxxxxxxxxxxx kontaktieren.. ;)

Kommentar #21-1 von Michael Hohner am 17. August 2010, 08:05:16 Uhr:
Bitte gib mir noch ein paar Infos:
  • Welchen Impfstoff genau hat dein Kind bekommen? Ich finde beim PEI unter den zugelassenen Impfstoffen höchstens 6-valente, keine 7-valenten.
  • Entsprechend finde ich auch nicht den Beipackzettel, auf dem derart vor Impfungen vor dem dritten Jahr gewarnt wird.
  • Was genau war die Diagnose der ursprünglichen Ärzte?
  • Was genau war die Diagnose vom Anthroposophen?
  • Mit welchem Impfstoff genau hat der Anthroposoph geimpft?
  • Woher stammt das mit dem Quecksilber? Auch vom Anthroposophen? In den aktuellen Kinderimpfstoffen ist nämlich keines enthalten.
  • Wie genau hat der Anthroposoph das mit dem Trauma erklärt?

Wenn du sagst, dass 8 Wirkstoffe (Antigene) auf einmal zuviel wären, dann ist das ein Beispiel, wie sich die so tolle Intuition irren kann. Was sagt deine Intuition, wieviele Antigene in einer handvoll Dreck sind, die sich dein Kind unvermeidlich einmal auf dem Spielplatz in den Mund stecken wird? Mit wievielen Antigenen kommt dein Kind bereits jetzt in deiner Wohnung Tag für Tag in Berührung? Was hat deine Intuition zu den Risiken der Krankheiten gesagt, gegen die geimpft wird, im Vergleich zu den Risiken, die im Beipackzettel stehen?

Das Bauchgefühl ist einer der schlechtesten Ratgeber bei Risiko-Nutzen-Abwägungen.

Die Kombinationsimpfstoffe werden gerade deswegen empfohlen, weil man mit einer einzigen Injektion mit im Schnitt nicht höheren Nebenwirkungen als bei einem Einzelimpfstoff gegen mehrere Krankheiten impfen kann. Es gibt dann keine Wartezeiten, während denen kein Immunschutz besteht, und es gibt weniger Termine, die die Eltern verbummeln könnten. Kombiimpfstoffe wurden nicht aus Jux entwickelt, sondern weil sie einen höheren Nutzen bei etwa gleichen Risiken bieten.

Im Einzelfall kann es Gegenanzeigen gegen die Impfungen geben (wie evtl. in deinem Fall). Daraus die allgemeine Empfehlung abzuleiten, diese Impfungen ins Jugend- und Erwachsenenalter zu verschieben, ist grundfalsch. Gerade die Kinder, die aus bestimmten Gründen nicht geimpft werden können, sind darauf angewiesen, dass alle anderen Menschen um sie herum geimpft wurden, damit das Risiko einer Ansteckung so gering wie möglich ist. Wenn alle sich erst impfen lassen, wenn die Phase der Kinderkrankheiten vorbei ist, dann kann man es gleich sein lassen. Der Sinn der Impfungen besteht ja gerade darin, die natürlichen Krankheiten zu vermeiden, weil deren Risiken im Schnitt um Größenordnungen größer sind als die der Impfung.

Kommentar #25 von john am 24. August 2010, 20:23:25 Uhr:
unglaublich tolle arbeit, habe im vz die gruppe anita petek dimmer lügt gegründet und bekomme seit wochen hass und droh nachrichten, aber auch anfragen verunsicherter eltern. ich hoffe ich darf auch auf dich hinweisen. habe bisher jedem einzeln persönlich zurückgeschrieben aber mit staatsexamen wird die zeit kürzer. ich studiere medizin, habe nebenbei als pfleger gearbeitet und habe viele fertige mediziner in familie und umkreis. es tummeln sich viele fachrichtungen und auch meinungen am esstisch. keiner von uns würde an einer meinung festhalten, wenn sie wissenschaftlich sauber widerlegt werden würde. das widerspricht unserem berufsethos. manchmal frage ich mich, was so viele mitmenschen, von uns medizinern (und denen die es werden wollen, wie ich) halten. niemand erhält checks von der pharmaindustrie. wir werden nicht reich (zugegeben schlecht lebt es sich nicht) durch unseren beruf oder durch das leid der menschen. aber vergesst nicht auch die hütte einer frau dimmer möchte geheizt werden. homöopathische mittel werden auch verkauft. daher sind "öffnet eure augen" beiträge immer sehr sehr dünn. ich bin geimpft, würde mir auch eine 20er dosis geben lassen. werde sowiso jedes jahr gegen hep b geimpft, da ich ein sog impfversager bin. mein immunsystem spricht eben nicht stark genug an. wahrscheinlich wird es einen massentauglichen konsens nie geben, da viele leute schlicht durch ihren "glauben" an "die wahrheit" nicht diskussionsfähig sind. der autor dieses blogs will sicherlich nicht eine person gezielt angreifen sondern gezielt auf ihre fehler in der argumentation hinweisen, wie sie nach unserem besten wissen und gewissen anzunehmen sind. die contra seite argumentiert idr lediglich emotional, oder mit ihrer wahrheit oder den tausenden beweisen die man grad nicht anbringen möchte, da es ja eh keinen sinn machen würde. ihr tut uns unrecht. der autor dieses artikels hat für mich sehr häufig diskussionbereitschaft an den tag gelegt. leider waren die gegenargumente falsch oder nicht schlüssig. ich habe angefangen frau dimmers vortrag nur von der form her zu analysieren und sie arbeitet populistisch. wenn ich danach die form-fehler außer acht lasse und mir lediglich nur den inhalt vor augen führe widersprechen ihre kerngedanken (keine infektionskrankheit, körper muss bereit sein um krank zu werden etc.) allen belegen der hochschulmedizin und persönlicher erfahrungen. die schweine oder vogelgrippe anzubringen ist relativ schwach. den über diese impfungen besteht in der fachliteratur und lehrmeinung kein konsensus. viele ärzte, pharmazeuten und leute des fachs äußern sich kritisch gegen diese impfungen. doch die durch zeit und arbeiteten gesicherten masern, mumps, röteln sind davon nicht betroffen. hier besteht eine gültige und übereinstimmende meinung. und in diesem falle sind impfungen der größte erfolg der modernen medizin und im sinne der bevölkerung wäre ich für zwangsimpfungen in diesem bereich. denn die folgen der "kinderkrankeiten" sind schwer und häufiger als impfschäden je sein könnten.
Kommentar #26 von Gunda Baatz am 25. August 2010, 16:10:51 Uhr:
Die Frage ist doch, warum gibt es überhaupt Impfgegner wenn doch die Impfungen so ein Segen sind.Schlechte Erfahrungen könnte vielleicht ein Grund sein.Selber bin ich von einem Impfbefürworter zu einem absoluten Impfgegner mutiert,durch eigene sehr schlimme Erfahrungen, auf die ich hier nicht näher eingehen werde weil Ausführungen den Rahmen sprengen würden.Am Enttäuschensten ist für mich der Umgang der Behörden mit meinem Sohn der krank ist weil wir ihn und die Allgemeinheit vor bestimmten Krankheiten schützen wollten.Als erstes hat er eine von der Stiko nicht empfohlene Simultan Impfung MMRV+ Meningokokken bekommen.Dem Arzt war nicht bekannt das man diese Impfungen nicht zusammen verimpft ( keine Studie vorhanden ).Die Arzneimittelunverträglichkeit wurde dann von 2 unterschiedlichen Ärzten bei denen wir in Behandlung sind gemeldet.Auf Nachfrage beim PEI, unserer obersten Bundesbehörde von Arzneimittelsicherheit,ob der Impfende Arzt abgemahnt wird wurde mir mitgeteilt!Die Behörde ist da nicht für Zuständig und man nicht glaube das die Erkrankungen auf die Impfung zurückzuführen seien.Der Glaube der Mitarbeiter beim PEI in ehren,aber es gilt immer noch "Glauben ist nicht Wissen".Also für mich ist eigentlich klar das die Mitarbeiter des PEI genauso Gläubig und Halbwissend sind wie Frau Petek.Was mich aber wirklich wütend macht ist das im Infektionsschutzgesetz einem Hilfe zugesagt wird falls der Seltene aber nicht unmögliche Fall einer Schädigung eintritt.Wir müssen um alles kämpfen spezielle Behandlungen,Reha in einer Fachklink, einen I Kindergartenplatz, Entschädigung nach dem Ifsg,Klage gegen den Impfenden Arzt usw. Und uns noch intensiv um unseren jetzt 2 jährigen Sohn kümmern und uns mit seinen seit der Impfung bestehenden Krankheiten vertraut machen. Wenn man nicht das Glück hat einen Anwalt bezahlen zu können oder eine Gute Rechtsschutzversicherung hat, wird der Erkrankte nie zu seinem Recht kommen.Meiner Meinung sollte man sich niemals Impfen lassen wenn man sich keinen Rechtsbeistand leisten kann. Ärzte sind schlecht geschult und bekommen bei der Vielfalt von Impfstoffen schon mal was durcheinander.Informationen vom RKI sind verwirrend und kaum zu durchschauen, als Laie braucht man Monate um alles zu verstehen und vor allem um wichtige Informationen zusammenzutragen.Inzwischen bin ich der Meinung das alle die sich mit Impfstoffen beschäftigen (Forscher,Wissenschaftler,Herr Hohner,Frau Petek,Pharmaindustrie usw.)heute noch nicht abschätzen können was Impfungen tatsächlich bewirken und wie sie den Menschen verändern.Es ist auch eine Tatsache das noch viel Forschung nötig ist um Viren oder Mikroben zu verstehen,bis heute versteht sie wohl noch keiner wirklich. Für mich ist Impfen so eine Art Russischroulet, viele überstehen es,wenige nicht.Für uns heißt das 4 Kinder haben es gut überstanden, das 5 nicht(Pech gehabt).Und wir müssen damit leben, verantwortlich zu sein für das was ihm passiert ist.Dem RKI ist auch bekannt das einige wenige eine Impfung nicht gut überstehen und der Staat das in Kauf nimmt um viele andere zuschützen und die Krankenkassen zu entlasten,frei nach dem Motto " ein bißchen Schwund gibt`s überall".Schlimm nur für die betroffene Familie,ansonsten egal!!
Kommentar #28 von Gunda Baatz am 30. August 2010, 23:42:02 Uhr:
Zu nicht Wissen der Mitarbeiter des RKI/PEI.Mir wurde mitgeteilt das man nicht glaauuubt,das mein Kind durch die Simultane Impfung von MMRV+Meningokokken erkrankt ist von Wissen war keine Rede.Was Impfkomplikationen oder Schäden betrifft geht es den Behörden nur um Schadensbegrenzung und nach Möglichkeit alles abzuwiegeln was den schönen Impfgedanken in Gefahr bringen könnte.Das, zu der Zusage im IfSG das man eine Anerkennung bekommt wenn auch nur die Möglichkeit eines Zusammenhangs zur Impfung besteht.Es gibt Familien die haben 20 Jahre und länger geklagt bis sie endlich Recht bekamen und ein Impfschaden anerkannt wurde.Es ist nun mal so das es bei keinem Medikament eine Wirkung ohne Nebenwirkung gibt.Der Unterschied ist aber das man Kinder/Erwachsene impft die völlig gesund sind und schwer erkranken können.Mögliche Nebenwirkungen sind in der Fachinformation aufgeführt und die können es in sich haben. Deshalb bekommt man ja auch nie den Beipackzettel ausgehändigt und nur die Information das es zu leichtem Fieber und einer geröteten Impfstelle kommen kann.Der BGH hat übrigens zu diesem Thema am 15.2.2000 ein Richtungsweisendes Urteil gesprochen.Unter anderem sind 2 Punkte sehr Intressant.Die aktuellen Empfehlungen der STIKO sind medizinischer Standard.Das heißt wohl das sich Ärzte an die STIKO Empfehlungen zu halten haben.Als zweites muss ( nicht kann )über alle spezifischen Risiken der Impfung aufgeklärt werden;dabei kommt es nicht darauf an,ob die möglichen Risiken der Impfung häufig oder selten auftreten.Dieses kann auch durch ein Merkblatt geschehen das man den zu Impfenden oder seinen Eltern aushändigt.Die Risiken lassen sich wahrscheinlich minimieren wenn sich tatsächlich an die Empfehlungen gehalten wird.Was kann man zusammen Impfen und in welchem Abstand,es muss genau untersucht werden ob der zu Impfende gesund ist.Bei Vorrangegangenen Erkrankungen soll der zu Impfende mindestens 2 Wochen gesund gewesen sein usw.Es ist nicht damit getan eine Empfehlung auszusprechen, man muss von allen Impfenden verlagen sich genau daran zu halten.Wenn von den Empfehlungen abgewichen wurde und es zu einer Komplikation gekommen ist sollten die Behörden ohne wenn und aber auf der Seite des geschädigten sein.Ich bin mir sicher alle STIKO Empfehlungen würden dann beachtet.Außerdem sollte Ärzte die Impfen sich regelmäßig schulen lassen und dies auch nachweisen.Da wir kein Mitspracherecht hatten bei der Impfung unseres Sohnes,auf jedenfall wurde ich nicht gefragt ob ich mit einer nicht empfohlenen Impfstoffkombination einverstanden bin,fühle ich mich total entmündigt.Wie überhaupt irgendjemand für Zwangsimpfungen sein kann ist für mich unverständlich. Wenn du Lust hast geh mal auf die Seite "gesundes Kind",das ist die Beratungsseite für Eltern von GSK und dort auf Experten Rat. Ich habe da eine Anfrage zur Simultan Impfung MMRV + Meningokokken gemacht.Dort wird mir sogar die Fähigkeit abgesprochen das ich das Impfbuch richtig lesen kann.
Kommentar #29 von Alina am 4. September 2010, 22:01:30 Uhr:
Meine erste Tochter habe ich auf ständiges drängen unseres Kinderarztes mit 6 Monaten impfen lassen ( 6 fach Impf. und später MMR-Impf.) und sie hat auch alles gottseidank gut vertragen. (Hätte lieber aber noch ein paar Monate damit gewartet). Motorisch war sie nicht die Schnellste aber im Normbereich, aber in Ihrer Sprache und im Denken ist Sie vielen anderen Kindern weit voraus. Z.B. mit 24 Monaten vollständige Sätze mit 4-5 Wörtern, mit 36 Monaten 40 teiliges Puzzle ohne es ihr einmal vorgelget zu haben und vor allem ihr Erinnerungsvermögen ist erstaunlich: Z.B.hat sie kürzlich mit ihrer 4 Monaten alten Schwester aus heiterem Himmel heraus ein Hände-Fuß-Klatschspiel gespielt, welches ich mit ihr das letzte Mal im Alter von vielleicht 12 Monaten gespielt habe. Sie ist heute 3 1/2. Ich möchte damit nicht sagen saß sie ein Einstein ist, aber woran liegt es daß so viele oder vielleicht sogar die Mehrheit der Kinder in unserem Bekanntenkreis ihr psychisch so hinterher ist? Nicht alle, aber viele. Wir haben sie nie auf irgendetwas trainiert oder gedrillt, sie ist extrem wissens- und lerngierig. Ich denke, daß so eigentlich jedes Kind sein sollte oder damals mal war. Oder ist es normal daß ein 3 jähriges Kind ewig lang versucht ein einziges Teil in ein Puzzleloch zu drücken und auf eine Frage nur verzögert und in aller einfachsten 3 Wort Sätzen antwortet? Solche Kinder kenne ich einige und den Eltern und dem Kinderarzt nach "ganz normal, altersentsprechend eben". Heutzutage und in Zukunft wahrscheinlich mehr die Regel als die Ausnahme. Will damit nicht das Impfen völligst verteufeln aber eine Vergötterung hat es auch noch nicht verdient. Zu viele ungeklärte Streitpunkte. Bin froh daß es meine Tochter nicht erwischt hat und denke heute auch viel kritischer übers impfen. Zumindest nicht zu früh und nicht zu viel. Meine 2. Tochter soll das erste Jahr nicht geimpft werden und auch definitif nicht in dem von STIKO empfohlenen Ausmaß. (War übrigens für unsere Kinderärztin ein Grund uns in die Wüste zu schicken). Ob die Impfung nun dauerhaft eine Krankheit ausrottet ist fraglich. Bei den Pocken scheint es so gewesen zu sein, aber bei der Tuberkulose ging der Schuß ja wohl mal nach hinten los. Auch bei der Impfwirkung gegen Diphterie und Tetanus steht ja auch noch ein großes Fragezeichen im Raum. ( 90er Jahre Diphterieepidemie in Rußland bei nahezu 100% Durchimpfungsrate, ebenso mehr als jeder zweite Tetanusinfizierte ist ordnungsgemäß geimpft.) Fakten.
Kommentar #30 von K+K am 7. September 2010, 10:51:07 Uhr:
Lieber Michael Hohner!!! Ich gehe davon aus, dass Sie noch nie ein Kind in den Händen gehalten haben, das bis zur Impfung völlig gesund und altersgerecht entwickelt war und das nach der Impfung nicht mehr das gleiche Kind zu sein schien. Ich wünsche Ihnen, dass Sie NIE Vater eines solchen Kindes sein mögen und glauben Sie mir, ich weiß wovon ich rede, denn wir gehören dann wohl zu den Eltern, die nicht so viel Glück hatten. Ich bin kein Arzt... ICH BIN NUR MUTTER... eine Mutter, die mit ihrem Kind natürlich zur Impfung ging, denn gute Mütter machen das. Ich habe die Impfung nie in Frage gestellt... Hätte ich es nur getan. Wenn Sie zusehen können, wie ihr Baby sämtliche Instinkte verliert und sich über Monate zurückentwickelt, dann wünschten Sie, dass sie sich doch lieber vorher informiert hätten. Es wäre so einfach gewesen, ich hätte ja nur einmal in den Beipackzettel sehen müssen, da steht es ja eh drinnen, was passieren kann. Ich musste erfahren, dass eine verantwortungsvolle Mutter vor allem Verantwortung für Ihr Kind trägt, denn wenn etwas passiert, dann übernimmt kein Arzt die Verantwortung. Ein völlig gesundes Kind, das bis zur Impfung auch schon vom gleichen Arzt für völlig gesund befunden wurde (lt. Mutter-Kind-Pass)wird auf einmal mit den Worten nach Hause geschickt, dass der Arzt noch nie eine so schwere Behinderung gesehen hätte. DAS WÜNSCHE ICH IHNEN UND ALLEN ANDEREN WIRKLICH NIE, denn dann ist es echt egal, ob jetzt die Impfbefürworter oder die Impfgegner recht haben. Das hilft nicht, denn gute Mütter haben doch keine behinderten Kinder, oder? Fakt ist, das uns die Schulmedizin nicht helfen konnte (und wir haben es wirklich versucht), Fakt ist aber auch, dass uns die Alternative Medizin sehr wohl weitergebracht hat und auch sehr geholfen hat. Fakt ist, dass es auch Ärzte gibt, die sich nicht verbieten lassen, Ihre negativen Beobachtungen, die sie nach Impfungen machen mussten, zu berichten. Eigentlich sollte das jeder gute Arzt machen, oder? Auch wenn das zur Zeit heißt, dass ihnen die Zulassung entzogen wird. Lieber Michael Hohner, ich wünsche Ihnen, dass auch Sie sich mal erlauben, die vielen, vielen Impfopfer anzuhören. Ich bin niemand, der die Schulmedizin ausschließlich abwertet, ich bin froh dass wir sie haben. Aber das bedeutet nicht, dass auch alles, was die Pharmaindustrie hervorbringt wirklich eine Bereicherung für die MEnschen ist. Frau Anita Petek-Dimmer hat vielleicht stark polarisiert, aber ich bin froh, dass es Menschen gibt, die auch mal eine andere Seite der Medaille aufzeigen. SIE RUHE IN FRIEDEN!!!
Kommentar #31 von K+K am 8. September 2010, 08:01:18 Uhr:
Ich wusste nicht, dass wir uns kennen und per Du sind.

Ich habe mich vielleicht den Punkt der Zulassungsentziehung undeutlich formuliert. Ich meine nicht, dass Ärzten, die Impfschäden melden, die Zulassung entzogen wird, sondern, dass Ärzten, die Impfaufklärung durchführen, dieses Schicksal droht. Und Ich bin mir sicher, dass Sie die Gerichtsfälle genauso gut kennen und wissen, das dies der Fall ist. Zum Meldesystem: Uns hat dieses Meldesystem nicht geholfen, denn unsere Ärztin hat keine Meldung erstattet, obwohl das Kind bis zur Impfung von ihr für absolut gesund befunden wurde und nach der Impfung war es auf einmal nicht mehr so. Heute weiß ich, dass sie das hätte tun müssen, aber damals war ich eine gutgläubige Mutter, die blind vertraute. Und wenn Sie sich so gut auskennen, dann wissen Sie auch, dass die meisten Ärzte keine Meldung weitergeben, denn ihrer Meinung nach hat es ja nie etwas mit der Impfung zu tun. Wenn Sie das nicht wissen, dann würde ich IHnen wirklich empfehlen, auch mal mit den Opfern der Impfung zu sprechen. Man bekommt bei Ihren Worten ja fast den Eindruck, als ob Sie prinzipiell keine Kommentare ernst nehmen und Ihre Verfasser deshalb ständig denunzieren.Ich bin mir aber sicher, dass auch diesen Menschen, mit ihren jeweiligen Erfahrungen etwas Respekt gebührt.Bei Ihren Worten muss man sich wirklich die Frage stellen, wer Sie finanziert? Denn das klingt ja schon wie eine Werbehomepage der Pharmaindustrie. Das große Problem ist doch ,dass die Eltern von impfgeschädigten Kindern beweisen müssen, dass der SChaden durch die Impfung entstanden ist. Natürlich fehlt den Laien das medizinische Hintergrundwissen um gegen die Argumente der Ärzte anzukommen. Interessant wäre ja, wenn die Ärzte beweisen müssten, dass es sich um KEINEN Impfschaden handelt. Dann würde die Geschichte nämlich ganz anders aussehen. Abgesehen davon gibt es ja auch genug anerkannte Impfschäden, die eigentlich besorgniserregend genug sind. Es ist mir schon klar, dass Sie das anders sehen und man halt ein paar Schäden in Kauf nehmen muss um einen Erfolg zu erzielen. Es ist halt nur schwer, wenn man ein betroffener Elternteil ist, der zufällig ein zu schwaches Kind hatte, das die Impfung nicht unbeschadet überstanden hat. Möglich, ich bin nicht objektiv, aber SIe sind es auch nicht.

Kommentar #36 von serge am 13. September 2010, 10:12:30 Uhr:
Diesen Morgen erhielt ich die traurige Nachricht, dass Anita Petek-Dimmer vor einer Woche gestorben ist. Ich hatte das Glück, sie und ihre Familie persönlich kennenlernen zu dürfen. Meine Gedanken sind an dieser Stelle ganz besonders bei ihren Angehörigen. Wer sich diese Seite ansieht, die Kommentare und Beiträge liest, merkt rasch dass das Thema äusserst umstritten ist und die Emotionen in beiden Lager rasch steigen. Ich behalte Frau Petek als "David" in Erinnerung, welche während einen wesentlichen Teil ihres Lebens versuchte, mit einfachen Mitteln gegen "Goliath" zu "kämpfen". Ich habe mich in den vergangenen Jahren immer wieder mit der Impfthematik auseinandergesetzt und verstehe sowohl Befürworter wie auch Gegner. Persönlich würde ich mich in das Lager der Impfkritiker, nicht zu verwechseln mit Impfgegner, stellen. Ich kann akzeptieren, dass mündige Erwachsene, für sich und / oder ihre Kinder entscheiden, Impfungen verabreichen zu lassen, nachdem sie sich mit der Thematik auseinandergesetzt haben. Der hauptsächliche Grund weshalb die Durchimpfungsrate immer noch recht hoch ist liegt wohl daran, dass sich viele Eltern dieser kontroverser Thematik nicht bewusst sind oder aus Angst handeln. Angst ist immer ein schlechter Berater, so oder so. Und übrigens... die Verantwortung liegt immer bei Ihnen, egal ob Sie (sich) impfen lassen oder nicht. Setzen Sie sich also mit der Thematik auseinander und entscheiden Sie für sich selbst, dies wäre wohl auch im Sinne von Frau Petek gewesen. In diesem Sinne danke ich Frau Petek-Dimmer für ihren selbstlosen Einsatz und dafür, dass sie es geschafft hat, die Gesellschaft für ein Thema zu sensibilisieren bei dem es sich für jeden lohnt ein wenig nachzudenken. Aus Rücksicht gegenüber der Verstorbenen und deren Angehörigen schlage ich vor, dass die Pro und Contro Disskussion auf diesem Forum für eine Woche eingestellt wird.
Kommentar #38 von wolfgang am 14. September 2010, 11:53:33 Uhr:
Ich habe die Bücher von Frau Petek-Dimmer "Rund ums Impfen" und "Kritische Analyse der Impfproblematik" Band1+2 gelesen. Alle drei Bücher sind voll mit Desinformation. Ihre durch nichts belegte Behauptung "Tollwut ist homöopathisch behandelbar, sofern man Darmeinläufe und Fußbäder nicht vergißt" halte ich für gemeingefährlich.

Auch folgendes Zitat zeigt maximalen Abstand zu den Fakten- ein Psychiater könnte allenfalls daraus eine Verdachts-Diagnose ableiten:

Anita Petek-Dimmer: "Der wahre Grund für die Vogelgrippe dürfte ganz wo anders zu suchen und zu finden sein. Die Ursache für das Geflügelsterben sind keine Vogelgrippeviren, sondern mit grosser Wahrscheinlichkeit niederintensive radioaktive Strahlen. Forschungen und Messergebnisse in der Radiumsforschung zeigen in diese Richtung. Verursacht werden diese Strahlen durch das ständige Abregnen der meist am Äquator atomar erzeugten Wolkenformationen, sowie zusätzlich durch das gezielte flächendeckende Absinken ionisierender Strahlung aus den Chemtrails. ... Im Fall der Vogelgrippe werden die Tiere durch die radioaktiven Strahlen, bzw. zusätzlich in den Geflügelfarmen nach dem Schlüpfen reihenweise mit hochradioaktiven alpha- und gammastrahlenbelasteten Impfstoffen sinnlos in den Sondermüll geimpft. Werden die Tiere später als Futter verarbeitet, verursachen sie wiederum Strahlenkrankheiten. .... Im Gegensatz hierzu tritt die Vogelgrippe unter freilebenden Vögeln auf. Die radioaktive Strahlenwirkung aus den Chemtrails, die mit Plutonium angereichert ist, breitet ihre ionisierende Strahlung auf Wälder, Auen, Fluren, Seen, Flüsse und Wiesen aus. Diese radioaktive Strahlung löst nicht nur Tierzellen, sondern auch Pflanzenzellen auf. In Russland sind inzwischen nicht nur die Wälder, sondern auch die landwirtschaftlich genutzten Böden verseucht. Dort wo der Niederschlag am stärksten ist, sind alle Böden und Ernten niederintensiv radioaktiv belastet. Die Bodenbakterien werden durch Kontamination abgetötet und lösen sich zum Teil auf. Diese Bakterien werden benötigt, um die Regulation der Wasserhaltung im Boden zu gewährleisten. Als Folge dieser Bestrahlung entsteht eine Versandung, Wüstenbildung und Bodenverkrustung. — Mit grosser Wahrscheinlichkeit ist dies mit ein Grund, bzw. eine der Ursachen der Vogelgrippe. Derart geschwächte und belastete Tiere reagieren mit einem Zusammenbruch des Immunsystems und verenden dann. Um aber von diesen Tatsachen abzulenken, die in Umweltkreisen längstens bekannt sind, wird Angst und Panik vor einer Krankheit verbreitet. Auch die WHO hat sich bereits, wie im Falle von SARS, eingemischt und katalogisiert und zählt Infizierte und Tote. Diese neue Krankheit hat zumindest im Westen die Wirtschaft angekurbelt, indem neue Stellen zur Beobachtung des Virus geschaffen wurden, Hoffmann-La Roche seine Produktivität steigert und Sanofi-Pasteur fleissig neuen Impfstoff produziert." Quelle: AEGIS IMPULS 23/2005

Kommentar #41 von miky am 21. Oktober 2010, 00:39:20 Uhr:
Als sogenannte Impfskeptikerin und 4-fache Mutter muss ich sagen, dass das Impfthema ansich sehr verwirrlich ist und es für Eltern unheimlich schwierig ist eine Verantwortungsvolle Entscheidung zu treffen. Mein erstes Kind habe ich geimpft allerdings erst mit 4 Montaen (eben auch wegen dieses Bauchgefühls nicht bereits mit 2mte auch in einem Beitrag hier beschrieben) nach Plan. Mein Sohn hatte dannach regelmässig monatlich hohes Fieber auf das der Kinderarzt keine Antwort hatte, wohl rein zufällige Virusinfekte oder doch ein geschwächtes Immunsystem? Wer weiss... er hatte diese febrillen Anschläge bis er 5 Jahre alt war in mensuellen Abständen! Meine drei weitern Kindern habe ich nicht geimpft. Mein geimpfter Sohn, er ist jetzt 8 Jahre alt war bis diesen Sommer nebst Erkältungskrankheiten und harmlosen Infekten ab und an ein gesundes Kind und nicht mehr krank als meine anderen drei nicht geimpften Kinder. Was ich auch sagen darf dass meine nicht geimpfte 5jährige Tochter sehr oft an Mittelohrenentzündungen erkrankte (jeweils zwar ohne Antibiotische Behandlung wieder gesund wurde) auch die anderen beiden Kinder hatten gelegentlich mal hohes Fieber das nicht erklärbar war aber doch nie in dieser Häufigkeit - Zufall? Nun mein geimpter Sohn ist diesen Sommer an einer, seiner ersten! Mittelohrenentzündung erkrankt die schwerwiegende Folgen mit sich gezogen hat -Mastoiditis, Sinusvenenthrombose, beigleit Meningitis- obwohl ich sofort zum Arzt bin und sofort mit lokalen Antibiotika eine Behandlung begonnen habe und ab dem dritten Tag dann mit Amoxicillin p.o. und am 4 in der Klinik gefahren bin wegen ausbleibender Besserung und dann wurde er operiert kriegte Paukenröhrchen, wurde am Mastoid ektomiert und es wurde ein Polyp im Gehörgang entfernt (ein gutartiger - Impfstoff auf Krebszellen?)3 Wochen Antibiotika i.V. plus Cortisone an 4 Tagen dann weitere 4 Wochen per Os ja Gott sei Dank gibt es diese Medikamente und die Chirurgen mein Kind wäre sonst schwer geschädigt ich frage mich nun doch ob da nicht doch ein Zusammenhang zur Impfung besteht weil der Verlauf dieser Mittelohrenentzündung doch bedeutend schwerer ist als bei meinen anderen ungeimpften Kindern.... ich weiss es nicht ich gebe zu ohne Beweis und vielleicht sogar an den Haaren herbeigezogen, ich habe bis heute für mich die Impffrage nicht geklärt, weiss nicht ob ich nicht doch eines Tages meine anderen Kinder doch noch impfen lassen soll klar ist für mich auch , dass ich das nicht mehr vor dem 3 Lebensjahr machen würde. Der komplette unnutzen von Impfungen kann Frau Petek mir auch nicht weiss machen, doch finde ich sie trotzdem eine starke Frau die doch einmal auf mögliche Risiken aufmerksam macht und Eltern dazu bringt doch eimal etwas genauer auf das Thema einzugehen und selber die Verantwortung zu tragen und nicht alles den Göttern in weiss zu überlassen. Ein gutes Miteinander wäre da wohl die Lösung. Danke auf jeden Fall für Ihren Bericht ich finde ihn sehr interessant und lässt mich ein weiteres Mal die Impffrage kritisch überdenken.
Kommentar #46 von Gunda Baatz am 26. Oktober 2010, 00:33:13 Uhr:
Frau Hoch hat recht und sie haben wie es scheint als fanatischer Impfbefürworter genauso den Blick für die Realität verloren wie Frau Petek. Fachinformation Twinrix für Kinder. Hilfsstoffe( angegebene) Aluminiumhydroxid,Aluminiumphosphat,Formaldehyd,Neomycinsulfat,Phenoxyethanol.

Das Ha Virus wird in Humanen, diploiden MRC5 Zellen vermehrt.HBsAG wird durch Kultur gentechnisch veränderter Hefezellen in einem selektiven Medium.Was das übersetzt heißt brauch ich ihnen ja nicht weiter erläutern.Auf jeden fall ist das "Ding" Ethik ( von ihnen so bezeichnet)in diesem Fall ausser Kraft getreten. Nebenwirkungen:Die meisten sind selten was sie für den einzelnen betroffenen nicht leichter machen.Grippeähnliche Symptome, Mattigkeit,allergische Reaktionen einschließlich anaphylaktischer Reaktionen, Unwohlsein,Synkopen, Hypotonie,Schwindel,Parästhesien,Übelkeit,Erbrechen,Appetitverlust,Durchfall, Bauchschmerzen,Leberfunktionsstörungen,Krampfanfälle,Thrombozytopenie,Thrombozytopenische Purpura, Hautausschlag,Pruritis,Urtikaria,Lymphadenopatie. Unerwünschte Ereignisse im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung. Fälle von periphären und/oder zentralen neurologischen Störungen einschließlich MS und so weiter und so fort. Impfungen haben Nebenwirkungen und die Hersteller und der Staat sollten endlich, wie zugesagt,Verantwortung übernehmen und für Geschädigte alles tun was möglich ist. Die Pharmaindustrie sollte statt immer neue Impfstoffe auf den Markt zu bringen,die die es schon gibt so verbessern das sie keinen Schaden mehr anrichten können.Geld fließt ja auch für die noch nicht optimalen Impfstoffe und an neuen kann man zusätzlich verdienen, ist wohl wichtiger!.Mir tut jeder leid der das fröhliche Geimpfe nicht schadlos überstanden hat. Frau Hoch hat auf jedenfall mein Mitgefühl.

Kommentar #47 von Gunda Baatz am 26. Oktober 2010, 14:59:28 Uhr:
Guten Tag!Bei den Nebenwirkungen sind Krampfanfälle aufgeführt.Frau Hoch hat 30-40 Krampfanfälle pro Tag bei ihrem Sohn angegeben.Mein Gedanke bei der Ethik waren nicht die Gentechnisch hergestellten Impfstoffe.Was ich jetzt schreibe werde ich nicht weiter erläutern,könnte sein das es Jugendgefährdent ist.Informiere dich doch mal genau über die Zelllinien MRC-5,WI-38.Beide Zelllinien stammen von einwandfreien Frauen die Genetisch gesund waren und auch 3 Jahre nach der "Zellentnahme" keinen Krebs entwickelt haben.Ansonsten wären die Zellen nicht zu gebrauchen gewesen.Dann gibt es noch den Virusstamm RA 27/3 ( Rötelnimpfstoff).IMR-90 wurde als Ersatz für WI- 38 hergestellt,Zelllinien sind nicht unsterblich und haben eine begrenzte Lebensdauer.Die neueste Zelllinie heißt PER.C6 und wird im Veterinär Bereich bereits angewand.Viele Firmen haben schon Lizenzen erworben.Dann noch die HeLa Zellen,die Zellen stammen von Henrietta Lachs(Krebszellen).Das ist das was ich weiß, möchte aber nicht wissen was ich alles nicht weiß. Also Placebokontrollierte Impfstoff Studien wären vor diesem Hintergrund ohne weiteres Ethisch vertretbar.Da aber keine durchgeführt werden muss das einen Grund haben,bestimmt nicht weil man der Placebogruppe eine Impfung vorenthalten würde. Die Ethik wird doch nur vorgeschoben.Es könnte ja die Möglichkeit bestehen das die Probanden die das Placebo bekommen gesünder sind und keine schweren Erkrankungen bekommen,wir werden es wohl nie erfahren. Eine Welt ohne schwere Krankheiten ist sehr verlockend aber der Preis ist zu diesem Zeitpunkt noch sehr Hoch.
Kommentar #48 von Sven Kaulbars am 8. November 2010, 20:43:45 Uhr:
Diese Frau verdient meinen Respekt. Sie hat so einigen die Augen geöffnet. Sie hat es mit dem Leben bezahlt. OK, es gibt keinen Beweis dafür, dass sie ermordet wurde. Verschwörungsdenken habe ich sicherlich. Micha, für wen arbeitest du? Es ist nicht gerade der Sache dienlich mit Fachwissen anzugeben, sich über Kommazeichen oder Grammatik auseinanderzusetzen. Ihr habt keine Ahnung, weil ihr kein Medizinstudium (von Pharmas erstellt)habt und euch auch nicht weiterbildet (von Pharmas finanziert). So ist dein Tenor hier. Ich muß mal eins sagen, um mal mit deinem Niveau zu schreiben: "Studiere erst mal die Neue Germanische Medizin von Dr. Ryke Geer Hamer und dann können wir weiterreden" Jetzt guckst du bestimmt zuerst bei Esowatsch, aber da gibt es auch noch Eselwatsch oder Luegipedia. Wenn du mir eins von den 5 Biologischen Naturgesetzen wiederlegen kannst (nicht Hypothese wie in der Schulmedizin, sondern Naturgesetze), dann ist die GNM wiederlegt. Dies hat sehr wohl was mit dem Thema Impfen zu tun. Mein Statsbürgerkundelehrer war auch total vom Sozialismus überzeugt, weil er es ja wissen mußte, er hat es ja studiert und wurf mit Fachbegriffen um sich. Frag mal einen Mobilfukanbieter, ob die Strahlen schädlich sind, einen Metzger, ob Nitritpökelsalz schädlich ist beim Grillen. Frag mal einen Bauern, ob Milch gesund ist usw. Die meisten sind so gefangen in ihrem System und gucken nicht über ihren Tellerrand. Ich möchte hier nicht schwarz oder weiß denken. Ich danke auch für deine Mühen und der kritischen Betrachtungsweise.
Kommentar #49 von EEBO am 20. November 2010, 17:36:54 Uhr:
Hallo Michael,

vielen Dank für das unermüdliche Auseinandernehmen der wirren Pseudoargumente der Impffeinde. Eine große Mühe, allerdings wahrhaft notwendig! Es ist bedauerlich, daß Deine Argumente vielen nicht einleuchten wollen, wenn auch nicht verwunderlich: Anstatt, wie Du es machst, vernünftige, fundierte Gegenargumente zu bringen, wird hier von den Impffeinden ein Glaubenskrieg angezettelt, obwohl es bei Schutzimpfungen (wie bei anderen medizinischen Maßnahmen auch) um reine Wissenschaft (im Rahmen der ärztlichen Heilkunst) geht. Um einmal den Spieß umzukehren: Ich halte mich für durchschnittlich intelligent, leide an keiner Nervenkrankheit, bin nicht hyperaktiv, körperlich nicht fehlgebildet, und ich habe alle Impfungen, die ich erhalten habe, gut vertragen. Wie erklären sich die Impffeinde das wohl (und ich will keine Prophezeiungen i.S. von "warte ab, was in der Zunkunft auf dich zukommt" hören - Spökenkiekerei bringt nix!)? Noch zwei etwas weniger polemische Anmerkungen: 1. hatte ich das eher zweifelhafte "Vergnügen", mit Anfang 20 an Windpocken zu erkranken. Es traten zwar keine Komplikationen auf, aber angenehm war es nicht. Ich hätte die Spritze schon bevorzugt... 2. Wenn man schon sich nicht für sich selbst zum eigenen Wohl impfen will, dann vielleicht doch für andere: http://de.wikipedia.org/wiki/Herdenimmunit%C3%A4t Sollte jedem mal zu denken geben (wobei ich bei manchen der Kommentatoren das Gefühl habe, daß zum Denken nicht viel da ist). Um mich zu outen: Ich arbeite im Gesundheitswesen, und ich lasse mich gegen die Influenza jedes Jahr impfen, vor allem deswegen, weil ich eine Grippe nicht an schwerkranke, geschwächte Patienten weitergeben mag, die daran sterben können.

Kommentar #50 von die welt ist im wandel am 24. November 2010, 23:16:31 Uhr:
hin und her gehts hier, wirklich eine gute basis um diese beiden seiten zusammenzuführen ... der eine versucht den/die anderen zu entzaubern mit "wissen" was vielleicht neu ueberdacht werden sollte. was ist denn wenn nur 10% von frau petek-dimmer der wahrheit entsprechen? nichts genau! ... jeder sollte sich ein eigenes bild machen und das ist gut so, denn jeder hat seinen freien geist zu entscheiden, was fuer ihn selber gut ist ... fuer einige ist es hier wie ein schlachtfeld bei dem es darum geht den "gegner" möglichst schnell zum schweigen zu bringen und wenn es möglich wäre, ihn nicht nur virtuell zum teufel zu jagen. he macht das, dann gehts so weiter, wie die letzten hunderte von jahren bis es klingelt und der sensenmann kommt ... dann wird jeder erfahren wieviel gutes er getan hat und was das große ganze wirklich ist. diese erbsenzählerei hier jedes wort auszuschmücken und zu kommentieren ist eine schöne unterhaltung, aber kein weg, der den wandel aufhalten wird. alles was geschieht, wird auf irgendeine weise adressiert und das umdenken hat schon lange begonnen. viele menschen haben dies schon erkannt und auch andere Naturwissenschaften (Physik, Chemie) gehen neue Wege, leider ist unser westliches medizinverständnis heute noch weit davon entfernt umzudenken. viele alternative heilmethoden haben ihre wirksamkeit deutlicher unter beweis gestellt als mancher wahr haben möchte. (z.B. akkupunktur, homöopathie usw.) also macht euch selbst ein bild und hört auf euer gefühl ... wenn es euch gut tut dann lebt es ... liebe ist ...

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