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15.
August
2012

ZDFzoom, Ihre Desinformationssendung im ZDF

Geschrieben von Michael Hohner am 15. August 2012, 08:30:42 Uhr:

Am 8. August lief im ZDF in der Reihe ZDFzoom der Beitrag „Giftiges Licht” (zur Zeit noch in der Mediathek). Darin wird thematisiert, dass zunehmend herkömmliche Glühbirnen aus dem Handel genommen und durch energiesparendere Lampen, insbesondere durch die Kompaktleuchtstoffröhren („Energiesparlampen”), ersetzt werden. Haupttenor: Diese Lampen enthalten Quecksilber, und das ist giftig, kann bei einem Defekt freigesetzt werden, und das gefährdet unser aller Gesundheit.

Diese Grundaussage ist hochgradig irreführend. Es ist zwar richtig, dass diese Lampen bis zu 5 mg Quecksilber enthalten dürfen (in der Regel aber deutlich weniger tatsächlich enthalten), und dass es austreten kann. Die andere Seite der Medaille wird jedoch völlig ignoriert. Zum Betrieb dieser Beleuchtung wird elektrische Energie benötigt, und die wird immer noch zu ca.80 % 60 % aus fossilen Brennstoffen erzeugt. Nun sind Kohle, Erdöl und Erdgas jedoch nicht chemisch rein. Kohle enthält nicht nur Kohlenstoff, sondern in Spuren auch einen Mix aller möglichen Schwermetalle, darunter ebenfalls Quecksilber. Wenn in den Kraftwerken diese fossilen Energieträger verbrannt werden, dann werden diese Schwermetalle ebenfalls freigesetzt. Eine korrekte Betrachtungsweise wäre also gewesen, zu vergleichen, wieviel einer solchen Freisetzung im Kraftwerk eingespart werden kann durch den geringeren Verbrauch der Leuchtstoffröhren, und wieviel durch defekte Lampen freigesetzt werden. Diesen Vergleich kann jeder selbst durchführen. Die Schwermetallkonzentrationen in Steinkohle, Braunkohle, Erdgas und Erdöl sind bekannt[1], ebenso der Heizwert und die Anteile dieser Energieträger im deutschen Energiemix. Selbst wenn man den Maximalwert von 5 mg Quecksilber pro Lampe ansetzt und eher moderate Schwermetallanteile in den Brennstoffen, dann ergibt sich für die herkömmliche Glühlampe ein zwei- bis vierfacher Gesamtausstoß von Quecksilber, verglichen mit Kompaktleuchtstoffröhren. Mit realistischen Werten für den Quecksilbergehalt der Lampen wird die Bilanz für die Glühlampe noch schlechter. Die Energieerzeugung ist ein viel größerer Faktor im Quecksilberausstoß als das, was in den Lampen selbst enthalten ist. Die Freisetzung von anderen Schwermetallen wie Blei, Arsen, Cadmium oder Chrom aus den Brennstoffen ist hier noch nicht einmal berücksichtigt, und die Konzentrationen liegen dort um Größenordnungen höher!

Die zweite Irreführung ist, zu implizieren, dass ein Verzicht auf Leuchtstoffröhren den Verbrauch und die Freisetzung von Quecksilber insgesamt wesentlich reduzieren würde. Das weltweit abgebaute Quecksilber wandert nur zu einem winzigen Bruchteil in Leuchtstoffröhren. In Europa wird alleine für unsere Zahnfüllungen ein Zig-faches an Quecksilber verbraucht.

Im Film plädiert Chemiker Gary Zörner dafür, die Freisetzung von Quecksilber so weit wie möglich zu reduzieren. Gerade er hätte es eigentlich besser wissen müssen, dass auch und gerade die Kompaktleuchtstoffröhren genau das tun.

Auch der zweifelhafte „Experte” Joachim Mutter bekommt seinen Auftritt. Er ist bekannt dafür, auch in anderen Dingen eine Gefahr für die Menschheit zu sehen, z. B. im „Elektrosmog”, Amalgam und der Nanotechnologie. Mit seinen Ansichten geht er dann z. B. beim AZK hausieren, dem Kuriositätenkabinett aus Impfgegnern, Verschwörungstheoretikern, UFO-Gläubigen, AIDS-Leugnern und ähnlich Abseitigen. In ZDFzoom darf er von einem Fall erzählen, bei dem ein Kind angeblich von einer defekten Energiesparlampe vergiftet wurde. Die aufgezählten Symptome wollen aber nicht so recht zu einer Quecksilbervergiftung passen, der Junge hatte vorher schon andere gesundheitliche Probleme, und selbstverständlich gibt Mutter keinen Hinweis darauf, dass eine Vergiftung tatsächlich direkt festgestellt wurde. Man hat nur sein Wort.

Zu allem Überfluss wird dann wieder einmal das Märchen vom Elektrosmog erzählt. Der Baubiologe Wolfgang Maes nennt die elektromagnetischen Felder der Energiesparlampen „biologisch riskant”, zählt als „mögliche” Auswirkungen Kopfschmerzen, hormonelle Störungen, zelluläre Störungen auf. Was genau diese Störungen sein sollen, das bleibt diffus. Die Felder der alten Glühbirnen seien dagegen geringer und damit „gesünder”.

Der Grund, warum die Aussagen so vage bleiben und mit reichlich Konjunktiven versehen werden, ist einfach: in kontrollierten Experimenten konnten spezifische körperliche Effekte von elektromagnetischer, nicht-ionisierender Strahlung nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden. Auch nach eigenen Angaben „elektrosensitive” Versuchspersonen konnten nicht unterscheiden, ob ein Gerät elektromagnetische Wellen ausstrahlte oder nicht. Sie fühlten sich immer nur dann körperlich beeinträchtigt, wenn sie wussten, dass das Versuchsgerät eingeschaltet war. Umgekehrt konnte man die gleiche Beeinträchtigung erreichen, wenn man nur so tat, als ob die Versuchsanordnung Wellen aussandte, auch wenn das gar nicht der Fall war.[2] Die negativen Auswirkungen sind alleine durch den Noceboeffekt erklärbar, dem bösen Bruder des Placeboeffekts. Eine körperliche Wirkung von elektromagnetischer Strahlung, die langwelliger ist als UV-Licht und so minimale Feldstärken hat wie Lampen, gibt es schlicht nicht.

Es ärgern noch viele Kleinigkeiten: So wird bei drei beispielhaften Haushalten geprüft, wie denn die Energiesparlampen angenommen werden. Dabei kam man zu folgendem Ergebnis:

Laut ZDFzoom sind Leuchtstoffröhren keine Energiesparlampen

„Nur” 37% der Lampen sind Energiesparlampen. Hier soll wohl der Eindruck erweckt werden, dass diese Lampen gar nicht so beliebt sind. Man muss aber fragen, warum die Leuchtstoffröhren separat gezählt werden. Energiesparlampen sind Leuchtstoffröhren, nur in kompakterer Bauform. Sind in diesen Haushalten die Kompaktleuchtstoffröhren schon die relative Mehrheit, erreichen sie zusammen mit den nicht-kompakten Leuchtstoffröhren fast die absolute Mehrheit.

Auch die interviewten Hausbewohner machten den gleichen Denkfehler wie die Autorin: Wenn in den Leuchtstoffröhren Quecksilber enthalten sein soll, wie können die dann umweltfreundlich sein? An die Stromerzeugung haben auch sie nicht gedacht.

Auch Albernheiten wie das Fahren mit dem Auto zum Recyclinghof zum Entsorgen von Energiesparlampen werden nicht ausgelassen, inklusive Vorrechnen des Spritverbrauchs (der angeblich bei 0,8 Litern lag, was entweder eine riesige Entfernung voraussetzt oder deutlich zweistellige Verbrauchswerte, die der dargestellte Golf Plus sicher nicht aufweist). Niemand fährt wegen ein paar Lampen zum Recyclinghof. Entweder man entsorgt dabei noch andere Dinge, oder man kommt zufällig sowieso in der Nähe vorbei.

Auch dass die meisten Leuchtstoffröhren fälschlicherweise im Hausmüll landen statt im Recycling, ist zwar korrekt, aber sicher nicht den Leuchtstoffröhren anzulasten, sondern denjenigen, die jegliche Hinweise auf die korrekte Entsorgung ignorieren.

Am Ende der Sendung kommt zwar gerade noch so der Hinweis auf Lampen mit LED-Technik. Es fehlt aber die Erwähnung der im Energieverbrauch wenigstens nur zweitschlechtesten Option, der Halogenlampe. Diese ist nämlich weiterhin frei verkäuflich. Stattdessen darf man beobachten, wie Alexandra Pfeil gut gelaunt bei einem Händler vorbei schaut, der vorsorglich schonmal tausende Glühbirnen gehortet hat, wohl in froher Erwartung der zusätzlichen Kunden, die ihm diese Sendung einbringen könnten.

Es ist erschreckend, dass eine derartiger Beitrag im öffentlich-rechtlichen Fernsehen stattfinden darf. Ganz offensichtlich stand die Schlussfolgerung der Sendung schon vorher fest: Energiesparlampen sind böse und werden uns alle vergiften. Jegliche Abwägung und Einordnung in den größeren Zusammenhang (Energieerzeugung, Anteil der Energiesparlampen am gesamten Quecksilberverbrauch) wurde konsequent vermieden. Der Beitrag wurde gezielt auf Skandalisierung und Panikmache getrimmt, und die Autorin ging Leuten wie Joachim Mutter und Wolfgang Maes kräftig auf den Leim. Journalistische Sorgfalt sieht anders aus.

Quecksilber wird immer mehr aus Alltagsprodukten entfernt, aus guten Gründen. Wer aber nach dieser Sendung glaubt, durch Rückkehr zur Glühbirne einen Beitrag dazu zu leisten, der wurde gewaltig getäuscht.


  1. z. B. Rentz, Martel: Analyse der Schwermetallströme in Steinkohlefeuerungen. Universität Karlsruhe
  2. z. B. Eltiti et. al.: Does Short-Term Exposure to Mobile Phone Base Station Signals Increase Symptoms in Individuals Who Report Sensitivity to Electromagnetic Fields? A Double-Blind Randomized Provocation Study. Environmental Health Perspectives 115 (11)

Kategorien: Elektrosmog, Panikmache, TV, ZDF

Am 8. August lief im ZDF in der Reihe ZDFzoom der Beitrag „Giftiges Licht” (zur Zeit noch in der Mediathek). Darin wird thematisiert, dass zunehmend herkömmliche Glühbirnen aus dem Handel genommen und durch energiesparendere Lampen, insbesondere durch die Kompaktleuchtstoffröhren („Energiesparlampen”), ersetzt werden. Haupttenor: Diese Lampen enthalten Quecksilber, und das ist giftig, kann bei einem Defekt freigesetzt werden, und das gefährdet unser aller Gesundheit. Diese Grundaussage ist hochgradig irreführend.

1 Trackback:

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Kommentar #3 von Johannes am 15. August 2012, 11:53:57 Uhr:
Leider basiert dieser Beitrag nur auf halbgaren Fakten und Panikmache. Viel empfehlenswerter ist zu dieser Thematik der Film Bulp Fiction. Tatsächlich ist die eingesetzte Menge an Quecksilber geringer als die durch die Verbrennung von Energieträgern wie Öl oder Kohle freiwerdende. Das Problem liegt in der Konzentration. Während im thermischen Kraftwerksprozess die gefährlichen Stoffe aus der Abluft herausgefiltert werden und als Sondermüll entsorgt werden muss, weiß keiner, was mit den Chemikalien in der "Energiesparlampe" passiert. Fraglich ist auch, wieviele der kaputten Lampen im Hausmüll landen oder tatsächlich zurückgegeben werden. Zerbricht die Lampe während des laufenden Betriebs, oder kurz nach dem Abschalten wird das noch nicht kondensierte Quecksilber in der Raumluft frei und kann so ohne Umwege durch die Atemluft in unseren Körper gelangen. Zu den Auswirkungen einer solchen Schwermetallvergiftung kann man sich im Internet ausführlich informieren. Aber es geht nicht nur um die Giftigkeit. Zum Thema Elektrosmog: Ich halte dies generell auch für ein Märchen. Was wahr ist: Die meisten Energiesparlampen werden in Billiglohnländer wie China gefertigt. Davon sind nicht nur die Billigvarianten betroffen, sondern auch die teuren Produkte namhafter Hersteller. Hier liegt das Problem in den elektronischen Bauteilen, die da der Umsatz einer solchen Lampe ja stimmen muss, möglichst billig sein soll. Durch diese Philosophie leidet die Qualität der elektronischen Schaltung und somit auch des Lichtes. Flimmereffekte und hörbares Rauschen sind auch bei teuren Produkten keine Seltenheit und das nicht nur meiner Erfahrung nach.

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Kommentar #6 von Manfred am 16. August 2012, 07:43:30 Uhr:
Guten Morgen,

ich habe die Sendung zwar nicht gesehen, aber sehr schlechte Erfahrungen mit Energiesparlampen gemacht. Zwei sind mir versehentlich heruntergefallen und haben weißes Pulver über Sessel und Fußboden verbreitet, was eine intensive Reinigung mit scharfem Reiniger notwendig machte.

Außerdem hat bei mir bisher keine einzige Energiesparlampe die auf der Verpackung stehende Laufzeit erreicht. ALLE sind vorher kaputt gegangen. Warum: Sie können nicht mit Dimmern und sie können nicht mit kurzen Brenndauern und sie sind viel zu teuer. Nur kurz mal Licht anmachen, etwas aus einem Zimmer holen und wieder ausmachen, geht nicht. Mein Vermieter hat im ganzen Treppenhaus Energiesparlampen anbringen lassen. Bei einer Lichttaktung von drei Minuten gehen sie aus, bevor sie ihren leistungshöhepunkt erreicht haben. Folge: Sie müssen sehr viel öfter ausgetauscht werden, als die normalen Glühbirnen. Weitere Folgen: Die Kosten für die ständig neu zu beschaffenden Leuchtmittel finden sich natürlich in der Nebenkostenabrechnung wieder ...

Und was ist mit alten, sehbehinderten Leuten? Schon mal daran gedacht, dass die Energiesparlampen wesentlich dunkler sind als eine vergleichbare Glühbirne (z.B. 60 W alt und 60 W neu). DIe Mutetr eines Kumpels, die stark sehbehinert ist, kann nun noch viel schlechter gucken, seit es die 100 W Birnen nicht mehr gibt und die WOhnung deutlich schlechter ausgeleuchtet ist.

Ich denke, die Energiesparlampen bringen nichts, sind nur teuer und man kann schön damit die Leute abzocken. Deutschland will alleine die Welt retten (schon Kaiser Wilhelm II., wollte während der Kolonialzeit ja, dass die Welt am deutschen Wesen genesen solle, damit alles so gut wie in Deutschland liefe), denn man braucht nur über die deutsch-dänische Grenze zu fahren, um sich Glühbirnen zu kaufen ...

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Kommentar #6-1 von KeinAnfang am 23. August 2012, 09:25:34 Uhr:
Also das weiße Pulver nennt sich Sicherheistglas und hat mit Quecksilber nichts zu tun. Ist mir auch schon passiert. Aber ich habe auch schon Glühbirnen zerstört und die feinen Glaspartiekl machten ein ebenso gründliche Reinigung notwendig.

In einem Treppenhaus machen sie nur bedingt Sinn, aber es gibt ja alternativen. Siehe Hallogenbirnen, eventuell mal den Vermieter darauf aufmerksam machen.

Gerade für ältere und schlecht sehbehinderte Leute ist die Energiesparlampe perfekt! Man kann die Lampen in mehreren Zimmer länger brennen lassen und hat trotzdem nicht mehr Stromverbrauch. Gerade alte Leute schauen ja oft noch sehr aus (Geld)sparen. Zudem ermöglichen Sie es Lampen überdimmensioniert zu betreiben! Sprich man kann in Lampen die für 60Walt Birnen gebaut sind jetzt einfach 80-100Wneu Birnen einschrauben. Damit hat man weniger Stromverbrauch UND mehr Licht. Zudem ist für alte Leute das Lampenwechseln oft ein großes Problem, dass nicht alleine zu bewältigen ist. Da sind ESL's super, denn sie reduzieren die Anzahl an Wecheln deutlich. Man darf halt nicht stur sein und sagen wenn es keine 100er Birnen mehr gibt, dann nehme ich halt 80er. Sondern muss nachdenken wofür brauche ich was. ESL für länger ausgeleuchtete Bereiche. Hallogen für kurz ausgeleuchtete Bereiche. Die Umwelt und die Geldbörse wird es danken. Zudem ist die Glübbirne in anderen Ländern schon viel extremer "Ausgerottet" worden. Was das böse Geldargument am Ende angeht ist das eine Returkutsche. Gerade die Glühbirne ist ein schon seit Ewigen Zeiten ein Abzockprodukt. Warum sind die Dinger so oft durchgebrannt? Nur weil die Produzenten (und zwar ALLE) sie so hergestellt haben. Theoretisch hätte man sie leicht so bauen können, dass man eine Birne einmal in die Lampe einschraubt und NIE wieder wechseln muss. Doch damit hätten die Hersteller nichst verdient. Hat also NICHTS mit der ESL zu tun.

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Kommentar #8 von Jens am 16. August 2012, 09:29:23 Uhr:
Ich empfehle zu dieser Thematik den Film "Bulb Fiction", der wesentlich tiefer geht als diese Reportage und der auch einige der hier im Beitrag genannten Argumente widerlegt. Auf der anderen Seite hat natürlich auch dieser Film Schwächen und vermittelt zwischenzeitlich den Eindruck einer Verschwörung. Aber gerade beim Thema Entsorgung und gesundheitliches Risiko der Energiesparlampe hat er seine Stärken (http://guensberg.wordpress.com/2011/09/21/bulb-fiction-kritisch-betrachtet/)

Es ist in meinen Augen sehr einseitig, davon zu reden, dass ja auch bei der Herstellung von Glühlampen Quecksilber anfällt/anfiel. Fällt das alles jetzt nicht mehr an? Ist das jetzt verschwunden oder am Ende des Tages sogar mehr im Umlauf, weil es jetzt direkt in der Lampe schlummert? Die dokumentierten Unfälle und Erkrankungen durch Unfälle mit diesen Lampen sollte man auch nicht einfach beiseite wischen, sie sind ja real und lassen doch zumindest Fragen offen. Ganz abgesehen von den Umständen bei der Herstellung in Indien und China. Aber gut, da wir dann sicher argumentiert, dass das auch bei allen anderen Dingen so sei, die dort produziert werden. Ich für meinen Teil zweifel mehr und mehr an der Energiesparlampe und werde nach und nach auf LED umsteigen. Das ist im übrigen die große Schwäche aller Kritiker, es wird ständig zwischen Energiesparlampe und Glühlampe verglichen - die zukunftsweisende LED-Lampe geht dabei immer verloren.

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Kommentar #12 von Lauris Mauris am 16. August 2012, 10:37:04 Uhr:
Herr Hohners Artikel ist vor allem äußerst manipulativ und setzt die Techniken ein, mit denen wir ständig konfrontiert werden, wenn sich jemand nicht mit einem Thema ernsthaft auseinandersetzen möchte, sondern es ohne Rücksicht auf Wahrheitsgehalt oder Moral zerstören möchte.

Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen (Gasausströmung mit Quecksilber in einem geschlossenen Raum mit Schadstoffaustoss durch Kraftwerke; gehärtete Amalgam-Legierungen mit gasförmigen Quecksilbergemisch in Energiesparlampen). Hier werden unzulängliche Vereinfachungen angestellt (Energie kommt von schadstoffausstossenden Kraftwerken, keine Wind, keine Solarengergie, keine Wasserkraft, etc.). Hier wird verunglimpft (der "zweifelhafte Experte") und in einen bösartigen Zusammenhang gestellt (Verschwörungstheoretiker, UFO-Gläubige, etc.). Da werden Studien herangezogen, die nichts mit der Energiesparlampe zu tun haben. Diese Studien werden dann als Beweis für eine eingebildete Gefahr verwendet, obwohl die angegebene Studie selbst methodisch fragwürdig ist und obendrein mit einem nicht wirklich objektiven Sponsor verbunden wurde. Da wird eine Angabe von 0,8 Litern Verbrauch als Beleg für eine lange Wegstrecke angegeben. Bei rund 6,5 Litern für einen Golf plus wären hier gerade einmal 6 km Wegstrecke einfach zurück gelegt worden. Weit ist das nicht. Aber Herr Hohner sammelt ja seine Quecksilber-Lampen über Jahre, bevor er dann mit einem Kofferraum voll selbst diese lange Strecke bewältigen würde.

Alles in allem ist dieser Artikel ein Beleg für eine äußerst bösartige Form von Manipulation und sollte mindestens so deutlich hinterfragt werden, wie der ZDF-Bericht. Für mich ist diese Form des Niederschreiben eines Themas einfach nur enttäuschend.

Mit den Worten von Herrn Hohner: "Es ist erschreckend", wie wenig man sich mit einem Thema auseinandersetzen muss, um es zu zerstören. Herr Hohner will Energiesparlampen gut finden und das zeigt er dann durch den Mangel an konstruktiver Analyse eines Themas. In seinen Worten: "Journalistische Sorgfalt sieht anders aus."

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Kommentar #13 von Klopfer am 16. August 2012, 10:46:45 Uhr:
Ist sicherlich wichtig, dass man den ZDF-Beitrag kritisiert, aber einige Kritikpunkte wirken doch eher so, als wenn man krampfhaft kritisieren wollte, weil man so ein Fan von Energiesparlampen ist. Wie bereits gesagt, macht es durchaus einen Unterschied, ob Quecksilber in einem geschlossenen Wohnraum entweicht oder draußen. Ich kann auch die Trennung zwischen ESL und Leuchtstoffröhren in der Auflistung nachvollziehen, allein deswegen, weil die herkömmlichen Leuchtstoffröhren schlicht und einfach nicht in Glühlampenfassungen passen, daher also ein wenig außer Konkurrenz laufen. Das mit der Entsorgung ist ein riesiges Problem - ich lebe mitten in der Stadt, habe kein Auto und kann nun echt nicht wegen jeder kaputten ESL zum Wertstoffhof zuckeln. Da kann man nun den Leuten die Schuld geben, die die Teile in den normalen Müll feuern, aber gerecht ist das nicht.

@Graf Lukas: Die ESL gehören nicht in die Sammelboxen für Batterien rein, auch weil sie da zerbrechen können. Es gibt Läden, die eigene Boxen für ESL aufstellen, aber das sehe ich auch nur sporadisch.

Das mit der zu geringen Haltbarkeit kann ich bestätigen. Bei mir halten ESL nur etwa doppelt bis dreimal so lange wie herkömmliche Glühbirnen, aber sind natürlich deutlich teurer. Im letzten Jahr fing eine dann auch an zu brennen; das habe ich bei Glühlampen auch noch nie erlebt. (Das liegt aber auch nicht an den Leitungen.)

Offenbar machst du selten Kerzen an, um deine Bude zu beleuchten - hell wird es mit denen nämlich nicht. Kuschelig, ja. Aber in der Helligkeit sind sie schlimmer als ESL.

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Kommentar #17 von Lampenträger am 16. August 2012, 12:15:22 Uhr:
Dieser Artikel ist nicht viel besser als der darin kritisierte Fernsehbeitrag. Als im vorigen Jahr die erste Glühlamppen aus den Geschäften verbannt wurden, gab es eine extrem verharmlosende Kinder(!)sendung zum Thema "Energiesparlampe" entweder im 2DF oder bei "ARD-Das erste" zu sehen. Anscheinend hat der Autor diese Sendung nicht gesehen - sie war genauso einseitig, wie die oben kritisierte Sendung, nur eben von der anderen Seite.

Neben einigen bereits genannten Fakten (s. Golf und Kraftstoffverbrauch) habe ich durch aus noch einige Anmerkungen:

1.) "Energiesparlampen sind Leuchtstoffröhren, nur in kompakterer Bauform." Der Autor ignoriert dabei, daß bei einer Kompaktleuchtstofflampe der Starter untrennbar mit dem eigentlichen Leuchtmittel verbunden ist. Geht so eine Lampe kaputt, wird die Elektronik mit weggeworfen, obwohl sie noch intakt ist. Andererseits wird bei einer defekten Elektronik das noch intakte Leuchtmittel mit entsorgt. Über die giftigen Nebentrodukte bei der Elektronikherstellung schweigt sich der Autor denn auch völlig aus.

2. "Elektrosmog". Dieser hat immerhin bisweilen Auswirkungen auf andere elektrische Geräte. In ihrer Startphase emittieren zudem viele ESL einen erhöhten Anteil an Infrarotlicht, welches mittels IR arbeitende Geräte massiv stören kann. Dazu zählen neben IR-Fernbedienungen durchaus auch Überwachungskameras, die dann einfach infrarot geblendet werden.

3. Kompaktleuchstofflampen sind im Außenbereich bei tiefen Temperaturen (insbesondere bei Steuerung durch Bewegungsmelder) nur sehr bedingt einsatzfähig.

4. Viele Kompaktleuchtstofflampen und sehr viele LED-Leuchten haben ein deutlich anderes Lichtspektrum als Glühlicht oder Sonnenlicht. Das führt dazu, daß trotz eigentlich empfundener großer Helligkeit Details in bestimmten Farbkombinationen nicht oder nur noch sehr schwer zu sehen sind!

5. Defekte Lampen in die Tonne - eine Kompaktleuchtstofflampe verschwindet schneller in der Restmülltonne als eine herkömmliche Stab-Leuchtstoffröhre. Die passen in viele Tonnen schlicht nicht hinein.

6. Aus der Aufteilung der Leuchtmittel in der Sendung geht nicht hervor, daß ESL keine Lechtstofflampen seien. Halogenlampen sind nämlich auch "Halogen-GLÜHlampen". Die Aufteilung zeigt eher, daß Kompaktleuchtstofflampen mit 37% den größen Anteil unter den dort willkürlich gewählten Leuchtmittel"klassen" haben. Es gibt also ein Drittel mehr Kompaktleuchtstogfflampen als herkömmliche Glühlampen in den betreffenden Haushalten.

Mag der ZDF-Beitrag einseitig sein - ihr Beitrag ist es nicht minder.

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Kommentar #25 von Aaron am 16. August 2012, 15:20:21 Uhr:
Irgendwie werde ich gerade nicht so ganz warm mit den Kommentaren zu dem Artikel. Dass Quecksilber gefährlich ist, ist unbestritten und wenn eine Energiesparlampe zerbricht, dann ist das auch nicht sehr gut, aber es gibt auch schlimmeres. Man lüftet das Zimmer, macht sauber und gut ist. Wir konsumieren mit Rauchen und Alkohol freiwillig und in erschreckender regelmäßigkeit hochgiftige Stoffe (insbesondere in ersterem Fall), aber sobald man dagegen etwas macht geht das große Geschreie los. Ich persönlich wäre sehr viel foger darüber wenn Zigaretten allgemein verboten wären als dass ich Angst von dem Quecksilber habe, welches in ESL ist. Ich werde hier jetzt nicht weiter ausführen, baer man kann so ziemlich überall giftige und gefährliche Stoffe finden.

Der Kampf gegen die ESL klingt für mich im Moment ein bisschen nach einem Kampf gegen die bösen Chemikalien. Ja, Chemie ist nicht unbedingt immer harmlos, und ja, man muss sie mit Bedacht einsetzen, aber wenn man will, dass unseren verqueren Ideale von erneuerbaren Energien und Energie sparen auch nur ansatzweise erfüllbar werden (ich halte es immer noch für lächerlich aus der Atomkraft auszustiegen zu sein), dann muss man eben auch mit Chemikalien leben und deren Gefahren in Kauf nehmen. Man kann nicht erwarten dass man im Einklang mit der Natur leben kann und dass es allen dabei gut gehen wird. Chemie, auch gefährliche, gibt es immer um uns und wird es immer geben. Daran kann man nichts aändern. Und 5 Milligramm sind wirklich nicht viel, ich gehe mal strark davon aus, dass man nicht jeden Tag eine ESL zu boden wirft.

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Kommentar #27 von Fassung am 16. August 2012, 19:08:09 Uhr:
Eigentlich passt die Doku doch ganz gut in den ZDF-Kosmos. Ich gucke sehr viele Dokumentationen, Reportagen und Wissenschaftssendungen, aber in der Hinsicht rangiert das ZDF nur ganz knapp vor den Kommerzsendern - falls überhaupt noch, denn dort kann man fast nur alle Jubeljahre unbeschadet hereinschauen, wie letztens beim Umweltschutztag (oder so) auf Pro7 mit den eingekauften Dokus zur Hauptsendezeit. Galileo und Konsorten kommen ja überhaupt nicht infrage, dann eher schon Mythbusters auf Dmax. Aber es geht ja um's ZDF. Abgesehen davon, daß sich das ZDF in halbaren Geschichtssendungen ergeht und man ZDF Info auch umbennenen könnte in ZDF Hitler nehmen dort Äußerlichkeiten, Suggestion, Unterstellung, Verdrehung, Falschrechnung und Gefriemel kontinuierlich zu. Technik, Optik, Schnitt, Ton, Gestaltung, Drehorte, Sprecher und Sendungsaufbau sind im Dokubereich des ZDF erste Sahne, die in der Ballung auch von dokustarken Sendern wie dem WDR nicht erreicht wird. Aber leider bildet das alles nur eine schöne Hülle um das inhaltliche Nichts. Selbst "Abenteuer Forschung" mit dem eigentlich wunderbaren Harald Lesch scheint schon darunter zu leiden. "37 Grad" war noch eine gute Reihe, danach wurde es seicht bis falsch. Im Gegensatz zu den Kommerzsendern nehme ich die Produktionen des ZDF weiterhin zur Kenntnis, kann aber bei neuen Formaten eben gerade keine strukturelle Verbesserung feststellen. Sogar ehedem informative Sendungen ist sich für lächerliche Top10- und Gegenüberstellungsthemen wie "Welche Lebensmittel sind besser: Biologisch oder konventionell" mit absurden Straßenumfragen und verqueren Massentests in Burgrestaurants von Medienkochstars nicht mehr zu schade. War Wiso nicht früher eine Fernsehentsprechung der seriösen Stiftung Warentest? Zum Glück sieht's auf den ZDF-Digitalkanälen, abgesehen von ZDF Hitler-Knopp-Wiso nicht ganz so duster aus. Bedauerliche Quintessenz: Das ZDF ist leider das RTL2 unter den öffentlich-rechtlichen Sendern.

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Kommentar #31 von roberto am 16. August 2012, 23:19:17 Uhr:
Sehr geehrter Herr Hohner, obwohl ich den Beitrag im ZDF noch nicht gesehen habe, kann ich Ihre Thesen und Kritik ihres Artikels sehr gut verstehen. Auch die vielen Kommentare, beide Seiten betreffend sind nicht so unschlüssig oder falsch, wie sie oder die Gegenseite das darstellen.

Ein großes Problem beim Thema Lichterzeugung und ELS ist die Tatsache, dass fast immer einfache physikalische Gesetzmäßigkeiten in den Diskussionen ignoriert oder missbraucht werden, in Ermangelung einer klaren Abgrenzung der diversen Leuchtmittel. Sowohl die Glühlampe, als auch Leuchtstoffröhren, ELS, Bogenlampen, Fadenlampen und Metalldampf Lampen haben ihren Einsatzzweck, bei dem sie eine gute Wahl sind, was Lichtausbeute, Energieeffizienz usw. anbelangt. Ein Beispiel:

Niemand wird eine große Fabrikhalle heute noch mit Glühlampen beleuchten. Leuchtstoffröhren aber kommen auch an ihre Grenzen in der Dimension, weswegen heute immer noch oft Metalldampf Lampen in Turnhallen verbaut werden - viel Licht bei mäßiger Wärmeentwicklung.

Dass nun eine ESL meine Flurbeleuchtung ablösen soll (gewollt von der Politik?!) ist nicht notwendig, die verbrauchte Wärmemenge würde (ausser im Sommer, wo es eh länger hell ist) genutzt. Selbst wenn man die Energieerzeugung im Kraftwerk mit einrechnet, ebenso wie den Lebenszyklus einer ESL, kommt man auf nur eine geringe Energieersparnis bei ESLs zu Glühlampen (wie gesagt, bei z.B. unter 60 W). Deswegen gibt es ja auch immer noch Halogen. LEDs oder OLEDs werden kommen, aber wegen den 10 Jahren Übergangszeit so eine Hysterie zu machen ist unangebracht.

Noch ein Beispiel: Treppenhäuser - hier machen ESLs sowieso keinen Sinn, wenn nur Glühlampen oder LEDs.

Die Diskussion hier, der ZDF Beitrag oder die Doku "Bulb Fiction" - letztere ist immerhin einigermaßen zielgerichtet (Entsorgungsproblem) - schrammen mit der Energiediskussion immer weit ab und vergessen alle, es geht hier nicht nur um Lichterzeugung, sondern um die Lichterzeugung FÜR EINEN EINSATZZWECK. Wenn dies nicht betrachtet wird, ist die Diskussion wertlos. Zudem, die Idee, ein neueres Leuchtmittel (ESL, LED) so zu bauen, dass man Abwärtskompatibel ist (Eddison Fassung :) ), ist auch nicht wirklich hilfreich beim Sparen. Meine Schreibtischlampe mit integriertem Vorschaltgerät (das jetzt schon 15 Jahre funktioniert) ist der E14-ESL auch überlegen - ich muss nur den Leuchtkörper tauschen. Letztendlich bringt nur verantwortungsvolles Einsetzen der Möglichkeiten die sich einem bieten etwas - Erziehung - dann braucht man auch kein Gesetz zum Verbot von 100W Glühbirnen...

Mit freundlichen Grüßen

P.S.: Viel wichtiger wäre meiner Meinung nach sich etwas mehr um die Optimierung der Energieproduktion zu kümmern (diskutieren), als den Verbraucher (die Glühlampe...) aufs letzte I-Tüpfelchen zu trimmen. Die Zeit, die sie, ich und alle anderen in diese ESL Diskussion gesteckt haben, die Politiker, Firmen und Lobby Verbände auf die Einführung der ELSs vertan haben, wäre besser angelegt gewesen, hätten wir z.B. alle Zweitaktmotoren abgeschafft, in China Kläranlagen gebaut oder in Afrika ein sicheres Straßennetz ausgebaut...

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Kommentar #35 von Vorhandene Käfer am 17. August 2012, 15:07:19 Uhr:
Man müsste das Einsammeln noch einfacher machen und die Informationen verbessern. Hochschaltfeste Energiesparlampen werden ständig im TV beworben. Manche Argumente sind also aus den 80er Jahren oder von Leuten mit geringer Informations-Aktualisisierungs-Geschwindigkeit. Viele Lampen haben ja Infos wie viel Watt rein dürfen damit nichts weg-brutzelt. Daher haben Lampen ja oft mehrere Lampenfassungen so das man mit mehreren Energiesparlampen oft problemlos mehr Licht erzielen kann als mit Glühlampen. Meine ersten Energiesparlampen hatte ich zu hell gekauft und Verwandten gegeben. Das man herumprobiert und verschiedene Watt und Lumen und Leucht-Winkel (LED-Lampen) usw. ausprobiert ist halt blöd. Dabei müsste es zentralisierte Hilfe geben. Piraten oder Grüne oder Verbraucherschutz wären dafür zuständig den Bürgern schneller mit nützlichen Produkten zu versorgen.

Die Bruch-Problematik finde ich verharmlost. Wenn auch erreichbare Lampen oder Leselampen anstatt wie bisher oft nur weit oben an der Decke zu Energiesparlampen werden, und immer mehr verkauft werden, zerbrechen auch mehr durch Unachtsamkeit oder fallen auf den Steinfußboden. Manche Lampen haben Plastik-Umhüllungen.

Interessant wäre auch, wie viel Strom Haushalte gezählt bekommen. Das sind große Menge die nur durch die Sparlampen eingespart werden. Fernseher werden (wie die jährlichen IFA-Meldungen der jeweiligen Industrien zeigen) alle 15-20 Jahre ausgetauscht. Wie lange Glühlampen halten weiss jeder selber. Die Erosion des privaten Stromverbrauches durch das "Verbot" hat vermutlich noch nicht einmal ansatzweise angefangen. In 1-2 Jahren kommt der Spiegel dann darauf während hier neue Stromleitungen stehen die kein Privatbürger mehr braucht weil man sich immer größere Teile des Stroms selber am Dach sammeln kann und viele Geräte mit 12 Volt locker auskommen. Phones, Pads und NoPC-Geräte (wie bald auch SmarTVs ) machen 30% der Medien-Nutzung aus! Videobrillen mit 1080-Auflösung liegen aktuell wohl bei $800 und lösen die großen TVs vielleicht in ein paar Jahren ab. Man braucht im Haushalt immer weniger Strom. 1000 PCs mit Röhren-Monitoren und Windows 2000 werden durch Microsofts neues Gerät ersetzt das mit 12 Volt aus der Solarzelle an der Firmen-Aussen-Fassade aufgeladen werden kann. Rechnet man den gesparten Stromverbrauch in tausenden von Büros. Und dann noch wenn LED-Leucht-Platten anstatt Leuchtstoffröhren die Deckenplatten ersetzen. Ohne Ipads oder Flach-Fernseher könnten wir von LED-Leuchtplatten bei Knoff-Hoff sehen und wissen das sowas bestenfalls in 20 Jahren kommt. Nicht die Politik ist der Treiber von Fortschritt. Ohne Subventionen haben sich vorletztes Jahr die Elektro-Fahrräder massivst ausgebreitet. 170 Grad und weniger Acrolein in Kartoffel-Chips bewirkte wohl ein Ökotest(?) Artikel. Amalgam-Technik für Energiesparlampen bewirkte vielleicht der kritische Spiegel-Bericht. Nicht Rot-Grün hat die 100-Watt-Birnen für ineffizient erklärt oder vielleicht auch für ein Hitze-Risiko das nicht mehr versichert werden kann sondern die EU-Kommission hat Effizienzrichtlinien festlegt.

Übrigens berichtete mal jemand von Austausch von Leuchtstoffröhren oder Schaltgeräten im Krankenhaus und das man es einen Monat später auf der Stromrechnung hätte sehen können. Leider braucht die weiße Ware noch zu viel Strom wenn auch es 12/24-Volt Geräte für Schiffe, Caravan und LKW gibt und fast jeder Wäschetrockner einen Aussenanschluss verpasst aber niemand einem Kühlschrank um im Winter fast keinen Strom mehr zu brauchen oder im Sommer die Küche nicht aufzuwärmen.

Wegen mancher Diskussionen: TV-Berichte besagten, das China mehr Quecksilber reintut weil die Varianz der Produktion höher ist. Je präziser und konstanter man es aufträgt, desdo weniger braucht man natürlich. Aber wenn man die Präzision (dank alter Maschinen oder schwankender Zutaten-Qualität) nicht erreicht, muss man vielleicht mehr auftragen damit keine hässlichen Flecken in den Leuchtstoff-Röhren erscheinen.

Wegen des Zweifels am "Verbot" der 100-Watt-Lampen: Neue Grenzwerte für neue Autos oder Kunden-Produkte oder Lebensmittel sind nichts unübliches. Die gelten aber dann normalerweise für Neuprodukte und die alten Produkte (wie die vorhandenen 100-Watt-Lampen) kann man meist wohl weiter verkaufen und oft auch weiter betreiben (oder sind vorhandene Trabbis oder vorhandene VW-Käfer verboten ?).

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Kommentar #35-1-1 von Vorhandene Käfer am 20. August 2012, 11:23:32 Uhr:
Die Zähler-Mieten und Kosten für Strom und vielleicht auch Wasser werden für Kleinverbraucher (Rentner-Haushalte, Singles,...) zugunsten von Großverbrauchern (bei Strom, bei Wasser weiss ich es nicht) immer größer. Es ging auch nicht um pauschales Umrüsten, aber schau mal um den Computer und den TV herum. Fast alles ausser dem Monitor bzw. TV braucht nur 12 Volt bzw. 5 Volt und wenn Fernseher schlauer wären, hätten sie passende Anschlüsse damit man die Steckernetzteile sparen kann.

Die Wechselrichter für die Stromeinspeisung kosteten wohl 500-1000 Euro (glaube ich mich zu erinnern). Wenn man dasselbe Geld auf neue Geräte verteilt wäre es schön, wenn es jedes Gerät (Waschmaschinen und Wäschetrockner sind ein Problem aber im trockenen Winter und warmen Sommer vielleicht nicht wirklich wenn man etwas Zeit hat) für 20-50 Euro Aufpreis auch mit zusätzlichem 12Volt bekommen könnte. Dann kann man sich nämlich schrittweise solarmäßig immer mehr selber versorgen. Du kannst ja die Zählermieten und Stromkosten grafisch aufmalen und schauen wann sich ein Dieselgenerator für schlechte Tage und völlige Entkopplung vom Stromnetz (oder Wasser-Netz) rentiert. Hier regnet es im Sommer fast täglich. Wohlgemerkt: Das ist zuerst nichts für Hochhäuser auch wenn die Wände und Balkons große Solar-Fänger wären. Aber der Anteil der Selbstversorgung kann und sollte ruhig steigen. Wer nicht will, kann ja weiter Solarstrom aus der Wüste oder deutsch geförderten Atomstrom aus ost-europäischen Ländern bezahlen. Wenn immer mehr Leute E-Bikes fahren oder per Handy mitfahrmäßig organisieren, sieht die Benzin-Steuer und KFZ-Steuer auch nicht mehr so toll aus.

Es war also keine Zwangs-Konvertierung gemeint sondern freiwillig wo es Sinn macht, 5-15 Steckernetzteile durch 5/12Volt-Infrastruktur zu ersetzen. Immer mehr Geräte haben USB-Anschlüsse zum Laden. 30% der Medien-Nutzung läuft schon an mobilen Geräten wie Phones und Pads. Die Synergien sind noch nicht da, oder die Akku-Leistungs-Dichten und Lade-Geschwindigkeiten welche E-Autos sinnvoll machen und den Durchbruch bringen, aber es kommt immer näher wenn auch leider oft recht langsam. Wer Strom aus der Wüste braucht, braucht vielleicht auch Schweine-Koteletts oder Hühner-Eier aus Neuseeland...

Die Argumentationen sind teilweise verkrustet bzw. verhärtet und müssen (z.b. dank LEDs) öfter überarbeitet werden als Grüne Wahlprogramme um Leute zu überzeugen und immer wenn eine Glühlampe ausfällt, sie vielleicht (ausser vielleicht Treppenhaus oder Dimmer) durch modernere Alternativen zu ersetzen. Mir ist das weisse Licht beim Arbeiten übrigens oft lieber als gelbes Funzel-Licht was eher zum Dösen vor dem Fernseher passt. Man muss die Leute überzeugen und die Argumentation verbessern. Dann braucht man auch keine Steuergelder und keine Politiker.

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Kommentar #36 von goofy3 am 17. August 2012, 18:28:10 Uhr:
Beide Berichte sind recht oberflächlich, der vom ZDF jedoch noch mit mehr Substanz. Völlig ausgeblendet werden auch andere Faktoren, wie das Lichtspektrum und die "Flackerfrequenz. Kein Grafiker, oder Fotograf würde jemals ein solches Licht nutzen.

Auch die Mär, das entsprechende LED Technik teurer sei lässt sich schon lange nicht mehr halten.

Schließlich zählt nur die Gesamtbilanz und die ist im obigen Bericht sehr oberflächlich und von wenig technischen Verständnis gesegnet.

Selbst bei gut gemeinte Studien, würde eine "Energiesparlampe" ganz knapp bei der angegebenen Lebensdauer die Energie einsparen, welche bereits bei der Produktion verbraten wurde. Rechnet man noch die Erzeugungskosten neben Transport der benötigte Stoffe dazu, wie Gesundheitsschäden, Entsorgung wird es mehr als eng.

Zwar ist heute der Anteil der Schadstoffe reduziert, damit jedoch auch die Haltbarkeit!

Eine der ersten "Energiesparlampen" aus dem Jahr 1983 leuchtet bis heute, wenn auch nicht mehr annähernd mit der angegebenen Lumenzahl. (Allerdings ohne die Schaltzyklen wie unten.)

Ein Test mit Sensorgesteuerter WC Beleuchtung mit Glühlampe, Quarzlampe, "Energiesparlampe" und LED mit gleichem Äquivalenzenzwert, ergibt eine klare Reihenfolge, wobei die LED den ersten Platz belegt und die "Energiesparlampe" den letzten Platz. Maximale Laufzeit war vier Monate, bei Billigprodukten gerade einmal eineinhalb Monate! Glühlampe und Quarz halten sich annähern in der Waage, selbst bei Billigware. Die LED Leuchte ist nicht teurer gewesen als eine bessere "Energiesparleuchte", hat ein Bruchteil des Stromverbrauchs, ein besseres Lichtmanegment, schneller Start, unterschiedliche Farbspektren möglich, dimmfähig und übertrifft alles in der Haltbarkeit.

Häufig werden auch Folgekosten für Umrüstungen vergessen, so können "Energiesparlampen" nur in Sonderausführungen an Sensordimmern betrieben werden usw.

Wer genauer recherchiert, erkennt IMHO einzig eine Neuauflage des alten Glühlampenkartells.

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Kommentar #50 von Carsten R. am 26. Oktober 2012, 16:16:36 Uhr:
(1) Tatsächlich "dünsten" Energiesparlampen etwas aus: Hauptsächlich nämlich Phenol, denn Phenolverbindungen werden in Platinen und diversen elektronischen Bauteilen bei der Herstellung verwendet. Das kann aber zum einen schon bei der Herstellung auf ein gesundheitlich unbedenkliches Minimum reduziert werden und zum anderen ist das kein Problem von Energiesparlampen: Jedes Radio, jeder Fernseher, jeder DVD-Player, jede Stereoanlage, jeder Computer und auch sonst jedes elektronische Gerät sind davon betroffen. Und zwar nicht erst seit heute, sondern seit Jahrzehnten. Warum man das dort also offenbar beschwerdefrei und bei bester Gesundheit hinnimmt, bei Energiesparlampen aber einen Affentanz aufführt, erschließt sich mir nicht. Von in jedem Haushalt vorhandenen "Ausdünstungen" durch Weichmacher, Holzschutzmittel, Lacke, Farben und Reinigungsmittel mal ganz zu schweigen. Daran scheint Ottonormalverbraucher sich gewöhnt zu haben.

(2) Energiesparlampen sind nichts anderes als Leuchtstoffröhren. Leuchtstoffröhren sind ebenfalls seit Jahrzehnten in jeder Küche und in vielen (privaten) Arbeitszimmern und (gewerblichen) Büroräumen vorhanden. Diese "großen Brüder" der Energiesparlampe enthalten auch Quecksilber - volumenbedingt sogar deutlich mehr - und brauchen auch elektronische Starter, mit evtl. "Ausdünstungen". Das hat bis zum Inkrafttreten der EU-Verordnung zu Leuchtmitteln aber komischerweise Ottonormalverbraucher gar nicht gestört.

(3) Energiesparlampen halten tatsächlich deutlich länger, als Glühbirnen. Sie halten nur nicht so viele Ein- und Ausschaltvorgänge aus, wie Glühbirnen. Sie haben also nur dort etwas zu suchen, wo das Licht für längere Zeit benötigt wird. Dann halten sie im Mittel (und eine ausreichend große Stichprobe vorausgesetzt) deutlich länger als Glühbirnen. Einzelexemplare weichen selbstverständlich nach unten (und oben) ab - sowohl bei Glühbirnen als auch bei Energiesparlampen. Statistik beruht aber nunmal auf einer aureichend großen Stichprobe, ich kann ja auch nicht nur ein einziges Mal einen Würfel werfen und deswegen danach behaupten, der müsse gezinkt sein, da er bei jedem Wurf immer nur fünf Augen zeige.

Dort, wo das Licht oft und nur kurz ein- und ausgeschaltet wird, braucht Ottonormalverbraucher also nur LED-Birnen oder Halogenbirnen zu installieren. Letztere gibt es auch mit E14- und E27-Sockel für 230V und sie kosten mit 1 EUR aufwärts nun wirklich nicht die Welt.

(4) Nicht alleine das Ergebnis einer Studie ist interessant, sondern es ist selbstverständlich auch zu prüfen, wie dieses Ergebnis zustande gekommen ist. Wenn eine Studie methodische Fehler enthält, dann ist das Ergebnis der Studie zu verwerfen und die Studie kann keine (weder eine positive noch eine negative) Aussage zum untersuchten Sachverhalt liefern. Wenn eine durch die EU durchgeführte Studie zu Energiesparlampen also angeblich unsinnig, weil falsch angelegt, war, dann sagt diese (und nur diese) Studie eben einfach nichts aus. Daraus kann aber niemand folgern, dass deswegen Energiesparlampen sinnlos wären.

(5) Bei mir nimmt der drei Kilometer entfernte Baumarkt jede Leuchtstoffröhre und jede Energiesparlampe zu Entsorgung entgegen. Die Box dafür steht im Eingangsbereich. Somit muss man weder einen Mitarbeiter ansprechen noch eine neue Birne in diesem Laden kaufen, um die kaputte Birne entsorgen zu dürfen. Auch kann man bei fast jeder Gemeindeverwaltung oder in fast jedem Bürgerbüro seit den 80er-Jahren seine Altbatterien in bereitgestellte Entsorgungsboxen werfen. Da müsste nur ein Kasten für Energiesparlampen nebengestellt werden. Das Problem mit der "Fahrt zum weit entfernten Wertstoffhof" ist also in Wahrheit ganz einfach und billig zu lösen.

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